Leserstimmen zu
Der Trotzkopf

Emmy von Rhoden

Nostalgie für Kinder (4)

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Nostalgie pur

Von: Biggi Schuhwerk

30.11.2020

Dieses Hörbuch ist ein Traum für Alle, die Anfang der 80er Jahre die Serie mit Anja Schüte geliebt haben. „Der Trotzkopf“ war so ein liebenswürdiges, dickköpfiges, lebenslustiges Mädchen mit Flausen im Kopf, großen Gefühlen, Heimweh, Herzschmerz... und vielem mehr. Ich fühlte mich beim hören in meine Kindheit bzw Jugend zurück versetzt. Heike Makatsch liest wundervoll.

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Der Trotzkopf, in der eigenen Kindheit beheimatet als Buch und auch als Fernsehserie, ist wieder da, in einer gekürzten Fassung, gelesen von Heike Makatsch. Und diese macht das richtig gut. Sie ist für den Hörer sehr bald diese Ilse, diese Tochter aus gutem Hause, die in ihrer 'natürlichen Lebendigkeit' dem Vater und auch der Stiefmutter, die wirklich alles tut, um diese mit ehrlicher Zugewandtheit zu lenken, über den Kopf wächst. Und so bleibt nur eine Lösung, die Zuführung in ein Mädchenpensionat. Eigentlich hat Ilse vor, sich dort von Anfang an all den doofen Regeln zu verweigern, doch als sie dann sowohl von der Lehrerschaft wie auch von den anderen Mädchen mit so viel Freundlichkeit und Herzenswärme aufgenommen wird, fällt ihr das doch sehr schwer. Und schon sehr bald wird aus dem trotzigen ungestümen Kind eine verständige einsichtige junge Heranwachsende. Sie holt ihre Defizite in den verschiedenenen Fächern auf, hat bald eine wirklich allerbeste Freundin und erlebt auch Trauriges in ihrem neuen Zuhause auf Zeit. Ein sehr nostalgisch angehauchtes Wiederhören bietet diese Neuaufbereitung der schon so viele Generationen erfreuenden Geschichte. Man nimmt dies alles heute schon etwas anders war als noch in Kindheitstagen, aber als von Erinnerungen getragenes Hörvergnügen auf alle Fälle eine Freude.

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Der Trotzkopf - Hörbuch

Von: Heiko

30.11.2020

Der Trotzkopf von Emmy von Rhoden ist eine in die Jahre gekommene Erzählung, die trotz ihres Alters immer noch bei jungen Lesern und Hören beliebt ist und Nichts von ihrem Charme verloren hat. 1885 zum ersten Mal erschienen war sie von Anfang an ein Erfolg und wurde vielfach neu aufgelegt, vertont und auch verfilmt. Die Autorin selber konnte ihren Erfolg jedoch nicht mehr genießen, denn sie verstarb kurz vor der Veröffentlichung. Ilse Macket, die Hauptperson der Handlung wächst bei Vater und Stiefmutter auf, die mit ihrer Erziehung offensichtlich überfordert sind. Ilse ist ein wildes Mädchen, das die Erzieherinnen zur Verzweiflung treibt und das sich jeglicher Art des guten Benehmens verweigert. Um Ilse doch noch ein wenig gute Erziehung angedeihen zu lassen, wird sie kurzerhand in ein Internat geschickt. Dort fällt es ihr zwar anfänglich schwer, sich einzugewöhnen, doch bald findet sie in Ellinor Grey eine gute Freundin und auch das Fräulein Raimar wird bald ihre Vertraute. Und mit deren Hilfe bewältigte sie die Schwierigkeiten eines Mädchens, das langsam zur Frau wird. Heiko Makatsch intoniert das Buch großartig. Und wenn auch den Worten durch die „Modernisierung“ etwas an Anmut fehlt ist es ein Genuss ihren Worten zu lauschen. Ich finde, daß dieses Buch / Hörbuch eine wunderbare Erzählung ist, die trotz ihrer Nostalgie jedes Mädchen gelesen oder gehört haben sollte.

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In meiner eigenen Kindheit bin ich nur am Rande von der Geschichte von Ilse, dem kleinen Trotzkopf, der sich in einem Mädchenpensionat mit Hilfe der Lehrer und der Mitpensionärinnen, zu einer mitfühlenden und sittsamen jungen Frau entwickelt hat, gestreift worden. Doch bekanntlich ist es ja nie zu spät, Dinge nachzuholen und so habe ich mir das Hörbuch dieses bereits 1885 erschienenen Mädchenbuchs eingelegt und zugehört. Dabei zeigt sich, dass Heike Makatsch ist eine sehr angenehme lebendige und authentische Ilse Macket gibt und auch die Erzählung selbst bringt sie in atmosphärisch angemessener Form herüber. Ilse, deren leibliche Mutter schon früh gestorben ist, wächst auf einem Gut in Pommern auf. Ihr Vater liebt sie über alles und lässt sie ein sehr freies, wenig reglementiertes Leben führen. Ihre Zeit verbringt sie oft draußen in der Natur und sie legt eine solche Lebensfreude an den Tag, dass sie alle lieben und dabei übersehen, dass Ilse sowohl ihre Bildungsstudien wie auch die Regeln der gesellschaftlichen Etikette gar nichts bedeuten. Und auch die inzwischen neu hinzugekommene Stiefmutter 'Frau Anne', die mit Güte und Liebe versucht, den Wildfang zu bändigen, ist hier weitgehend machtlos und so wird eines Tages beschlossen, Ilse in ein Mädchenpensionat zu geben. Das wird eine harte Umstellung, doch die anderen jungen Fräuleins in der Pension machen Ilse das Einleben leicht und vor allem ihre Zimmergenossin Nellie, eine Engländerin, hilft ihr sehr, ihre trotzige und rücksichtslose, andere oft sehr verletzende Art zu ändern. Trotzköpfchens Geschichte hat alles in allem viel Spaß gemacht. Es war natürlich schon eine sehr andere Zeit und ob ich das Buch/Hörbuch jetzt meiner Tochter schenken würde, da wäre ich doch eher zögerlich. Aber für Erwachsene mit dem Wunsch auf etwas Nostalgie ist das eine wirklich schöne Sache.

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Der Trotzkopf

Von: Doris N.

29.11.2020

Wundervolle Jugend-Erinnerungen, von Heike Makatsch eindrucksvoll gelesen. Ich habe das Hören sehr genossen und mit Ilse gelacht und war mit ihr traurig. Gerne werde ich es meiner Tochter weitergeben; sie wird staunen, wie es früher zuging!

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Der Trotzkopf

Von: Lenny

27.11.2020

Dieses Buch habe ich in meiner Kindheit gelesen und sehr geliebt! Es war grandios es von Heike Makatsch so klasse vorgelesen zu bekommen! Das hat mir sehr viel Spass gemacht! In die heutige Zeit passt es natürlich nicht so, ich weiß nicht, ob man die heutige Generation mit dieser Geschichte so berühren kann, wie mich. Das Cover hat sich natürlich verändert, aber es gefällt mir! Auf jeder einzelnen CD ist der Trotzkopf zu sehen. Mit Liebe gemacht!

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Nostalgie pur

Von: Andrea Franke

26.11.2020

Der Trotzkopf hatte ich als Teenager in Buchform gelesen und schon damals begeisterte mich die Geschichte über Ilse Macket. Das Mädchenbuch ist aus dem Jahre 1885, aber immer noch ein interessantes Thema. Ilses ungestümes und etwas ungehobeltes Naturell, damit konnte ich mich damals komplett identifizieren. Wie sie erst überhaupt nicht ins Internat wollte, damals 1885 natürlich ein strenges aber dennoch liebevoll geführtes Mädcheninternat. Zuerst wollte sie überhaupt nicht dort bleiben, aber mit Nelly an ihrer Seite werden es wundervolle Jahre und sie reift zur jungen Frau. Ich war sehr erfreut, dass es Der Trotzkopf von Emmy von Rhoden nun als Hörbuch gibt. Am Wochenende, an meinem Backmarathon habe ich mir die 5 CDs angehört und wollte überhaupt keine Pause machen. Heike Makatsch erzählt die Geschichte so lebendig, dass man ihr ewig zuhören könnte. Auch die Stimme von ihrer Zimmermitbewohnerin Nelly, eine gebürtige Engländerin, hat sie lebhaft mit englischem Akzent nachgesprochen. Ich konnte mich total in die Geschichte hineindenken und war etwas traurig, als es mit einem Heiratsantrag endete. Auch wenn die Geschichte im vergangenen Jahrhundert spielt, kann man das Erwachsenwerden von Ilse gut nachempfinden.

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„Der Trotzkopf“ ist wohl das bekannteste Werk von der deutschen Autorin Emmy von Rhoden, das über Generationen junge Mädchen begeistert hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht die 15-jährige Ilse, ein echter Wildfang, der von seinem Vater sehr verwöhnt und mit Nachsicht behandelt wird. Da sie standesgemäß erzogen werden soll, wird sie in ein Mädcheninternat geschickt. Es fällt ihr schwer sich einzugewöhnen, aber sie findet schnell gute Freundinnen u.a. ihre beste Freundin Nelly. Gemeinsam bewältigen sie die verschiedensten Lebenssituationen und sammeln Erfahrungen denen sich Heranwachsende stellen müssen. Das Hörbuch wird von Heike Makatsch gelesen, der ich schon bei anderen Hörbüchern gerne zugehört habe. Ihre Stimme ist einfach angenehm und sie intoniert das gesamte Geschehen einfach großartig. Jeder Charakter bekam seinen eigenen Klang und insbesondere den Akzent von Nelly spricht sie einfach großartig. In meiner Jugend habe ich die Bücher mit Begeisterung gelesen und das Hörbuch hat eine Menge Erinnerungen bei mir hervorgerufen. Die Sprache ist allerdings eine andere als heute, wirkt zum Teil ein wenig gestelzt und umständlich wodurch sich meine Tochter weniger für das Hörbuch begeistern konnte. Die 15-jährige Ilse wirkt durch ihr Verhalten auf mich heute weitaus jünger als sie ist und auch sind nicht mehr alle Situationen ganz zeitgemäß. Hier wird Nostalgie lebendig und ich kann nicht anders als diesem Hörerlebnis 5 Sterne zu geben, da es mich so schön in die Vergangenheit zurückversetzt hat.

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