Leserstimmen zu
Verbrechen

Ferdinand von Schirach

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Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Der schnörkellose, klare Schreibstil des Autors haben mich sofort vereinnahmt und mich regelrecht in die Geschichten hineingezogen. Dabei fasste sich Ferdinand von Schirach so kurz wie möglich. Die Geschichten waren allesamt hochinteressant und spannend erzählt und mit genügend Fakten und Informationen versehen, so dass ich die Fälle sehr gut nachvollziehen konnte. Dabei wurde aber auf ausschmückende Hintergrundinformationen verzichtet. Auch auf wissenschaftliche Fachausdrücke, die jemanden der weder Jurist oder Kriminalist ist nicht allzu geläufig sind, wurde verzichtet. Das erleichterte mir das Lesen und verstehen sehr. Ich lese viele Bücher und Zeitschriften in denen über wahre Kriminalfälle berichtet wird und manchmal wiederholen sich auch einige Fälle. Diese elf Geschichten waren mir alle unbekannt und ich hatte meine Freude daran, sie zu lesen. Ein paar Erzählungen fand ich so skuril, dass ich mich kopfschüttelnd fragte, ob sie wirklich so passiert sind. Wiedermal wurde mir bewusst, dass das Leben seltsame Kapriolen schlagen kann und die Realität tollen Stoff für Geschichten bietet, die sich so wahrscheinlich niemals jemand ausdenken würde weil es zu unglaubwürdig erscheint. Ich war etwas traurig als die letzte Geschichte zu Ende gelesen war. Gerne hätte ich noch mehr solcher Erzählungen gelesen. Das war mein erstes Buch von Ferdiand von Schirach aber bestimmt nicht mein Letztes! Fazit: Elf hochinterssante Geschichten über Verbrechen, die sich so ereignet haben. Unglaublich und sehr unterhaltsam erzählt. Für True-Crime-Fans eine absolute Leseempfehlung.

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