Leserstimmen zu
Trotzdem

Ferdinand von Schirach, Alexander Kluge

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Ein kleines aber sehr interessantes Büchlein. Das Gespräch zwischen Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach gibt einem beim Lesen viele neue Denkanstöße und liest sich sehr flüssig. Ich denke jeder kann aus diesem Buch etwas mitnehmen und ich kann es sehr weiterempfehlen. 5/5 ⭐

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"Trotzdem" bietet uns als Leser*in die Möglichkeit, an zwei Gesprächen zwischen Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge teilzunehmen, die am 30. März 2020 via Chat stattfanden. Zu diesem Zeitpunkt war es 19 Tage her, dass die WHO Covid-19 zu einer Pandemie erklärt hatte. Von Schirach und Kluge tauschen sich zu Beginn über den bisherigen Verlauf und die internationalen und nationalen Folgen aus, insbesondere in Bezug auf die deutschen Grundrechte. Danach entspinnt sich ein Dialog über vergleichbare Situationen in der Geschichte, bevor ein Ausblick gegeben wird, inwiefern Corona die Welt verändern wird. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Ich habe dieses nicht einmal 80 Seiten dünne Büchlein sehr gerne und innerhalb eines Tages gelesen. Man spürt, dass die Gesprächspartner auf einer Wellenlänge sind und sich ihre Gedanken ergänzen bzw. aufeinander aufbauen. Insbesondere die historischen Vergleiche und Persönlichkeiten (z.B. Montesquieu) haben meine Neugier geweckt, selbst noch einmal zu recherchieren. Auch die rechtlichen Betrachtung und generelle Einschätzung der Lage hat mir einige neue Denkanstöße gegeben. Ein sehr lesenswertes Buch, das ich euch nur empfehlen kann!

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Am 11. März 2020 erklärt die Weltgesundheitsorganisation die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu einer Pandemie. Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge führen 19 Tage später über einen Instant-Messaging-Dienst zwei Gespräche. Sie tauschen sich aus über Corona und die damit verbundenen Einschränkungen,   philosophieren über die Grundrechte, gehen unter anderem gedanklich zurück bis in die Zeit von Papst Gregor VII. und Heinrich IV. sowie zu anderen Meilensteinen unserer Geschichte.  Mit 'Trotzdem' ist den beiden Juristen und Schriftstellern eine sehr bereichernde Lektüre gelungen, die zum Nachdenken und vielleicht auch zum Umdenken in unserer turbulenten Zeit anregt. Das kleine Buch hat 80 Seiten und ist im Luchterhand Literaturverlag erschienen. 

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Ein Gespräch zwischen Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge zu Zeiten des Shutdowns. Was ist möglich in Zeiten von Corona? Welche Lehren wird die Menschheit aus der Pandemie ziehen? Und wird es irgendwann nochmal sein wie vor März 2020, als sich das Leben der ganzen Welt verändert hat? Kluge und von Schirach gehen diesen Fragen nach, in einem Gespräch im März 2020 über einen Instant Messaging Dienst. Und sie gehen auch noch weiter. Was bedeutet das alles für die Grundrechte? Ist die Demokratie gefährdet? Großartig zu lesen, interessante Sichtweisen. Ein außergewöhnlicher Austausch.

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Was ist möglich in Zeiten von Corona

Von: Mareike Kollenbrandt aus Titz

27.08.2020

Ein Gespräch zwischen Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge zu Zeiten des Shutdowns. Was ist möglich in Zeiten von Corona? Welche Lehren wird die Menschheit aus der Pandemie ziehen? Und wird es irgendwann nochmal sein wie vor März 2020, als sich das Leben der ganzen Welt verändert hat? Kluge und von Schirach gehen diesen Fragen nach, in einem Gespräch im März 2020 über einen Instant Messaging Dienst. Und sie gehen auch noch weiter. Was bedeutet das alles für die Grundrechte? Ist die Demokratie gefährdet? Großartig zu lesen, interessante Sichtweisen. Ein außergewöhnlicher Austausch.

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Aktueller kann wohl gerade ein Buch nicht sein, wie dieses. Denn 'Trotzdem' dreht sich um die Corona-Krise. Zunächst dachte ich, dass sich Ferdinand von Schirach und Alexander Klug in ihrem Austausch womöglich nur über Fakten unterhalten, welche man oftmals selber schon die Tage in den Medien vermittelt bekommen hat. Aber nein, sie gehen viel tiefer in die Materie hinein, was dieses Büchlein von nur knapp 80 Seiten wirklich sehr spannend und interessant macht. Denn so sprechen diese beiden klugen Köpfe auch zunächst darüber, wie eine solchen Staatsstruktur, und damit ist die Demokratie gemeint, zustande gekommen ist und sich mit der Zeit entwickelt hat. Dabei wird auch nicht nur allein auf deren Entwicklung geschaut, sondern auch ganz besonders auf die 'Feinde', die Gefährdung, für die Demokratie. Fazit: Dieses kleine Büchlein sollte in meinen Augen definitiv gelesen werden, da es trotz der wenigen Seiten so viel Wissen und auch Denkanstöße bietet, was ich nicht missen wollen würde mehr. Demnach eine klare Leseempfehlung von mir und ein Aufruf über den Tellerrand zu schauen. :)

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Der Titel ist genial und das Buch obendrein auch. Kann dieses schöne Exemplar mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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Dieses Büchlein enthält mehrere Gespräche der beiden Autoren zu der heutigen Situation mit den Einschränkungen der Gesellschaft durch die Corona Krise. Anhand vieler historischer Beispiele von Katastrophen, sowohl Epidemien, Kriegen, gesellschaftlichen Umwälzungen oder Naturkatastrophen, zeigen sie unterhaltsam auf, wie die Menschen damals damit umgegangen sind. Auch die Frage, wie weit ein Politiker gehen darf, um in Notsituationen die Menschenrechte einzuschränken, um die Menschen vor noch größerer Not und Gefahr zu bewahren, wird hier behandelt. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt, inwieweit diese für alle schwer einzuschätzende und kaum zu ertragende Situation genommen werden kann, um positive Veränderungen in der Gesellschaft voranzubringen. In ihren Gesprächen zeigen die beiden Autoren wieder einmal Intellekt, Scharfblick und Weitblick. Nach Schirachs Meinung ist es wichtig bei den Maßnahmen vier Voraussetzungen zu beachten: „Sie muss einen legitimen Zweck verfolgen, geeignet, erforderlich und angemessen sein." Auf keinen Fall darf es zu einer Untergrabung der herrschenden Demokratie in unserem Land kommen. Auch ist es wichtig, die weitgreifenden Veränderungen für die Gesllschaft zu untersuchen, die die Corona Pandemie mit sich bringt, auch in Bezug auf Umweltschutz. Die Autoren fpordern ua., dass die wirtschaftlichen Entwicklungen besser genutzt werden sollen für die Entwicklung eines besseren Lebens der Menschen in unserem Land. Das was hier wie Utopie klingt, soll den Leser zum Nachdenken darüber anregen und welchen Beitrag jeder einzelne dazu leisten kann, um diese schwierige Situation überwinden zu können. Dieses kleine 80 Seiten starke Buch sollte jeder lesen. Es öffnet die Augen und gibt Optimismus in unserer heutigen Zeit.

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