Leserstimmen zu
Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen. Teil 2

Terry Brooks

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Tyrsis benötigt die ganze Stärke seines Königs, um die Südlande vor dem bösartigen Hexenmeister Brona zu verteidigen, der mit ganzen Heerscharen heranrückt. Doch Balinor wurde von seinem intriganten und machtbesessenen Bruder in sein eigenes Verlies gesperrt. Die Bedrohung wächst mit jedem Moment mehr, und auch der Halbelf Shea ist auf seiner Reise großen Gefahren ausgesetzt... Pünktlich zum Start der aufwändigen TV-Serie „The Shannara-Chronicles“ werden auch die Buchvorlagen von Terry Brooks neu veröffentlicht, wobei „Das Schwert der Elfen“ die Vorgeschichte zur Serienhandlung erzählt. Als E-Book gibt es diesen Roman sogar in zwei Teilen, sodass hier bereits die Charaktere und die Grundzüge der Handlung bereits bekannt sind. Noch mehr als im ersten Teil offenbaren sich Parallelen zu Tolkiens „Herr der Ringe“, der die Maßstäbe der damaligen Zeit deutlich geprägt hat, es gab nur wenige andere Fantasy-Werke, sodass sich Brooks hieran deutlich orientiert hat. Doch der Schreibsti ist hier deutlich lockerer, ohne anspruchslos zu wirken, sodass die Handlung eine gewisse Leichtigkeit hat. Mir gefällt diese sehr intensive, abenteuerliche Stimmung sehr gut, die voller eindrucksvoller Momente ist und mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Dabei ist die Bedrohung durch die dunklen Mächte deutlich zu spüren, sodass die Spannung durchgängig sehr hochgehalten wird. Die wenigen langatmigen Passagen aus dem ersten Teil wiederholen sich hier nicht, was durch ein recht hohes Tempo erzeugt wird. Die Charaktere der Geschichte wirken sehr eindrucksvoll, mit ihren ganz speziellen Eigenschaften bringen sie viel Leben in die Handlung. Manchmal sind diese vielleicht etwas stereotyp geraten und sind eine Spur zu heroisch und heldenhaft. Shea wächst einem mit seiner sympathischen Art besonders schnell ans Herz. Die gewählte Sprache ist sehr poetisch und enthält immer wieder sehr bildhafte Sätze, die sich einürägen und den Stil des Buches für mich ausmachen. Auch der zweite Teil von „Das Schwert der Elfen“ ist Terry Brooks lebendig und kurzweilig gelungen, wobei die Anleihen an Tolkiens Werk noch deutlicher werden. Dennoch gelingt es der Handlung, zu überraschen und den Leser bei der Stange zu halten, was sicherlich auch an der sehr lebendigen und poetischen Sprache liegt.

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