Leserstimmen zu
Land der Dornen

Colleen McCullough

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Cover: Mir persönlich gefällt das Cover der Printausgabe eine Million mal besser als das E-book Cover. Daher war ich auch nicht so traurig, dass es mit dem E-book nicht geklappt hatte. Ich muss auch ehrlich gestehen: es war ein reiner Coverkauf, bzw. eine Coverliebe <3 Und was mich sehr an dem Buch interessiert hat war, dass ich mich nach Australien lesen kann. Meinung: Grundsätzlich fand ich den Schreibstil wirklich gut, auch eine gewisse Spannung kam im Laufe der Handlung auf. Aber mancher Ausdruck war mir für die damalige Zeit um 1872-1900 einfach zu modern. Gerade das Wort "SEX" wurde bestimmt nicht ausgesprochen - Liebesakt, Eheliche Pflichten.. aber Sex?! Die Emanzipation der Frau scheint mir hier auch noch etwas zu unrealistisch - wobei man weiß ja nicht, ob es in Australien nicht vielleicht wirklich schon so war, dass Mädchen Ingenieurswesen studieren. Wobei unrealistisch vielleicht das falsche Wort ist, aber es es schienen ja alle sehr starke Frauen zu sein. Mir tat Elizabeth so unendlich leid, sie wurde mit jemandem verheiratet de sie nicht kannte und den sie als den Teufel höchst persönlich sah. Und trotz aller Anstrengungen Alexanders, entfernte sie sich immer mehr von ihm. Er ging die Sache von Anfang an total falsch an, was ihm aber erst viel später bewusst wurde. Die Beziehungen zwischen den Protagonisten ist schon recht kompliziert und amüsant. Auch dass Elizabeth so schwere Schwangerschaften hatte zerriss einem das Herz, dafür war man dann um so erleichterter, als sie beide überlebt hat. Doch dann kam schon die nächste unerwartete Schwierigkeit. Sie hat wirklich während der gesamten Handlung ein sehr schweres Leben, sie scheint vom Pech bzw. dem Teufel verfolgt zu sein und ihr eigenes persönliches Glück scheint weit weg... Aber es wäre keine Liebesgeschichte, wenn nicht alle irgendwo ihr Glück finden oder?! Die Charaktere haben mir alle auf ihre Weise sehr gut gefallen. Jeder hatte eine eigene Persönlichkeit und eigene Ansichten vom Leben. Alexander steigt sein Rum bald über den Kopf, aber schafft es auf den Boden der Tatsachen zurück. Und wer jetzt denkt das Ende des Buches ist ein totales Happy End, den muss ich leider enttäuschen. Eine Tragödie ereignet sich tatsächlich am Ende noch.. Damit hätte ich selbst auch wirklich nicht gerechnet. Aber diese Tragödie war ein Akt der Liebe. Also ein kleiner Trost... Generell war der Roman sehr gefühlvoll, gerade als das Leben in Neusüdwales für Elizabeth begann... Ich wollte auch nicht mit ihr tauschen. Fazit: Mir hat der Roman dann doch noch sehr gut gefallen. Ein paar Mängel, die ich angesprochen habe kratzen natürlich an der vollen Punktezahl.. aber 4 von 5 Sterne kann ich mit gutem Gewissen vergeben.

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Dieses Buch habe ich angefordert, weil Schottland zu Beginn der Geschichte eine Rolle spielt und die Autorin bereits die Dornenvögel geschrieben hat. Auch war ich sehr gespannt auf den Teil der Geschichte, der in Australien spielt, von dort hatte ich zuvor noch nichts gelesen. Schottland, 1872. Elizabeth Drummond kann der bitteren Armut nur entfliehen, wenn sie ihren Cousin Alexander Kinross heiratet. Am Ende der langen Reise ins unvorstellbar ferne Australien erwartet sie in Sydney ein Bräutigam, der ihr noch mehr Furcht einflößt als das heiße, wilde Land. Dennoch kann sie sich als seine Frau glücklich schätzen, denn unter der kargen roten Erde seiner Ländereien verbirgt sich eine der reichsten Goldminen der Welt. Doch es sollen Jahre voller schicksalhafter und dramatischer Begebenheiten vergehen, bis Elizabeth in ihrer neuen Heimat etwas völlig Unerwartetes entdeckt – die Liebe … Colleen McCullough wurde 1937 im neuseeländischen Wellington geboren. Sie studierte Neurologie, arbeitete in verschiedenen Krankenhäusern in England und Amerika und war als Dozentin an der Yale-Universität tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane, allen voran Dornenvögel, erreichten auf der ganzen Welt ein riesiges Lesepublikum. Bis zu ihrem Tod im Januar 2015 lebte sie abgeschieden auf der kleinen Insel Norfolk Island im Südpazifik. Die Kinde-Edition kostet 8,99€, das Taschenbuch mit 576 Seiten 9,99€, die etwas ältere, gebundene Ausgabe ist nur noch gebraucht erhältlich. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich sehr traurig bin, dass die Autorin 2015 gestorben ist, denn ich finde, dass "Die Dornenvögel" und "Land der Dornen" wirklich großartige literarische Werke sind. Ich hätte nur zu gerne mehr von ihr gelesen. Wir lernen hier Elisaeth Drummond und Alexander Kinross kennen. Die beiden sind Cousine und Cousin, sowohl Elisabeth als auch Alexander sind geprägt von einer strengen, religiösen Erziehung, wie es in der Zeit von 1874 - 1900, in der die Geschichte spielt, üblich war. Beide Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und ich durfte ihre Lebensweise ausführlich kennenlernen, was mir sehr gefallen hat. Das Schicksal an sich und auch die Dramaturgie kommen in der Geschichte garantiert nicht zu kurz. Auch das Setting der Geschichte ist ausführlich beschrieben, sodass ich mich gut in die jeweilige Situation versetzen konnte. Ich habe die Geschichte trotz der stilvollen Schreibweise innerhalb von zwei Tagen gelesen, und ich habe es sehr genossen. Gerade weil es nicht vor Liebe getrieft ist, sondern weil das Buch hauptsächlich ein historischer Roman ist, was ich zur Zeit sehr gerne mag. Ich lasse mich von Büchern immer gerne mitreißen, bei diesem Buch sind einige Tränen geflossen, aber auch Momente, in denen ich schmunzeln musste, waren gegeben. Das war es, was für mich die Überschrift "Großes Erzählkino" ausgemacht hat. Für Fans der Autorin oder von historischen Romanen generell eine absolute Empfehlung!

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Meine persönliche Meinung: Als Kind liebte ich die Dornenvögel oder besser gesagt, ich tue es heute noch. Vielleicht fragen sich jetzt einige, Hä? Was hat das denn bitte mit dem Buch zu tun? Naja, die Autorin hat eben auch Dornenvögel geschrieben und ich durch den Klappentext und dem Cover wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich sofort magisch angezogen und es passt meiner Meinung nach sehr gut zum Roman. Der Schreibstil ist für mich persönlich leicht und flüssig zu lesen. Die Handlungen spielen in den Jahren von 1874 - 1885 im ersten Teil, von 1888 - 1893 im zweiten Teil und von 1897 - 1900 im dritten Teil. Die drei Teilen sind in diesem Buch zusammen und nicht einzeln zu lesen. Ich würde das Buch nicht nur als Roman betiteln, sondern auch als historischer Roman. Mir gefällt es sehr gut wie die Protagonisten und ihre damalige Lebensweise beschrieben werden. Auch die Handlungsplätze sind detailreich beschrieben, dass ich mich als Leser gut in die Landschaft einleben konnte. Viele Themen werden in dem Roman verarbeitet. Religion, Politik, Dampfmaschinentechnik, eine Heirat, in der Liebe nicht existiert und einiges mehr... Wer auf einem reinen Liebesroman hofft, wird hier enttäuscht und ich würde das Buch wirklich nur den Lesern empfehlen, die auch historische Romane lieben und nicht einen Roman von Liebe, Romantik und Kitsch hoffen. Die Geschichte von Alexander und Elizabeth verbirgt viele Dramen und Schicksale. Ob es für beide dennoch irgendwie ein Happy End geben wird? Das verrate ich natürlich nicht. Mein Fazit: “Ein wunderbarer historischer Roman, der mich gefesselt hat und welchen ich wieder und wieder lesen werde. Für mich persönlich absolut lesenswert, jedoch nichts für Jugendliche!"

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Colleen McCullough ist mit dieser Familiensaga ein herausragender Roman gelungen. Erzählt wird die Geschichte von Alexander Kinross, dem die wohl größte Goldmine der Welt gehört. Alexander ist ein ehrgeiziger, intelligenter Mann, der nicht vor harter Arbeit zurück schreckt und sich von ganz unten nach oben an die Spitze gearbeitet hat. Dabei hatte er es oftmals sehr schwer im Leben und hat dennoch nie aufgegeben, sondern sich immer durchgebissen. Alles was ihm zu seinem perfekten Glück noch fehlt ist eine Ehefrau, die ihm Kinder schenken wird. Daher lässt er aus seiner Heimat eine Cousine zu ihm nach Australien reisen, Elizabeth Drummond. Elizabeth wurde, wie für diese Zeit üblich, nicht nach ihrer Meinung gefragt, sondern viel mehr an ihren zukünftigen Ehemann verkauft. So muss sie sich nicht nur mit ihrem Schicksal geschlagen geben, sondern gleichzeitig an ein neues Land, Klima, Werte und ihren Ehemann gewöhnen. Ich habe oftmals mit Elizabeth mitgefühlt und hätte ihr gewünscht, dass ihre Ehe glücklicher verläuft. Besonders begeistert hat mich die Figur von Anna. Ich möchte vorab nicht zu viel über sie verraten, da es sonst die Spannung nehmen würde. Aber ich finde es bemerkenswert, dass sich die Autorin hier an ein Thema heran getraut hat, das andere Schriftsteller in diesem Genre eher scheuen. Nell wiederum hat mich mehrfach zur Weisglut getrieben. Ihre ungestüme, unfreundliche Art gegenüber ihrer Mutter und auch der mangelnde Respekt haben mich richtig wütend gemacht. Von ihrem Vater hätte ich mir hier auch mehr Konsequenz gewünscht. Für mich ist sie einfach nur verzogen. Der Roman ist sehr gut recherchiert, was man bei Colleen McCullough nicht anders erwarten kann. Ihr gelingt es einfach wundervoll, geschichtliche Ereignisse dieser Epoche sowie zeitgenössische Persönlichkeiten mit in den Roman einfließen zu lassen. Dabei erfährt man auch einiges über die Geschichte Australiens ohne sich dabei an Geschichtsunterricht erinnert zu fühlen. Ich habe eine sehr schlaflose Nacht hinter mir, da ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte, so sehr hat mich die Geschichte der Familie Kinross gefesselt.

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Zum Inhalt kann ich eigentlich sehr wenig sagen, denn ich bin nicht sehr weit gekommen. Ich habe Elizabeth kennen gelernt, die ein kleines verschrecktes Huhn zu sein scheint, zumindest am Anfang ihrer Beziehung zu Alexander. Sie lebt in Schottland und wird vom Vater an Alexander Kinross "verhökert". Denn dieser wollte eigentlich ihre Schwester haben, aber der Vater machte ihm da einen Strich durch die Rechnung. Der Vater streicht einen Batzen Geld ein und gibt seiner Tochter nur einen kleinen Anteil, damit sie sich einkleiden kann. Ihre Reise nach Australien muss sie ohne Familie bestreiten, auch wenn sie Bekannte hat, die auf sie aufpassen. Dann lernte ich Alexander kennen. Eigentlich ab dem Alter von 15 Jahren. Und eigentlich ziemlich beeindruckend, wie er sich durch das Leben geschlagen hat, nachdem er von zu Hause abgehauen ist. Doch sein eigener Vergleich mit Alexander dem Großen... puuuh, da hatte ich dran zu knabbern. Nach über 150 Seiten konnte ich weder zu Alexander eine Beziehung aufbauen, noch zu Elizabeth, die gerade mal auf den ersten Seiten auftauchte. Desweiteren fiel mir auf, dass die Seiten ziemlich eng und klein beschrieben sind, also nicht der normale Standart in den Büchern, sondern kleiner. Die Absätze waren teilweise so lang, das man immer gezwungen war, zu schauen, wie weit geht dieser Absatz, damit ich dann mal unterbrechen kann oder so. Bei meiner weiteren Recherche fand ich auch heraus, dass es dieses Buch schonmal gab, und dies jetzt eine Neuauflage ist. Mein Fazit: 576 Seiten ziemlich eng und klein beschrieben sind nicht unbedingt problematisch, doch wenn die Geschichte keine Fahrt aufnimmt, und die Story nur so vor sich hindümpelt, ist das schon echt ein Problem. Ich habe mich leider durch die etwas über 150 Seiten gequält. Bei mir ist leider kein Lesegenuss aufgekommen. Schade, denn eigentlich hatte mich das Cover total angesprochen.... 1 Stern

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