Leserstimmen zu
Crazy

Benjamin Lebert

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Wie findet man den Sinn des Lebens? Ist es überhaupt erlaubt als Jugendlicher sich Gedanken über das Leben zu machen? Oder sind diese Dinge nicht nur etwas für Erwachsene? Die Regeln des Lebens definiert Benjamin damit, dass man Furcht haben muss, ansonsten würde man nur Unsinn anstellen. Dem jungen Autor Benjamin Lebert ist eine Ballade der Jugend gelungen. Benjamin ist 16. Er würde gerne normal sein. Oder zumindest Vollbehindert. Denn er ist "nur" halbseitig gelähmt. Von anderen Schülern wird er deswegen weder respektiert noch bemitleidet. Auch die Lehrer kennen keine Gnade. Aus diesem Grund ist das Internat in Neuseelen bereits seine 5. Schule. Er hasst das Internat. Hasst das Essen. Viel lieber würde er das Leben, was auch immer es ist, ergründen. Im Internat lernt er Janosch und die Clique kennen. Zusammen gründen sie eine Heldengruppe, die alles machen kann. Troy, der Schweigende, Janosch, der Anführer, Felix, der Dicke, Felix, der Neue, und Florian "Das Mädchen". Aus ihrer Unzufriedenheit heraus träumen sie von dem Sinn des Lebens. Vor allem aber von der Akzeptanz. Gegenseitige Anerkennung ist hierbei das Kernstück ihrer Freundschaft. Man kennt die Schwächen der Freunde, aber man sieht sie deshalb nicht als schlechte Menschen. Eine Jugend, die nicht das Mobbing und die Facebook-Welt fordert, sondern die Bedeutung des Lebens. Sie wollen jung bleiben und in die sorgenvolle Welt der "Alten" nicht hineingeraten. Streit und Probleme in den Familien kennen sie nur zu Genüge. Aus diesem Grund wollen sie ausbrechen in ihre eigene Welt. In ihr eigenes Leben. Kurz und prägnant erzählt Benjamin Lebert die Geschichte einer Blutsbrüderschaft und schildert ihre Abenteuer und Sehnsüchte. Eine Geschichte über und für die Jugend. Aber ebenfalls für die Erwachsenen.

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Es ging so!

Von: backmausi81

26.03.2016

Über das Buch: Seiten: 175 Preis: 6,50 Euro Erscheinungsdatum: 1999 Originalsprache: Deutsch Genre: Jugendbuch Verlag: cbt ISBN: 9783570305805 Inhalt: Benjamin ist 16 und wechselt zum fünften Mal die Schule. Im Internat soll er jetzt endlich die achte Klasse und möglichst das Abitur bestehen. Doch mehr als der Unterricht beschäftigt Benjamin und seine Freunde die Frage, worum es in dieser ganzen Veranstaltung namens Leben eigentlich geht - um Mädchen, um Sex, um Freundschaft oder einfach nur darum, immer weiterzumachen, wie "crazy" die Welt auch sein mag... Das Cover: Das Cover finde ich langweilig. Wenn ich das Buch im Laden gesehen hätte, wer ich einfach neben her gegangen. Die ersten 3 Sätze: Hier soll ich also bleiben. Wenn möglich bis zum Abitur. Das ist der Vorsatz. Aufbau & Schreibstil & Meine Meinung: Dieses Buch ist eine Autobiografie über den Autor, wie er mit 16 Jahren mit der Schule klarkam. Außerdem schildert er hier seine Erfahrungen als Halbseitenspastiker. Das bedeutet seine linke Seite ist gelähmt. Es wird in diesem Roman viel über Sex und Alkohol gesprochen, über Gott und über Verlustängste. Es wurde aus der Sicht von Benjamin, also in Ich-Form geschrieben. Ich kam erst schwer rein, obwohl es ein Jugendbuch ist. Aber nach etwa 30 Seiten, ging es dann. Ich fand es super, wie die Jugendlichen über das Leben diskutierten und es nicht einfach so hinnahmen. Wenn man erst einmal reingekommen ist, dann ist das Buch schnell zu lesen. Es ist in der Gegenwart geschrieben. Also hat man die ganze Zeit das Gefühl, das es jetzt geschehen würde. Ich finde aber, das es manchmal etwas zu herb in den Buch war. Das Buch ist für 12jährige, aber ich würde es erst ab 16 empfehlen. Fazit: Es ging so! Über den Autor: Benjamin Lebert, Jahrgang 1982, lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman, "Crazy", der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde. Sein zweites Buch, "Der Vogel ist ein Rabe", erschien 2003, sein dritter Roman "Kannst du" erschien 2008.

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