Leserstimmen zu
Die Chirurgin

Tess Gerritsen

Rizzoli-&-Isles-Serie (1)

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Da ich ein großer Fan der “Rizzoli & Isles” – Serie bin, wollte ich nun mal den Auftakt zur Buchreihe lesen und ich war schon richtig gespannt darauf. Der Fall von Rizzoli behandelt den Fall eines Mörders. Dieser operiert sie bei lebendigem Leib und tötet sie anschließend. Einzig Überlebende ist die Ärztin Catherine Cordell, die das gleiche vor drei Jahren in einer anderen Stadt erlebt hat. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn ich fand die Handlung sehr spannend und interessant. Es freut mich auch bei Thrillern immer wieder, wenn der Autor so einige Überraschungen im Plot eingebaut hat, sodass man nicht schon von Beginn an erahnen kann, wer denn jetzt der Mörder war. Dieser Aspekt war auch hier der Fall. Wirklich gelungen. Die Autorin hat gerade die medizinische Komponente sehr detailreich beschrieben und man merkt so als Leser wirklich gut, dass sie einen Hintergrund in diesem Bereich hat. Ich denke nicht, dass man so gut recherchieren kann. Die Tatorte wurden sehr realistisch beschrieben und ich konnte mich als Leser sehr gut in die Detectives hineinversetzen. Die Charaktere waren klasse dargestellt. Rizzoli und ihr Kollege Moore haben einen kleinen Konkurrenzkampf, was ich recht amüsant fand. Rizzoli war mit im Buch jetzt nicht sogleich sympathisch. Sie wirkte etwas kühl und distanziert. Allerdings spürt man bereits in dieser Geschichte, dass sie eine knallharte Polizistin ist. Natürlich trifft man auch einige Bekannte, wenn man die Serie kennt, wie beispielsweise Frost oder Frankie. Eine Person habe ich aber hier schon vermisst und zwar Isles. Bin gespannt, ob sie dann in der Fortsetzung vorkommt. Die Schreibweise war sehr flüssig und auch locker, obwohl ja jetzt nicht unbedingt ein leichtes Thema verarbeitet wird. Der Spannungsbogen wurde aus meiner Sicht durchwegs gehalten und so war mir zu keinem Punkt in der Geschichte langweilig, denn ich wollte jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Mir haben auch die Einblicke über die Arbeit der Polizei sehr gut gefallen und ich fand es wirklich interessant zu erfahren, wie die kombinieren und versuchen den Mörder zu finden. Das Cover finde ich ganz ansprechend und passend gestaltet. Zur Autorin: So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Thriller »Die Chirurgin«, in dem Detective Jane Rizzoli erstmals ermittelt. Seither sind Tess Gerritsens Thriller um das Bostoner Ermittlerduo Rizzoli & Isles von den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Maine. Mehr Infos zur Autorin: Tess Gerritsen Quelle: Verlag Fazit: 5 von 5 Sterne. Toller Auftakt zur Reihe. Spannend und überraschend. Wird nicht das letzte Buch der Autorin sein und bekommt von mir eine Weiterempfehlung.

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Spannende Lektüre

Von: Winfried Matern

14.05.2018

Ich habe selten so gute Kriminalliteratur gelesen, spannend bis zur letzten Seite. Deshalb habe ich mir inzwischen alle Rizolli uns Isles Romane angeschafft. Kommentare bei z. B. Amazon mit Bewertung von nur einem Stern kann ich nicht verstehen. Ich vermute, es handelt sich da um Leute, die unbedingt schlechte Bewertungen loswerden wollten, möglicherweise, ohne die Bücher tatsächlich gelesen zu haben oder deren Meinung vorgefasst war, solche Leute soll's ja geben. Frau Gerritsen, bitte weiter so.

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Eins ihrer besten Bücher fand ich ich liebe die Serie Rizzoli&Iles ich kann dieses Buch nur empfehlen das zu 100%😉

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Während die sommerliche Hitze an den Nerven zerrt, geht in Boston ein brutaler Killer um, der es auf junge Frauen abgesehen hat. Dazu dringt er mitten in der Nacht in ihre Wohnungen ein, nimmt einen gynäkologischen Eingriff vor und tötet sie. Eine grausame Art zu morden, die bereits zwei Jahre zuvor in Savannah einige Opfer forderte. Nur, dass damals der Täter unvorsichtig war und von einer sich wehrenden Frau erschossen wurde. Plötzlich aber beginnt die Mordserie in Boston erneut und das Team der dortigen Mordkommission steht vor einem Rätsel. "Die Chirurgin" ist der erste Fall für Detective Jane Rizzoli, die als einzige Frau in der Bostoner Mordkommission ihren Dienst versieht. Deshalb wundert es nicht, dass sie mit einer unnahbaren Aura umgeben knallhart zu Werke geht, um in der testosterongeschwängerten Männerdomäne zu bestehen. Doch ihre Kratzbürstigkeit führt schnell dazu, dass es Ärger mit den Kollegen gibt und sie im Verlaufe ihrer Ermittlungen ganz allein einem gefährlichen Killer gegenübersteht. Doch bis es so weit ist und Rizzoli um ihr Leben bangen muss, erlebt der Leser einen überaus wendungsreichen und extrem blutigen Fall, der nicht nur den Ermittlern an die Nieren geht. Tess Gerritsen versteht es, mit einer Kombination aus atemberaubender Spannung, medizinischen Details und ungeschönten Einblicken in die Psyche eines kranken Gehirns eine Mordermittlung zu arrangieren, die nichts für zarte Gemüter ist. Denn nicht nur der Tatort wird in allen seinen grausamen Einzelheiten beschrieben, sondern auch die Qualen der Opfer werden in ihrer vollen Härte dargestellt. Kein Wunder war doch die Autorin selbst nach ihrem Medizinstudium als Internistin tätig und nutzte ihre erste Schwangerschaft dafür, um mit dem Schreiben zu beginnen. Eine Entscheidung, die dafür verantwortlich ist, dass mit Jane Rizzoli eine Ermittlerin ins Rampenlicht tritt, die nicht nur eine hervorragende Polizistin ist, sondern auch ein ganz besonderer Mensch. Fazit: "Die Chirurgin" überzeugt mit einem raffiniert konstruierten Plot, glaubwürdigen Figuren und authentischen Schilderungen und zieht den Leser bereits von der ersten Seite an in ihren Bann. Ein Buch, den sich kein Thrillerfan entgehen lassen sollte.

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In Boston werden mehrere Frauen ermordet, nachdem ihnen vom Täter die Gebärmutter entfernt wurde. Hinweise deuten auf eine ältere Tatreihe in Savannah. Besteht hier ein Zusammenhang? Jane Rizzoli und ihr Team ermitteln. Nachdem mir der neuste Rizzoli-und-Isles Band "Der Schneeleopard" so gut gefallen hat, wollte ich nicht lange warten und habe auch gleich "Die Chirurgin" verschlungen. Der Thriller wurde mir schon mehrmals empfohlen, und als Einstieg ist er natürlich bestens geeignet, da es sich hier um den ersten Band der Reihe handelt. Interessant (ob man dies politiv oder negativ auslegen will, ist jedem selbst überlassen), dass in diesem "Rizzoli & Isles" Thriller Maura Isles gar nicht vorkommt. Sie scheint also erst später einzusteigen. Der Vermerk auf dem Cover ist daher irreführend. Auch nimmt Jane Rizzoli hier noch nicht so eine dominante Rolle ein, wie es in späteren Bänden der Reihe der Fall sein wird, sie bleibt hier eher ein Nebencharakter. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt. Nicht nur die Sicht von Jane Rizzoli, sondern auch von deren Kollege Thomas Moore und der Ärztin werden geschildert, unterbrochen von Abschnitten aus der Sicht des Täters, hier in der Ich-Perspektive. Die Charaktere wirken hier noch ziemlich zweidimensional und klischeehaft, in späteren Bänden (zumindest in dem einen, den ich gelesen habe) werden sie besser herausgearbeitet. Der Schreibstil der Autorin Tess Gerritsen liest sich flüssig, sodass ich den Thriller an einem faulen Sonntag Morgen durchgelesen hatte. Die Handlung von "Die Chirurgin" ist spannend, wenn auch nicht besonders innovativ. Mein Bedürfnis, bei Krimis und Thrillern selbst miträtseln zu können, wurde hier leider nicht wirklich befriedigt, die Auflösung wurde etwas zu plötzlich präsentiert, ohne dass ich sie wirklich nachvollziehen konnte. Auch die Frage nach dem Motiv des Täters bleibt hier ungelöst. "Die Chirurgin" ist zwar der erste Band der "Rizzoli & Isles" Reihe, aber nicht der Debutroman der Autorin, da hätte man also etwas mehr erwarten dürfen. Fazit Soldide Thriller-Unterhaltung ohne grosse Überraschungen. In meinen Augen ein gutes Buch, aber kein Meisterwerk, da bleibt noch einiges an Potenzial nach oben frei. Ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen, wenn ich auf der Suche nach einem "Popcorn-Thriller" bin. Ich empfehle "Die Chirurgin daher gerne weiter, als erster Band der Reihe ist das Buch natürlich ideal für den Einstieg. Einige Szenen sind ziemlich unappetitlich und es fliesst sehr viel Blut, empfindliche Leser sollten daher besser Abstand halten.

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