Männer mit Gefühl. Starke Typen im Gespräch mit Bärbel Schäfer

Tauchen Sie ein in Begegnungen mit starken Typen, die, wie wir alle, auch schwache Momente in ihrem Leben kennen. Männer, die sich Hilfe holen, die inspirierende Menschen an ihrer Seite zulassen oder auf dem Weg zum Ruhm auch schon mal vom Weg abkommen. Heute sehen wir nur ihren Erfolg und das Blitzlichtgewitter auf den roten Teppichen, aber Krisen und schwere Zeiten sind ihnen trotz Charterfolgen und Bestsellerplatzierungen nicht fremd. Sie haben Startprobleme und Rückschläge überwunden, was sie so unglaublich menschlich macht.

Daraus können wir sicherlich alle etwas mitnehmen auf unserer ganz persönlichen Lebensreise, denn der Schlüssel dazu ist das Gefühl. Lassen Sie sich tragen und bestenfalls durch dieses Buch inspirieren, Ihren Gefühlen mehr freien Lauf zu lassen, entwickeln Sie beim Lesen selbst den Mut, ihnen Ausdruck zu verleihen.

Rea Garvey

Er ist mit sieben Schwestern groß geworden – und zu dem Schluss gekommen: »Wer glaubt, Frauen zu verstehen, hat nichts verstanden.« Dafür verrät er: Männer mit harter Schale, das ist doch nur Poserei. → FRAUEN: »Ich habe gelernt, keine Frau wie die andere zu behandeln.«

Adel Tawil

Wie flüchtig sich Ruhm anfühlen kann, hat er erlebt. Als sein erstes Bandprojekt scheiterte, war er am Boden zerstört. Doch seitdem er sich aus dem Loch herausgewurschtelt hat, ist er nicht mehr zu stoppen. → EMOTIONEN: »Ich vertraue darauf, dass alles gut wird.«

Bodo Kirchhoff

Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff sieht mit Skepsis, dass sich unsere Gesellschaft meist nur noch auf das Glück konzentriert und mit dem Gefühl der Traurigkeit kaum mehr umgehen kann. → MELANCHOLIE: »Sie ist der Motor meines Schreibens.«

Konstantin Wecker

Wir dürfen nicht in einer Haltung der Gleichgültigkeit verharren, sagt der berühmte Liedermacher und kämpft weiter für eine gerechtere, offenere Welt. Mit Liedern und Texten, die die Menschen berühren. → IDEALE: »Nur aus Liebe werden die schönsten Taten vollbracht.«

Andreas Bourani

Wie kommt man als Sänger ganz nach oben? Manchmal ist die ehrlichste Antwort ein Achselzucken, ein »Ich weiß es auch nicht«. Im unentdeckten Land dahinter beginnen die besten Interviews. → ERFOLG: »Menschen mit Erfahrung sind immer interessanter.«

Joachim Meyerhoff

Auf der Bühne spielt er Wahnsinnsrollen, als Autor schreibt er über seine Kindheit in einem Elternhaus, das inmitten eines Psychiatriegeländes stand. Wie denkt jemand, für den extreme Emotionen Alltag sind? → IRRSINN: »Lachen und Katastrophe sind für mich eine Ebene.«

Ranga Yogeshwar

Popularität ist für den TV-Wissenschaftsredakteur und Physiker zweitrangig. Er will Zusammenhänge begreifen und sein Wissen vermitteln. Denn wenn er denkt, ist er glücklich. → ERKENNTNIS: »Wir unterliegen dem Diktat des Konsums.«

Hannes Jaenicke

Pathologisch rastlos sei er und ein Workaholic – gut für seine Ökoprojekte! Aber für die Liebe ist das nicht immer leicht, da sucht er noch. → UMWELT: »Ich habe eine gesunde gut gelaunte Wut.«

Wolfgang Niedecken

Klar weiß er, dass es »verdampt lang her« ist, dass er Mitte 30 war. Doch der BAP-Frontmann fühlt sich immer noch so. Vielleicht auch, weil er noch so viel vorhat und manchmal fürchtet, die Zeit läuft ihm davon. → ÄLTERWERDEN: »Ich bin eine melancholische Frohnatur.«

Johannes B. Kerner

20 Jahre lang ging es für den TV-Moderator nur bergauf. Doch dann wechselte er den Sender – und fiel tief. Eine schmerzhafte Erfahrung. Aber, sagt er heute, das habe ihn auch gelassener gemacht. → GELASSENHEIT: »Das Leben ist eine Mischkalkulation.«

Klaas Heufer-Umlauf

In seiner Late-Night-Show »Circus HalliGalli« albert er mit Co-Moderator Joko Winterscheidt manchmal herum wie ein Fünfjähriger und hat damit kommerziell großen Erfolg. Wie ernst nimmt dieser Mann das Geldverdienen und sich selbst? → GELD:»Mit 14 habe ich mein erstes eigenes Geld verdient.«

Leander Haußmann

Dass sein autobiografischer Roman »Buh« heißt, ist kein Zufall. Solche Schmähungen findet er schmerzhaft – aber oft genug schmeicheln sie ihm auch. Denn eins kann er wirklich nicht ertragen: Mittelmaß. → BUHRUFE: »Mein Jugendtraum war es, berühmt zu werden.«

Oliver Berben

Die Filmwelt ist ihm durch seine Mutter von klein auf vertraut. Und er liebt dieses Metier. Vielleicht hat er deshalb manchmal »panische Angst«, sein berufliches Glück könnte ihn verlassen. → EIN LEBEN OHNE PLAN B: »Es ist kein Problem für mich, im Kinosessel zu schluchzen.«

Männer mit Gefühl

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