Mami Fee

Mami Fee & ich

Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja, Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella – ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat, oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann - eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune – nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen.

Die »Mami Fee & ich« Reihe

Sophie Kinsella
© privat

Autorenbrief | Sophie Kinsella

Liebe Leser,

als Kind war ich eine schier unersättliche Leserin. Heute, als Mutter von fünf Kindern, bin ich zutiefst überzeugt von der Bedeutung und dem Glück, die das Lesen für Kinder bereithalten. Und ich verehre die magische Welt der Kinderliteratur.
Darum ist es mir eine besondere Freude, mein erstes Buch für Kinder vorstellen zu dürfen. Es ist ein Projekt, das seinen Anfang auf den Bettkanten meiner eigenen Kinder nahm – als ich Mami Fee und Ella für sie erfand. Ich genoss ihr Gelächter, freute mich an jedem neuen Abenteuer mit ihnen, und bald stand fest, dass ich diese Geschichten auch einem größeren Publikum zugänglich machen wollte.
Die Welt von Ella und ihrer magischen Mami ist, in vielerlei Beziehung, höchst realistisch. Ella geht in eine ganz normale Schule und spielt mit ihren Freunden. Ihre Mami arbeitet in einem Büro, wie viele ganz normale Mütter … außer, wenn sie sich in eine Fee verwandelt! Meinen Kindern gefiel besonders die Idee, dass sich das Smartphone von Ellas Mami in einen Computerzauberstab verwandeln kann. Immer wieder habe ich sie dabei ertappt, wie sie mein Handy musterten. Ob das wohl zaubern konnte? Und ob ich insgeheim auch eine Fee war?
Es ist diese Mischung aus realem Leben mit magischem Glitzern, die ich beim Schreiben besonders genossen habe, und natürlich die zauberhafte Beziehung zwischen Mami Fee und ihrer cleveren, fabelhaften Tochter Ella. Ella ist eine tolle Heldin, die meist die Lage rettet. Wenn sie erst mal groß ist, wird aus ihr die genialste Fee aller Zeiten werden!
Ella und Mami Fee lernen während ihrer verrückten Abenteuer eine Menge, und ich hoffe, die Leser ebenfalls. Aber vor allen Dingen hoffe ich, dass jeder, der diese Geschichten liest oder hört, lachend und voller Freude ein klein wenig funkelnde Magie in sein Leben lässt.

Hokus, Pokus, Leseribus!

Sophie Kinsella

Band 1 | Der große Cupcake-Zauber

Ein zauberhaftes Duo zum Verlieben

Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja, Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella - ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat, oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann - eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune - nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen.

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Band 2 | Die zauberhafte Geburtstagsparty

Zauberhaft, chaotisch, liebenswert: Mami Fee & Ella

Die 7-jährige Ella kann es gar nicht abwarten, endlich richtig zaubern zu dürfen — so, wie ihre Mami! Aber bis dahin hat die kleine Junior-Fee noch viel zu tun. Mit Mami Fee ist schließlich immer was los! Erst mal muss Ella sich darum kümmern, dass sie und Mami nicht für immer Affengestalt behalten und dass der neue magische Kleiderschrank nicht so viel Unsinn baut. Ganz schön anstrengend! Da wäre doch ein Swimmingpool voller Vanille-Eis eine schöne Abkühlung … Halt, so war das nicht gemeint!

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Band 3 | Die magische Ballettstunde

Völlig verrückter funkelnder Feenzauber

Die 7-jährige Ella und ihre Mami sind ein tolles Team. Kein Wunder, denn Ellas Mami ist eine wischwaschechte Fee und Ella ihre kleine Junior-Fee. Und die ist immer dann zur Stelle, wenn mal eine von Mamis Zaubereien schiefgeht. Das passiert leider zieeemlich oft. Dann wirbeln tanzende Schafe beim Picknick durch die Gegend, die magischen Spaghetti spielen verrückt und das Auto hebt auf einmal ab und benimmt sich wie ein Hubschrauber. Da ist es dann superpraktisch, dass Ella beim Feen-Unterricht so gut aufgepasst hat und immer eine Lösung findet.

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Mami Fee & ich - Der große Cupcake-Zauber

Leseprobe | Band 1

Hallihallo

Ich heiße Ella Brook und lebe in Cherrywood. Ich habe blaue Augen und dunkelbraune Haare. Meine allerallerbesten Freunde in der Schule sind Tom und Lenka.
Meine allerallerschlimmste Feindin ist Zoe. Sie wohnt im Haus nebenan und ist meine absolut Nichtbeste – Freundin. Sogar wenn sie lächelt, sieht sie ziemlich gemein aus. Und das ist meine Mami. Sie sieht aus wie eine ganz normale Mami … aber das ist sie nicht. Sie kann sich nämlich in eine Fee verwandeln.
Dazu muss sie bloß dreimal mit dem Fuß aufstampfen, in die Hände klatschen, mit dem Po wackeln, ganz laut »Marshmallow« rufen und …TADAAA! Schon ist sie schwuppdiwupp Mami Fee.

Eines Morgens ging ich in Mamis Schlafzimmer und blieb erschrocken stehen. Sie hatte überall rote Punkte im Gesicht und schnäuzte sich gerade die Nase. »Mami«, rief ich. »Ich glaube, du bist krank!«
»Ich weiß«, krächzte Mami. »Mal schauen, ob wir irgendwas im Medizinschränkchen haben, das ich nehmen kann.«
Mami probierte alle unsere Medikamente aus, aber nichts half. Am Ende rief Papi den Doktor an.
Als der Doktor da war, untersuchte er Mamis Punkte, maß Fieber und leuchtete in ihre Ohren.
»Sie haben eine sehr ungewöhnliche Grippe«, sagte er, als er fertig war. »Sie brauchen jetzt vor allem Ruhe, dann werden Sie bald wieder gesund.«
»Ruhe?«, sagte Mami.
»Ja«, sagte der Doktor. »Ruhe.«
Mami mag keine Ruhe. Viel lieber macht sie tausend Sachen auf einmal und hat Spaß. Sobald der Doktor wieder weg war, kletterte sie aus dem Bett. Sie wirkte sehr, sehr wacklig auf den Beinen, trotzdem stampfte sie dreimal mit dem Fuß auf, klatschte in die Hände, wackelte mit dem Po, sagte:
»Marshmallow«, … und TADAAA! Schon war sie Mami Fee.
Aber ihre Flügel waren ganz stumpf und hingen schlapp herunter und ihre Krone glänzte auch nicht.
»Ich werde mich selbst mit einem Zauber heilen«, sagte sie zu Papi und mir.
»Das halte ich für keine gute Idee«, sagte Papi besorgt.
Aber Mami Fee zeigte mit dem Magic Smart auf sich, tippte einen Zahlencode ein — piep-piep-blubs — und krächzte:

Hokuspokus Gesundibus!

Doch es passierte nichts. Mami Fees rote Punkte waren nicht verschwunden und sie hatte immer noch eine Schnupfennase. Ihre Flügel hingen sogar noch schlapper herunter.
»Fühlst du dich besser?«, fragte Papi.
»Nein«, sagte Mami. »Ich verstehe das nicht. Am besten schaue ich mal in der Feen-Doktor-App nach.«
Sie scrollte durch die App und suchte nach einem passenden Zauberspruch. Genau in dem Moment kam Omi herein.
»Ojemine, du hast die Feengrippe«, sagte sie, sobald sie Mami Fee sah. »Ich fürchte, dagegen hilft gar nichts. Wenn du versuchst, sie mit einem Zauber zu heilen, machst du alles nur noch schlimmer. Du
musst heiße Zitrone mit Honig trinken und dich ausruhen. Und du darfst auf keinen Fall mit einem Zauber versuchen, dich gesund zu machen.«
»Der Doktor und Omi haben recht«, sagte Papi. »Du brauchst bestimmt einfach nur Ruhe.«
»Ich will aber keine Ruhe«, sagte Mami Fee. »Ich will gesund werden.« Sie sah sehr unzufrieden aus. »Kandierter Apfel«, brummte sie und legte sich wieder ins Bett.
Nach dem Mittagessen ging ich zu Mami, um zu schauen, wie es ihr
ging. Sie saß in ihrem Nachthemdim Bett, trank heiße Zitrone mit
Honig und las in ihrem Feenhandbuch.
Mami holt ihr Zauberbuch nur selten heraus. Es ist sehr alt und in winziger Schrift geschrieben und die Seiten sind hauchdünn. Es wurde vor Hunderten von Jahren von den Ururur-Feen geschrieben. Heutzutage haben die meisten Feen Magic Smarts, die alle Zaubersprüche einprogrammiert haben. Trotzdem besitzt jede Fee auch ein Zauberbuch. Ich kann es kaum erwarten, bis ich groß genug bin, um mein eigenes zu bekommen.
»Warum liest du in deinem Feenhandbuch?«, fragte ich. »Omi hat gesagt, dass du nicht zaubern darfst, um gesund zu werden.«
Aber Mami hörte gar nicht richtig zu. »Na bitte«, sagte sie. »Wusste ich’s doch, dass ich etwas Passendes finden würde! Ein Zauberspruch, der dafür sorgt, dass einem nicht mehr so heiß ist. Das ist genau, was ich brauche.«
Sie kletterte aus dem Bett, stampfte dreimal mit dem Fuß auf, klatschte in die Hände, wackelte mit dem Po, sagte: »Marshmallow«, … und TADAAA! Schon war sie Mami Fee.
Dann zeigte sie mit dem Magic Smart auf sich, tippte
einen Zahlencode ein — piep-piep-blubs — und sagte:

Hokuspokus Kühleribus!

Im nächsten Moment tauchte eine Wolke über ihrem
Kopf auf, aus der dicke Schneeflocken rieselten.
»Ups«, sagte Mami Fee. »Wie konnte denn das passieren?

Hokuspokus Aufhöribus!«

Sie zeigte mit dem Magic Smart auf sich selbst, aber es schneite weiter auf ihren Kopf.
»Mami Fee!«, rief ich bange. »Du frierst ein! Und dein Kopf wird zu einem Schneeball! Soll ich Tante Jo anrufen? Vielleicht kann sie dich gesund machen.«
»Nein!«, sagte Mami Fee und sah ein bisschen beleidigt
aus. »Ich brauche Tante Jo nicht. Ich kann das allein.«
Mami Fee zog sich grummelnd eine Wollmütze über den Kopf und blätterte weiter durch das Feenhandbuch. »Versuchen wir es mit einer anderen Formel«, murmelte sie. »Ah, na bitte — eine Zauberformel, die einem hilft, zu Kräften zu kommen.

Hokuspokus Kraftibus !

Auf einmal wurden Mami Fees Arme dicker. Sie schwollen immer weiter an, bis sie so viele Muskeln hatte wie ein Gewichtheber.
»Ups«, sagte Mami Fee.

Die magische Hörprobe | Band 3

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