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Svenja Lassen über ihr neues Buch »Meer Momente wie dieser«

Wunderschön, locker-leicht und voller Gefühl – lernen Sie mit Svenja Lassen Sylt auf ganz neue Art kennen!

Svenja Lassen
© Maike Hilbert
Eine kurze Biographie:
Svenja Lassen lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn im hohen Norden Deutschlands, unweit der Nordsee. Am glücklichsten ist sie mit einer Brise Seeluft im Haar und Strandsand unter den Füßen. Ihre Leidenschaft für Bücher entdeckte sie bereits als Kind, seit 2016 kam aber auch die Liebe für das Schreiben eigener romantischer und humorvoller Geschichten hinzu. Mittlerweile hat die Autorin mehrere Romane sehr erfolgreich als Selfpublisherin veröffentlicht und zählt zu den Finalisten des Kindle Storyteller Award 2020. »Meer Momente wie dieser« ist ihr erster Roman bei Blanvalet.

Was ist Ihr gelernter Beruf bzw. üben Sie aktuell neben dem Schreiben noch eine weitere berufliche Tätigkeit aus?
Zunächst habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau in einer großen Buchdruckerei absolviert, es folgten verschiedene Jobs und ein paar Semester BWL-Studium. Seit einigen Jahren schreibe ich hauptberuflich.

Würden Sie uns ein wenig von sich persönlich erzählen – von Ihren Hobbys, Ihrer aktuellen Lebenssituation, Ihrem Traum vom Glück …?
Ich lebe mit meinem Mann und unserem gemeinsamen Sohn in einem kleinen Dorf in Nordfriesland. Zu unserer Familie gehören außerdem noch zwei Hunde, drei Ponys und zwei Meerschweinchen. Das Schreiben ist gleichermaßen Beruf und Hobby für mich. Die übrige Zeit verbringe ich am allerliebsten mit meiner Familie an Nord- oder Ostsee.
Glück bedeutet für mich vor allem Gesundheit. Denn jeder ist ja bis zu einem gewissen Grad »seines Glückes Schmied«, aber unsere Gesundheit können wir nur sehr begrenzt beeinflussen, die können wir uns nur wünschen. Daher ist mein größter Traum vom Glück, dass meine Liebsten und ich bis ins hohe Alter gesund bleiben.

Womit kann man Sie wütend machen und richtig auf die Palme bringen?
Mit Ungerechtigkeit und wenn man schlecht zu Tieren, Kindern oder allgemein Schwächeren ist. Aber auch mit einigen Nichtigkeiten, z.B. wenn mein Mann meine Sachen wegräumt und ich nichts wiederfinde. Wir haben einfach nicht dieselbe Ordnungsstruktur. 😉

Haben Sie ein Lebensmotto?
Hm, nein, nicht wirklich. Aber der Spruch »Lerne aus der Vergangenheit, träume von der Zukunft, aber lebe in der Gegenwart.« trifft meine Einstellung zum Leben ganz gut.

Verraten Sie uns bitte fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen:
1. Ich bin ziemlich unordentlich, aber bei der Arbeit absolut strukturiert – ich verfasse sogar Wochenpläne, an die ich mich (meistens) auch akribisch halte.
2. Als Kind wollte ich Tierärztin werden, dabei kann ich nicht einmal mitansehen, wenn jemand eine Spritze bekommt.
3. Ich bin Vegetarierin.
4. Wenn ich angespannt bin, zuckt mein linkes Augenlid.
5. In einer Phase meiner Jugend, bin ich lieber ins Freibad gegangen als an den Strand, wegen des Sandes. Das kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. :)
6. Ich habe große Höhenangst – eigentlich habe ich vor recht vielen Dingen Angst, versuche aber immer, mich davon nicht abhalten zu lassen.
7. Ich kann mich sehr schlecht entscheiden, deswegen sind das hier auch sieben statt fünf Punkte geworden 😉

Wie sieht ein normaler Tag, an dem Sie an Ihrem Buch schreiben, bei Ihnen aus? Haben Sie z.B. bestimmte Rituale, Angewohnheiten, Regeln etc.?
An einem normalen Schreibtag stehe ich morgens um sieben Uhr auf. Nach dem Frühstück bringe ich als erstes unseren Sohn zur Schule, im Anschluss versorge ich unsere Tiere. Es gibt Arbeiten, die ich immer am Schreibtisch erledige, aber zum Schreiben schnappe ich mir am liebsten den Laptop. Damit mache ich es mir dann zum Beispiel auf meinem Lesesessel oder auf der Terrasse gemütlich. Kaffee und Wasser dürfen dabei nicht fehlen, genauso wie meine Notizen, die ich im Vorfeld handschriftlich verfasse. Seit einiger Zeit notiere ich mir jede Szene in Stichworten auf Karteikarten und pinne sie an eine Wand in meinem Büro, um mir den Plot zu veranschaulichen. Für gewöhnlich schreibe ich, bis es Zeit für das Mittagessen wird. Am Nachmittag schreibe ich dann meistens weiter, oder ich kümmere mich um organisatorische Dinge wie die Buchhaltung, die Beantwortung von Mails, die Gestaltung meines Newsletters usw.

Wo machen Sie es sich am liebsten mit einem Buch gemütlich? Stellen Sie uns kurz Ihren Lieblings-Leseort vor.
Ich lese überall gern: Auf der Gartenliege, in meinem Lesesessel oder abends im Bett.

Was sind Sie für ein Büchermensch? Verraten Sie uns, nach welchen Kriterien Sie Ihr Bücherregal sortieren (nach Farben, Genres, Autoren, oder gar nicht)?
Nach Farbe und außerdem nach gelesenen und ungelesen Büchern (die unterste Regalreihe sind meine ungelesenen Bücher).

Was ist Ihr liebstes Reiseziel?
Mein Herz schlägt neben Mallorca ganz besonders für England, ich war bereits in London, Schottland, Cornwall und Wales. Wobei der Urlaub in Cornwall mir am allerbesten gefallen hat! Aber alle Urlaube waren schön. In Wales habe ich zum Beispiel von dem Verlagsangebot von Blanvalet erfahren. Das werde ich auch nie vergessen. :)

Haben Sie ein Haustier, das Ihnen beim Schreiben, im Alltag und auf Reisen Gesellschaft leistet? Falls ja, wie heißt es?
Meine beiden Hunde Minnie und Elmo leisten mir im Büro immer Gesellschaft. Sobald ich mich an den Schreibtisch setze, machen es sich die beiden auf dem Teppich gemütlich.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Ich fürchte, es gibt keine spannenden Details. Ich war einfach schon immer ein Büchermensch, der gern in Geschichten versank. Aber ich wäre nach der Schule nie auf die Idee gekommen, das zu meinem Beruf zu machen. Damals – ohne eigenen Computer und ohne Zugang zum Internet (ich komme mir gerade sehr alt vor) – war der Horizont einfach viel begrenzter, zumal ich in einem kleinen Dorf aufgewachsen bin. Außerdem haben meine Eltern Wert auf eine bodenständige Ausbildung gelegt.
Den Wunsch ein Buch zu schreiben, trug ich aber lange mit mir herum – seit Anfang zwanzig, würde ich sagen. Nach der Geburt unseres Sohnes wurde er immer größer, und nachdem ich eines Nachts einen besonders spannenden Traum hatte, habe ich mich am nächsten Tag hingesetzt und versucht, die Szene und die Gefühle in Worte zu fassen. Seitdem kann ich mir nicht vorstellen, jemals wieder mit dem Schreiben aufzuhören. Aus dieser einen Szene entstand 2016 innerhalb von drei Monaten mein erster Roman, den ich aber ohne die Unterstützung meines Mannes vielleicht nie veröffentlicht hätte.

Was inspiriert Sie und wie finden Sie Ihre Themen?
Inspiration finde ich überall. Manchmal inspiriert mich ein Song oder ein Gespräch. Aber viele Ideen kommen auch, wenn ich meine Gedanken schweifen lasse – bei einer Radtour oder unter der Dusche.

Bitte fassen Sie in wenigen Sätzen Ihr aktuelles Buch zusammen:
In »Meer Momente wie dieser« reist Sina auf die Nordseeinsel Sylt. Im Gepäck hat sie nicht nur einen Hamster, sondern auch eine Liste, die sie vor so manche Herausforderung stellt und sie aus ihrer Komfortzone lockt. Dabei erhält sie Hilfe von unerwarteter Seite, und im Laufe der Geschichte begreift Sina, dass sie nicht aus Angst vor Enttäuschungen oder (Herz-)Schmerz vergessen darf, ihr Leben zu leben. Und nur wenn sie ihr Herz öffnet, kann sie es auch hören.

Was bzw. welche Szene darin war am schwierigsten zu schreiben?
Da gibt es eigentlich keine. Wenn der Plot einer Geschichte steht, dann läuft das Buch quasi als Film in meinem Kopf ab. Sicherlich bringen mir einige Szenen mehr Spaß als andere, aber richtige Schwierigkeiten hatte ich bei keiner.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Die Szene auf Rømø zählt zu meinen Lieblingsszenen, weil Sina dort einen ersten echten Glücksmoment erlebt und weil Ben sie (und uns) zum Lachen bringt. Außerdem die Szene nach der ersten Surfstunde im Wasser, als Ben Sina an sich zieht und der Moment, als die beiden nachts im Gras liegen und sich die Sterne anschauen.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Das wäre dann wohl Ben. 😊

Gibt es bestimmte geografische Orte, zu denen Sie und Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Da ich in Nordfriesland lebe und das Buch dort spielt, habe ich einen ganz besonderen Bezug zu den Orten – weil es meine Heimat ist.

Hat Ihr aktuelles Buch autobiografische Züge bzw. lassen Sie persönliche Erfahrungen in die Geschichte einfließen? Beruht Ihr Buch auf wahren Begebenheiten?
Diese Frage bekomme ich öfter gestellt und es ist schwer festzumachen, wie viel von mir ich den Figuren mitgebe. Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse fließen immer mit ein, zum Teil unbewusst. Zum Beispiel habe ich genau wie Sina eine Zeitlang als Assistentin der Geschäftsführung gearbeitet.

Wie haben Sie für ihr aktuelles Buch recherchiert?
Ich habe es zum Glück nicht weit bis nach Sylt und bin sehr gerne dort. Aber während der Ideenfindung zu »Meer Momente wie dieser« bin ich gemeinsam mit einer Freundin für ein Wochenende auf die Insel gefahren, und wir haben uns auf die Suche nach Meer-Momenten gemacht. Unter anderem sind wir die Tour nach Hörnum mit dem Fahrrad gefahren.

Möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem aktuellen Buch eine bestimmte Botschaft mitgeben?
Höre immer auf dein Herz und suche das Glück (auch) in den kleinen Momenten.

Ein kurzer Gruß an Ihre Leser*innen:
Ich wünsche dir zauberhafte Lesestunden auf der Nordseeinsel Sylt und einen Sommer voller Meer-Momente!
Deine Svenja

Meer Momente wie dieser

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