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Michael J. Losier im Interview

»Das Gesetz der Anziehung«

Ein Interview mit Michael J. Losier

Herr Losier, was bewog Sie, Ihr Buch über das Gesetz der Anziehung zu schreiben?

In den früheren 1990er-Jahren wurde das Gesetz der Anziehung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht, und zwar durch die Veröffentlichungen von Jerry und Esther Hicks.
Im Jahre 1995 beschäftigte ich mich intensiv mit NLP (Neurolinguistisches Programmieren), weil ich verstehen wollte, wie unser Verstand und unsere Gedanken funktionieren. Seit dem Jahr 2000 sind viele Artikel und Bücher über das Gesetz der Anziehung geschrieben worden, und ein immer größeres Publikum fühlt sich davon angesprochen …

Wenn es so viele Veröffentlichungen zum Thema gab, warum haben Sie dann auch noch ein Buch darüber geschrieben?

In vielen Büchern, die ich gelesen habe, wird das Thema »Gesetz der Anziehung« sehr theoretisch behandelt. Nirgendwo fand ich eine Antwort auf meine Frage: »Und wie genau mache ich das jetzt?« Also entwarf ich auf der Basis meines Wissens über NLP und unterschiedliche Lernstile ein leicht nachvollziehbares »So wird's gemacht«-Buch für alle, die sich dem Gesetz der Anziehung als Anfänger nähern.

Es ist also ein ganz handfest praktisches Buch?

Ja, unbedingt! Wenn Sie mit den Übungen und Hilfsmitteln aus diesem Buch arbeiten, werden Sie sehr schnell Fortschritte machen und bald in der Lage sein, das Gesetz der Anziehung in Ihrem eigenen Leben anzuwenden.

Bitte bringen Sie auf den Punkt, was das Gesetz der Anziehung bedeutet – in einem Satz, wenn es geht.

Das Gesetz der Anziehung kann wie folgt auf den Punkt gebracht werden: Ich ziehe all die Dinge, Menschen und Situationen in mein Leben an, denen ich Aufmerksamkeit und Energie gebe und auf die ich mich ausrichte, seien sie nun positiv oder negativ.

Warum sollte es sich dabei um ein Naturgesetz handeln?

Positives Denken und seine Wirkung durch das Gesetz der Anziehung hat eine physikalische Grundlage. Das ist etwa so wie bei bestimmten Metallen, die durch Ausrichten ihrer Moleküle in eine Richtung magnetisiert werden können. Bei dem Gesetz der Anziehung handelt es sich nicht um etwas aus der Luft Gegriffenes oder gar Magisches. Es ist schlicht ein Naturgesetz, nach dem sich jedes Atom Ihres Seins ständig richtet, ob Ihnen das bewusst ist oder nicht. In jedem Moment haben Sie eine Stimmung oder ein Gefühl. Die Stimmung oder das Gefühl, die oder das Sie in genau diesem Moment erleben, veranlasst Sie, eine negative oder positive Schwingung auszusenden.

Und hier kommt das Gesetz der Anziehung ins Spiel?

Genau so ist es. Das Gesetz der Anziehung antwortet auf die Schwingungen, die Sie anbieten. Genau jetzt, in diesem Moment, stellt es sich auf Ihre Schwingung ein, indem es Ihnen noch mehr vom Gleichen gibt – im Positiven wie im Negativen.

Wenn das alles unwillkürlich und unbewusst geschieht, wie kann ich dann das Gesetz der Anziehung für mich nutzen, wie Sie behaupten?

Indem Sie lernen, die Schwingungen zu identifizieren, die Sie aussenden, sodass Sie ganz bewusst entscheiden können, ob Sie ebendiese Schwingungen auch weiterhin aussenden oder lieber verändern wollen. Gezielte Anziehung bedeutet, ganz gezielt eine andere Schwingung auszusenden. Sie können ein absichtsvoller »Sender« werden!

Und was haben wir davon?

Wie ich bereits sagte, verändern sich die Ereignisse und Sie haben am Ende mehr von dem, was Sie wollen, und weniger von dem, was Sie nicht wollen. Das Gesetz der Anziehung antwortet auf die Schwingung, die Sie aussenden, indem es Ihnen mehr davon gibt – vom Positiven wie vom Negativen. Es reagiert einfach nur auf Ihre Schwingung.

Bitte geben Sie ein Beispiel.

Wenn eine Person am Montagmorgen aufwacht und gleich ein wenig übellaunig und gereizt ist, sendet sie natürlich eine negative Schwingung aus. Und während sie diese Schwingung aussendet, antwortet das Gesetz der Anziehung und schickt dieser Person passend zu ihrer Schwingung noch mehr vom Gleichen. Erneut: Das Gesetz der Anziehung richtet sich immer nach Ihrer Schwingung.

Diese Person steigt also aus dem Bett und stößt sich den Zeh, verbrennt ihren Toast, gerät in ein Verkehrschaos …

… und dann cancelt ihr Klient auch noch den Termin. Schließlich sagt sie sich: »Das ist nicht mein Tag. Ich hätte im Bett bleiben sollen!« Hier ist das Gesetz der Anziehung am Werk und sorgt dafür, dass sich alles entfaltet und zusammenfügt, was nötig ist, damit mehr von Gleichen geschehen kann.

… und das lernt man durch Ihr Buch?

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Gesetz der Anziehung bereits ein Teil Ihres Lebens ist – ob Sie es nun verstehen oder nicht, ob Sie es mögen oder nicht, ob Sie daran glauben oder nicht. Wenn Ihnen also gefällt, was Sie beobachten, dann freuen Sie sich und schätzen Sie es, denn während Sie es schätzen, bekommen Sie immer mehr davon. Wenn Ihnen allerdings nicht gefällt, was Sie bekommen, ist es höchste Zeit, sich eingehender mit dem Gesetz der Anziehung zu beschäftigen, damit Sie aufhören können anzuziehen, was Sie nicht wollen, und endlich das anzuziehen beginnen, was Sie wollen. Das verstehe ich unter absichtlicher oder gezielter Anziehung.

Das Interview führte Armin Seifer

Das Gesetz der Anziehung Blick ins Buch

Michael J. Losier

Das Gesetz der Anziehung

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