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1815 Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55299-5

Erschienen: 08.03.2016
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Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Das große Buch über die Neugründung Europas

1815 war ein Schicksalsjahr für das moderne Europa. Napoleons Armeen waren geschlagen, ein ganzer Kontinent musste neu geordnet werden. Thierry Lentz wirft in seinem großen Buch einen einzigartigen Blick auf jenes Schlüsselereignis, das eine epochale Wende einläutete: Der Wiener Kongress war nicht nur ein schillerndes Tanzvergnügen – er war Fundament und Ausgangspunkt einer gewaltigen Neugründung Europas.

"Machtpolitische Neuordnung Europas" - wdr.de

"Lasterhafte Nebenschauplätze und zerstörte Klischees" - dradio kultur

»Ein gut lesbares, auf der Höhe der aktuellen Forschung stehendes Panorama des Wiener Kongresses.«

Damals - Das Magazin für Geschichte, 1/15

Thierry Lentz (Autor)

Thierry Lentz, 1959 im lothringischen Metz geboren, ist ein französischer Historiker mit Schwerpunkt auf der Geschichte des 19. Jahrhunderts und Napoleon Bonaparte. Er ist Direktor der Fondation Napoléon in Paris und Autor zahlreicher historischen Essays und Bücher.

»Ein gut lesbares, auf der Höhe der aktuellen Forschung stehendes Panorama des Wiener Kongresses.«

Damals - Das Magazin für Geschichte, 1/15

»Will man dieses raffinierte geopolitische Räderwerk durchschauen, muss man zu dem Buch des französischen Historikers Thierry Lentz greifen.«

Die Presse

»Thierry Lentz widmet sich besonders ausführlich den Rahmenbedingungen des Kongresses. […] Ein schöner Einblick in die tägliche Arbeit der Diplomatie.«

SWR2 - Forum Buch, 25.01.2015

»Thierry Lentz […] gibt […] eine anschauliche Darstellung, die die politische Dimension genauso einbezieht, wie sie den Kongress als Ereignis der sozialen ‚Haute Monde‘ schildert.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»So ist eine dichte, farbige, angenehm lesbare Darstellung entstanden, die historisch und politisch hochinformativ ist.«

Deutschlandfunk – Andruck

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Originaltitel: Le Congres de Vienne
Originalverlag: Plon-Perrin

Paperback, Klappenbroschur, 432 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55299-5

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 08.03.2016

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Das große Buch über die Neugründung Europas, leider mit Fehlern

Von: Mediennerd Datum: 08.08.2016

mediennerd.de

Mir ist in dem Buch ein Fehler aufgefallen, über den ich schon etwas schmunzeln musste, dort geht es um eine Auseinandersetzung am 31. September. Der September hat allerdings nur 30 Tage, da fragt man sich doch wie ein solcher Fehler passieren kann? Wie viel Wissen enthält das Buch? Wie viel recherchiertes Wissen? Wie viel davon kann man glauben, wenn man nicht einmal ein Datum hinbekommt? Das ist ein fader Beigeschmack, ich hatte dann aufgehört zu lesen, weil mich so etwas schon davon abhält ein Buch als ernst zu betrachten, wenn das Thema auch durchaus interessant war. Es muss im Grunde jeder selbst entscheiden als wie schwerwiegend man solche Fehler erachtet, aber wenn schon so etwas passiert, wer weiß was noch alles falsch ist, so war das Buch, wie gesagt, für mich nicht mehr interessant, wenn Du solche Fehler besser verzeihen kannst schau auf jeden Fall mal rein und bilde dir deine eigene Meinung.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Historischer Diplomatenkrimi

Von: Gernot Uhl Datum: 20.04.2015

www.eulengezwitscher.de

Thierry Lentz ist Franzose. Eigentlich könnte er Talleyrands Verhandlungsgeschick lustvoll ausschlachten und abfeiern. Er könnte auch die üblichen Kongress-Klischees bedienen: Dass man nur auf prunkvollen Bällen tanzt und nicht arbeitet, ist so ein Klischee - oder dass man sich eher ins Bett einer der vielen Diplomaten-Groupies sinken lässt, als sich an den harten Besprechungstisch zu setzen. Thierry Lentz tut wenig von alledem. Sein 1815 ist frei von nationalem Nachstolz. Er lässt natürlich die Bälle, Festessen und sonstigen Vergnügungen nicht unerwähnt, setzt sie aber geschickt ins Verhältnis zum Gesamtgeschehen: Schließlich wird auch beim Dessert folgenreich taktiert. Seine Analysen des Kongressgeschehens sind nicht nur wissenschaftlich auf hohem Niveau, sie lassen auch jeden historischen Krimi alt aussehen. Denn die Interessen und Positionen der verschiedenen Mächte zu den verschiedenen Sachfragen des Kongesses werden nicht einfach nüchtern referiert, sondern durchaus anschaulich - jedenfalls spannend - berichtet. Dennoch hätten dem Buch zwei weitere Bestandteile gut getan: Eine knappe und übersichtliche Chronik des Kongressgeschehen, die den Erzählfluss ergänzt - und ein biografisches Register der wichtigsten Protagonisten. Derer gibt es zwar nicht viele, aber es hätte sich gelohnt, die wichtigsten Diplomaten und Charaktere nochmals in wenigen Worten zu porträtieren.
Die ganze Besprechung gibt direkt im Biografien-Blog Eulengezwitscher...

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