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Apokalypse Z - Dunkle Tage Roman

Apokalypse Z (2)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31637-9

Erschienen: 13.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Insel der Hoffnung

Seit ein geheimnisvolles Virus aus Russland die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt hat, liegt Europa in Schutt und Asche. Nur auf der Kanareninsel Teneriffa soll ein normales Leben noch möglich sein. Eine kleine Gruppe Überlebender – darunter ein junger Anwalt, der das Ende der Welt in seinen Tagebuchaufzeichnungen dokumentiert – macht sich auf den Weg dorthin. Doch zwischen ihnen und der Insel der Seligen steht eine Armee von Toten. Und in diesen dunklen Tagen sind die Toten schneller als die Lebenden!

ÜBERSICHT ZU MANEL LOUREIRO

Apokalypse Z

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Manel Loureiro (Autor)

Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Z veröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Spanischen von Sybille Martin
Originaltitel: Apocalipsis Z – Los Dias Oscuras
Originalverlag: Debolsillo

Paperback, Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31637-9

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.10.2014

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Wo sind die Elemente, die Teil 1 so gut machten?

Von: Ivonne Schott / DeepGround Magazine Datum: 20.07.2015

www.deepground.de

Was als erfolgreiche Blogreihe von nun Vollzeitautor Manel Loureio begann, wurde 2012 in Buchform zu einem erfolgreichen Endzeit-Roman: „Apokalypse Z“ hatte zwar seine Schwächen, machte aber als Auftakt Lust auf mehr. Es blieb zu hoffen, dass der Autor in der Fortsetzung die verbleibenden Fehler ausbügeln konnte – auf der anderen Seite könnte „Apokalypse Z: Dunkle Tage“ aber auch zu einem trilogietypisch schwachen Mittelteil verkommen.

Der immer noch namenlose verwitwete Anwalt mit Katze aus der spanischen Provinz rettete sich, wie sich der Leser vermutlich noch erinnern kann, ganz gut durch Teil 1. Wer etwas vergesslicher ist, kann sich im ersten Drittel der Fortsetzung davon noch einmal überzeugen, denn auf gut 130 Seiten werden die vergangenen zwölf Monate seit dem Ausbruch des Zombie-Virus und der anschließenden Flucht des Protagonisten ausführlich und mehrfach wiedererzählt – einmal sogar von einer Eidechse. Während dieser Flashbacks gelangt der Protagonist aber zum vorläufigen Ziel seiner Reise: Teneriffa.
Mittlerweile reist er auch nicht mehr allein mit seiner hinderlichen Fellkugel Lúculo, ihn begleiten der mutige Hubschrauberpilot Prit, die tapfere Schwester Cecilia und der hübsche Teenie Lucía.
Gemeinsam, mit schwindender Kraft und dem letzten Tropfen Kerosin erreichen sie die Inselgruppe und stellen entsetzt fest, dass es auch hier Untote gibt! Sollte alle Hoffnung umsonst gewesen sein? [...]

http://www.deepground.de/book-review/manel-loureiro-apokalypse-z-dunkle-tage-band-2/

Ein Anwalt im Taucheranzug kämpft sich durch eine Zombiewelt.

Von: chrissieskleinewelt Datum: 20.05.2015

www.chrissies-kleine-welt.de

Zuallererst: ACHTUNG!
Dies ist meine Buchmeinung zum zweiten Teil der Apokalypse Z-Reihe von Manel Loureiro. Da man Rückschlüsse auf Teil 1 ziehen könnte, ist der folgende Text auf eigene Gefahr hin zu lesen, Spoiler zum ersten Teil sind definitiv nicht ausgeschlossen.

Nachdem der erzählende Protagonist zusammen mit Prit, Lucía, Schwester Cecilia und seiner Katze Lùculo dem europäischen Festland entkommen konnten wartet auf Teneriffa eine andere Zuflucht auf sie, als sie sich erhofft hatten. Die Gruppe wird aus Quarantänegründen getrennt und nachdem diese Zeit überstanden ist wird nichts mehr so sein wie vorher. Auf einer hoffnungslos überbevölkerten Insel werden die Neuankömmlinge kritisch beäugt. Sie versuchen sich zu integrieren und doch steht für den Erzähler und Prit bald ein neuer Ausflug auf das Festland bevor, während auf der Insel selbst etwas Furchtbares passiert.

Ein Anwalt im Taucheranzug kämpft sich durch eine Zombiewelt. Dieser Satz beschreibt die Trilogie von Manel Loureiro bisher – wie ich finde – sehr treffend. Ein skurriles, teilweise lustiges Bild in einer apokalyptischen Zombiewelt. All das hat auch “Dunkle Tage”, gewürzt mit Menschlichkeit, Freundschaft, Liebe und einer überlebenden Katze.

Ging es im ersten Band um den Ausbruch der Zombieseuche, bei der ich mich doch oft gefragt habe, dass es nicht ein paar Zufälle zuviel beim Protagonisten gab, welche sein Überleben begünstigten, sind wir nun mittendrin. In der vermeintlichen Zufucht Teneriffa wird die Gruppe mit dem wahren Monster auf Erden konfrontiert: mit dem Menschen selbst. Terrorismus, mangelnde Versorgung und totalitäre Bespitzelung sind an der Tagesordnung. Eine neue Angst liegt über dem sicheren Zufluchtsort. Und dann müssen Prit und sein mittlerweile mehr als nur guter Freund wieder zurück auf’s Festland und den Rest der Gruppe in dieser Atmosphäre zurücklassen.

Mir persönlich hat der zweite Band tatsächlich ein bisschen besser gefallen als Band eins. Es ist schon erschreckend zu beobachten, wie sich die Menschheit unter diesen Umständen trotzdem immer noch gegenseitig bekämpft und manche selbst im Angesicht des Todes auf Macht aus sind. Es gibt sehr tragische Momente, der Leser erfährt mehr über den Hintergrund der Seuche und folgt etwa ab der Hälfte des Buches zwei verschiedenen Handlungssträngen, die abwechselnd erzählt werden und einen durch das Buch fliegen lassen. Und der Schluss! Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich mittlerweile den letzten Band der Trilogie auch schon zu Hause habe, da dieser Cliffhanger schon gemein ist (was ich persönlich liebe).

Ich mag die Geschichte um den Anwalt im Taucheranzug, der kein Held an sich ist, sondern ein ganz normaler Typ, der sich in dieser Welt zurechtzufinden versucht. Er hadert mit seinen Entscheidungen, es macht ihm nach wie vor zu schaffen die ehemals menschlichen Monster zu töten und er findet wahre Freundschaft, die ihm noch mehr Schwierigkeiten bereitet. Für mich ist diese Reihe wirklich gut, ein toller Lesespaß mit realistischen, aber auch skurill sympathischen Charakteren und der mittlerweile aufkommenden Frage, wer die wahren Monster sind: Die Toten oder doch die Überlebenden?

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