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Athen Ein Neubeginn der Weltgeschichte

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55193-6

Erschienen:  01.10.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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In Athen, einer kleinen Stadt an der Küste der Ägäis, zur Zeit von Perikles und Sokrates, zur Zeit der großen Tragödien und des Parthenon sammelten sich alle Möglichkeiten einer neuen, ohne Monarchen entstandenen Kultur und spitzten sich aufs Ungeheuerlichste zu. Die Weltgeschichte begann, den Weg nach Europa einzuschlagen. Christian Meier erzählt die Geschichte dieser Stadt, die der persischen Weltmacht Paroli bot, ein großes Seereich begründete und die erste Demokratie der Weltgeschichte hervorbrachte.

»Ein Standard-Werk der Spitzenklasse.«

Schweizerzeit (CH) (01.02.2013)

Christian Meier (Autor)

Christian Meier, geboren 1929 in Stolp/Pommern, ist emeritierter Professor für Alte Geschichte und einer der herausragenden Historiker Deutschlands. Von 1980 bis 1988 war er Vorsitzender des Verbands der Historiker Deutschlands, von 1996 bis 2002 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er mit hohen und höchsten Auszeichnungen geehrt; auch erhielt er 2003 den Jakob-Grimm-Preis für deutsche Sprache. Er hat zahlreiche Werke zur Antike veröffentlicht, zuletzt das viel beachtete Werk »Kultur, um der Freiheit willen« (2009).

»Ein Standard-Werk der Spitzenklasse.«

Schweizerzeit (CH) (01.02.2013)

Paperback, Klappenbroschur, 720 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen und Karten

ISBN: 978-3-570-55193-6

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen:  01.10.2012

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Uneingeschränkte Leseempfehlung - Heute mit neuer, aktueller Relevanz

Von: AAI Datum: 10.09.2018

Wer nicht nur mit Spezialisten-Details über die griechische Hochkultur genervt, sondern die griechische Antike in ihren Zusammenhang verstehen will, ist bei Christian Meier bestens aufgehoben.

Die Spannung zwischen der Treue des Historikers zum anhand von Quellen verlässlich Wissbaren einerseits und echtem, nachvollziehenden Verstehen der Vorgänge rund um die Herausbilung der Besonderheit der attischen Demokratie andererseits wird von Meier auf eine Weise gehalten, die selbst ganz einmalig ist.

Dass der Autor seinen Gegenstand ganz offen bewundert, führt daher in diesem Ausnahmefall nicht dazu, dass der Gegenstand verzerrt dargestellt wird, sondern vielmehr zu einem ausgesprochen tiefgehendem Verständnis. Getreu dem Motto des Buches: "Pour comprendre il faut aimer".

Gerade für die grundsätzlichen Fragen, die sich angesichts der heutigen, allgemeinen Krise der Demokratie in der Modernen Gesellschaft stellen, lohnt sich ein Blick auf Meiers Nachvollzüge der Herausbildung demokratischerer Strukturen in der Antike. Natürlich nicht, um sie blind nachzuahmen. Wohl aber als Inspirationsquelle und als relevanter Vergleich, die uns helfen können, uns ein Stück weit Abstand von unseren eigenen Selbstverständlichkeiten zu gewinnen und neue Handlungsspielräume zur Bewältigung unserer eigenen, gegenwärtigen Probleme zu gewinnen.


ein postulierter Neubeginn!

Von: Rudolf Steinmetz  aus München Datum: 30.05.2016

Leider fehlt diesem brillanten Buch der Blick über den Zaun, nämlich die Berücksichtigung der Donauzivilisation, die der Linguist Harald Haarmann entdeckt hat. Zudem wünschte sich ein stärkeres Augenmerk auf den Atlantis-Bericht Platons, wohl einer der wichtigsten Quellen der Weisen Griechenlands.

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