Bevor es dunkel wird

Psychothriller

(4)
Paperback
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Schließe die Tür, wenn es dunkel wird, denn vielleicht bist du nicht allein ...

Eigentlich erhofft sich Zoe nach einem psychischen Zusammenbruch auf der schottischen Insel Ruhe und Erholung. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft machen unheimliche Gerüchte die Runde, denn in dem Haus, das Zoe den Sommer über gemietet hat, passieren seit dem mysteriösen Tod der Vorbesitzerin Ailsa angeblich immer wieder unerklärliche Dinge. Und tatsächlich hört Zoe nachts eine singende Frau und wird von wilden Träumen heimgesucht – oder bildet sie sich etwa alles nur ein? Doch was ist mit den Möbeln, die morgens nicht mehr an ihrer Stelle stehen? Als ein heftiger Sturm aufzieht, muss Zoe sich schließlich ihren schlimmsten Ängsten stellen und gerät dabei in große Gefahr …

»Zum Fürchten spannend!«

Anja Hinsch / Neue Post (24. Oktober 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Veronika Dünninger
Originaltitel: While You Sleep
Originalverlag: HarperCollins, London 2018
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0660-5
Erschienen am  22. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein wunderbar atmosphärischer Gruselthriller

Von: Thea

11.12.2018

Die amerikanische Künstlerin Zoe Adams mietet auf einer kleinen schottischen Insel ein altes Haus, in dem sie sich nach der Trennung von ihrem Ehemann erholen will. Doch kaum ist sie dort angekommen, wird sie von den Inselbewohnern mit unheimlichen Geschichten konfrontiert und muss erfahren, dass das abgelegene Anwesen ein Spukhaus ist. Schon öfter wurden in seiner Nähe geisterhafte Gestalten gesehen, während im vergangenen Jahr ein elfjähriger Junge dort verschwand. Zoe, die nicht an übernatürliche Dinge glaubt, misst den Gerüchten wenig Bedeutung bei. Ein Fehler, wie sich bald herausstellen wird. Denn in den Nächten rauben ihr laute Poltergeräusche und schauerliche Gesänge den Schlaf, während sie gleichzeitig seltsam reale Träume erlebt. Deshalb geht sie den Ursachen auf den Grund und befindet sich schon bald in höchste Gefahr. Stephanie Merritt hat mit „Bevor es dunkel wird“ einen gut funktionierenden Gruselthriller erdacht, der angelehnt an eine alte Legende, angenehm zwielichtig unterhält. Dabei sind es vor allem die unerklärlichen Vorkommnisse und ständig kursierenden Gerüchte, die den Glauben entfachen, dass seit dem Tod einer dort lebenden und von Geistern heimgesuchten Witwe ein Fluch auf dem alten Anwesen liegt. Doch anstatt es in Ruhe zu lassen, hat der Pubbesitzer und Erbe des Hauses hat etwas ganz anderes vor. Er vermietet das von ihm auf Vordermann gebrachte Haus an Zoe, die sich bereits in der ersten Nacht den Geistern der Vergangenheit stellen muss. So wird sie von merkwürdigen Geräuschen erschreckt, erlebt Dinge, die sie sich in keiner Weise erklären kann, und findet auf ihrem Anrufbeantworter Nachrichten vor, die überaus seltsam sind. Aber auch das Gefühl beobachtet zu werden, lässt sie nicht los, wie auch die Befürchtung, dass hinter den mysteriösen Vorfällen etwas ganz anderes steckt. Stephanie Merritt ist eine britische Autorin, die bereits mit denen von ihr unter dem Pseudonym S.J. Parris/Stephanie Parris verfassten historischen Romanen bekannt geworden ist. Nun wagt sie sich an ein neues Genre heran und hat mit "Bevor es dunkel wird" einen Furcht einflößenden Thriller zu Papier gebracht, der durch die in ihm verwendeten Gruselelemente gut funktioniert. Dabei ist es egal, ob die merkwürdigen Ereignisse realistisch in Erscheinung treten oder eher an den Haaren herbeigezogen sind. Denn kombiniert mit den Gefühlen einer emotional angegriffenen und allein lebenden Frau entwickeln sie schnell ihr Angst einflößendes Potenzial. Hinzu kommt eine Atmosphäre, die wie geschaffen für Panik auslösende Momente ist und eine Vielzahl an alten Geschichten, die in einem engen Zusammenhang mit den parapsychologischen Experimenten des einstigen Hausbesitzers stehen. Und obwohl es Situationen gibt, die unnötig ausgeweitet worden sind oder überspitzt in Erscheinung treten, überwiegt das mit der Geschichte einhergehende unheimliche Gefühl und sorgt dafür, dass das Buch nur schwer aus der Hand zu legen ist. Fazit: Ein gelungener Gruselthriller, der romantische und mystische Elemente in sich birgt und seinen Lesern einige Stunden spannende Unterhaltung beschert.

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Atmosphärisch

Von: Susi

19.11.2018

Schließe die Tür, wenn es dunkel wird, denn vielleicht bist du nicht allein ... Eigentlich erhofft sich Zoe nach einem psychischen Zusammenbruch auf der schottischen Insel Ruhe und Erholung. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft machen unheimliche Gerüchte die Runde, denn in dem Haus, das Zoe den Sommer über gemietet hat, passieren seit dem mysteriösen Tod der Vorbesitzerin Ailsa angeblich immer wieder unerklärliche Dinge. Und tatsächlich hört Zoe nachts eine singende Frau und wird von wilden Träumen heimgesucht – oder bildet sie sich etwa alles nur ein? Doch was ist mit den Möbeln, die morgens nicht mehr an ihrer Stelle stehen? Als ein heftiger Sturm aufzieht, muss Zoe sich schließlich ihren schlimmsten Ängsten stellen und gerät dabei in große Gefahr … Die Autorin: Stephanie Merritt arbeitet als Journalistin und Literaturkritikerin für Zeitungen wie The Times, Die Welt und The Guardian und veröffentlichte unter anderem Namen bereits sehr erfolgreich mehrere historische Kriminalromane. Sie lebt mit ihrem Sohn in Südengland und schreibt derzeit an ihrem nächsten Roman. Meine Meinung: Ich habe sehr auf das Buch gewartet und als ich es dann in den Händen hielt war ich glücklich. Das Cover gefällt zwar so gar nicht, aber die Geschichte hörte sich nach was für mich an. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen, leicht und flüssig. Die Geschichte baut sich langsam auf doch die Atmosphäre spürt man direkt am Anfang. Ich mochte das sehr. Die Beschreibungen des Ortes und seiner Menschen. Wie das Haus aussieht, ich konnte mir alles so bildhaft vorstellen. Eigentlich mag ich keine Beschreibungen in Geschichten, da ich finde viele Autoren verlieren sich darin, aber in dieser Geschichte war es sehr stimmig. Die Geschichte versprach mir Gänsehaut und Schockmomente. Nun das habe ich nicht ganz erhalten, kann aber daran liegen das ich viel in diese Richtung und noch wesentlich heftiger lese. Ich bin einfach schon abgebrüht. :) Aber die Atmosphäre und alles drum herum an dieser Geschichte hat gepasst. Es war schön zu lesen und hat Riesen Spaß gemacht. Ich war in der Geschichte, hatte Bilder im Kopf und habe auf jeder Seite mit Spannung den Verlauf der Geschichte erwartet. Ich kann das Buch weiterempfehlen. Für die kalten Tage absolut geeignet. Wer gerne etwas schaurig liest ist hier gut aufgehoben. Es muss ja auch nicht immer der pure Horror oder Grusel sein. Diese Geschichte kommt leicht daher aber eben atmosphärisch und gut zu lesen. Es lohnt sich

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Vita

Stephanie Merritt arbeitet als Journalistin und Literaturkritikerin für Zeitungen wie »The Times«, »Die Welt« und »The Guardian« und veröffentlichte unter anderem Namen bereits sehr erfolgreich mehrere historische Kriminalromane. Sie lebt mit ihrem Sohn in Südengland und schreibt derzeit an ihrem nächsten Roman.

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Pressestimmen

»Wer es düster mag und Gänsehaut-Atmosphäre aushalten kann, wird diesen Roman schnell durchgelesen haben.«

Webcritics Online (29. November 2018)

»Genau das richtige für düstere Winternachmittage.«

KrimiCouch Online (03. Januar 2019)