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Black Memory Thriller

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€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41833-2

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

»Mörderisch gut!«

Bunte (16.02.2017)

Janet Clark (Autorin)

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein.

»Mörderisch gut!«

Bunte (16.02.2017)

11.11.2017 - 12.11.2017 | München

Lesung, Workshop, Diskussionsrunden, Meet & Greet im Rahmen der lit.Love 2017

Weitere Informationen unter:

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Verlagsgruppe Random House GmbH
Neumarkter Str. 28
81673 München

ORIGINALAUSGABE

Originaltitel: Black Memory

Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-41833-2

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.12.2016

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Dichte Atmosphäre

Von: Krimisofa  aus Wien Datum: 09.10.2017

krimisofa.com

Die eigenen Kinder sind heilig, verschwinden sie, geht eine Welt unter. Man setzt alle Hebel in Bewegung, um sie wiederzufinden und würde am liebsten selbst Tag und Nacht nach ihnen suchen – wenn man Amnesie hat, wird das aber schwer, denn dann muss man erst sich selber wiederfinden. Janet Clark vereint diese und noch einige mehr Themen in ihrem aktuellen Spannungsroman „Black Memory“.

Clare Brent ist 37 und Mutter eines Kindes. Eines Kindes, das sie entführt haben soll. Sie selber weiß davon nichts, als sie in der Hauptstadt Indonesiens ins Gefängnis gesperrt wird; auch weiß sie nicht, warum sie in Indonesien ist und warum ihr Körper schmerzt. Als sie wenige Tage später nach England überstellt wird, ist keine Rede mehr von dem, was man ihr vorwarf, denn das Kind ist weg. War in Indonesien schon weg. Das wirkt, so gelesen, verwirrend, das gebe ich zu, aber genau so ging es mir nach den ersten Seiten auch. Aber wir erleben das Ganze als Leser aus erster Hand, denn wir nehmen in dem Buch die Rolle der Clare Brent ein und erfahren stückchenweise, wer wir sind und was passiert ist. Wobei der Leser dann doch, im Gegensatz zu Clare, etwas weniger naiv denkt, denn wir wissen ja, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht; immerhin halten wir einen Thriller in der Hand.

Was sich dadurch aber recht schnell einstellt – zumindest war es bei mir so –, ist eine gewisse Paranoia, denn irgendwann habe ich keiner Figur mehr etwas geglaubt. Nicht Paul, nicht Angela und nicht Raphael. Raphael ist der Portier der Brents und nimmt nach und nach eine immer größere Rolle in der Geschichte ein. Ja, die Brents haben einen eigenen Portier und ein unfassbar großes Haus, so groß, dass es nicht nur einen, sondern gleich zwei Lifte hat – und eine Dachterrasse mit Sandkasten. Paul ist, wie oben geschrieben, Schönheitschirurg. Einer für die reichen Leute, wie sich recht schnell herausstellt. Und Clare ist Osteopathin, sie behandelt unter anderem ihre eigene Tochter, die eine seltene Gabe hat; sie kann nämlich die Gedanken anderer Menschen lesen.

Die Atmosphäre in „Black Memory“ ist unheimlich dicht, zwar nicht von Anfang an, denn man muss sich als Leser – ähnlich wie die Protagonistin – erst mal zurechtfinden in der Geschichte. Durch die Ich-Erzählung wird das Ambiente aber noch mal verstärkt. Zwischen dem Hauptstrang gibt es immer wieder kursiv gehaltene Kapitel, die jeweils nur ein paar Zeilen lang sind, deren Inhalt aber vor allem zu Beginn sehr kryptisch ist. An den Enden der Kapitel platziert Clark anfangs dezente Cliffhanger, die zum Lesen anregen, aber nicht unbedingt zum Weiterlesen zwingen – das passiert erst im letzten Drittel des Buches. Mit der Zeit erinnert „Black Memory“ immer mehr an einen Wissenschaftsthriller, ähnlich „HELIX“ von Marc Elsberg. Auch die Inhalte der zwei Bücher sind sich nicht ganz unähnlich, auch wird in „Black Memory“, wie in „HELIX“, mit Theorien und Fachbegriffen herumgeworfen – ob die Theorien der Realität entsprechen oder eher ins Reich der Mythen gehören, müsste man wohl googlen – andererseits gibt es so gut wie für alles eine Theorie. Und nur weil es eine Theorie ist, heißt es ja nicht, dass es wahr sein muss. Am Ende bekommt die Geschichte noch eine Prise Dan Brown verpasst und ist abgesehen davon in Teilen vorhersehbar. Der Showdown kommt in Wellen und geht zwar eher gemächlich vonstatten, aber dafür nicht gerade unblutig.

Tl,dr: „Black Memory“ von Janet Clark ist ein ziemlich atmosphärischer Thriller über das Verschwinden eines besonderen Mädchens. Durch die Erzählung in der ersten Person bekommt man die Amnesie der Protagonistin als Leser hautnah mit und wird langsam selbst paranoid. Nach und nach entwickelt sich „Black Memory“ zu einem Wissenschaftsthriller und ist einem „HELIX“ von Marc Elsberg nicht unähnlich. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

Bonnies einzigartige Inselbegabung

Von: die.buecherdiebin Datum: 13.06.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Inhalt: Die 37-jährige Clare Brent wacht orientierungslos und sonnenverbrannt in einem kleinen Boot vor der indonesischen Küste auf. An Land wird sie sofort verhaftet, denn sie soll ein kleines Mädchen entführt haben und wird polizeilich gesucht. Clare ist entsetzt, denn sie kann sich an nichts erinnern.
Dann erfährt sie, dass sie Ärztin ist, verheiratet und das verschwundene Kind ihre eigene Tochter Bonnie ist. Zurück in London versucht Clare alles, um ihr Gedächtnis wiederzuerlangen und so Bonnie zu finden.
Meine Meinung: Ok. Alles schon mal dagewesen: Frau verliert ihr Gedächtnis und weiß nicht, wem sie trauen kann. Ihrem Mann? Ihrer Freundin? Ihrem Portier? Ihrer Ärztin? Ihrer Anwältin? Trotz meiner anfänglichen Zweifel und des Themas, das mir eigentlich nicht so zusagt - das verschwundene Kind hat eine außergewöhnliche, ja sogar einzigartige Begabung, und deshalb gibt es auch einige wissenschaftliche und medizinische Passagen - hat mich das Buch durch den flüssigen Schreibstil und die Spannung so gefesselt, dass ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe. Fast bis zum Ende habe ich zusammen mit Clare gerätselt, wem sie trauen kann und wem nicht. Das war ein ständiges Hin und Her und eine turbulente und aufregende Spurensuche nach der Wahrheit, der Erinnerung und natürlich nach Bonnie, deren Verschwinden in diesem Thriller eine zentrale Rolle spielt.
Alle Charaktere sind glaubhaft gezeichnet und durch den bildhaften Schreibstil konnte mir Personen und auch Orte gut vorstellen.
Fazit: „Black Memory“ ist ein verwirrender und spannender Thriller, der mir gut gefallen hat.

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