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Black Memory Thriller

Kundenrezensionen (36)

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€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41833-2

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

»Mörderisch gut!«

Bunte (16.02.2017)

Janet Clark (Autorin)

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein. Mehr über die Autorin unter www.janet-clark.de

»Mörderisch gut!«

Bunte (16.02.2017)

28.04.2017 | 21:30 Uhr | Erding

Lesung mit Janet Clark bei der "Langen Erdinger Krimi-Nacht" im Rahmen des Münchner Krimifestivals

18:00 Uhr: Janet Clark (Jugendbuchlesung)

19:00 Uhr: Krimitheater & Krimi-Rätsel

20:30 Uhr: Guido Buettgen (“Champagnerblut”)

21:30 Uhr: Janet Clark (“Black Memory”)

Rahmenprogramm: Krimi-Live-Musik, Buch-Tombolas, Krimi-Buffet & Krimi-Bar

Der Erdinger Seemanns-Chor sorgt für die richtige Stimmung!

Der Eintritt ist frei. Eine kleine Spende wird erbeten.

Tickets unter: 08122 - 9776 8026

Weitere Informationen zur Veranstaltung
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Mehr Infos

Landkreisbibliothek im Anne- Frank-Gymnasium Erding
Heilig Blut 8
85435 Erding

08.05.2017 | 09:45 Uhr | Nandlstadt

Lesung

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Mehr Infos

Mittelschule Nandlstadt
Moosburger Straße 1
85405 Nandlstadt

20.07.2017 | 19:00 Uhr | München

Lesung mit Janet Clark, Ingeborg Stuckmeyer (Todesängste)
und Iris Leister (Krimipreisträgerin) im Rahmen von "1200 Jahre Menzing"

1200 Jahre Menzing
Zur Homepage der Autorin

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Mehr Infos

Kunstatelier Mike Keilbach
Freseniusstraße 31
81247 München

Weitere Informationen:
ArtVision
81247 München

ORIGINALAUSGABE

Originaltitel: Black Memory

Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-41833-2

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.12.2016

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Wer ist Freund-wer Feind?

Von: Gisela Simak Datum: 05.04.2017

https://lese-himmel.blogspot.de/2017/04/meine-meinung-zu-black-memory-von-janet.html

Meine Meinung

Wer ist Freund-wer Feind?

Ein Boot vor der indonesischen Küste. Eine Frau die erwacht und nicht weiß, wer sie ist. Warum klebt ihr die Zunge am Gaumen? Warum hat sie Verletzungen, die bei jeder Bewegung starke Schmerzen verursachen? Warum klebt ihr überall Meersalz auf der Haut? Wer ist der Mann im Boot, der sie anscheinend aus dem Meer gefischt hat?

So beginnt dieser phänomenale Thriller, der mir eine schlaflose Nacht beschert hat. Knapp 400 Seiten habe ich auf einen Tag gelesen.
Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll. Am besten mit Clare.

Clare weiß nicht, wie sie nach Indonesien gekommen ist. Sie kann sich an nichts erinnern. Sie weiß noch nicht mal ihren Namen. Sie verfügt über eine sehr umfangreiche Bildung, an die sie sich komischerweise erinnern kann.
Clare wird eines Verbrechens beschuldigt und landet in einem Gefängnis, welches den Vorschriften in keinster Weise entspricht. Sie soll ein Kind entführt haben.
Dann wird sie von zwei Männern aus dem Gefängnis abgeholt. Einer davon ist angeblich ihr Mann.

Bei dieser Geschichte wusste ich nie, wer Clare gut gesinnt ist. Wer ist Freund-wer Feind?!
Ihr Mann Paul verheimlicht ihr viele Dinge. Sperrt sie in die Londoner Wohnung ein. Zu ihrer eigenen Sicherheit, meint er. Bei dem entführten Mädchen soll es sich um ihre Tochter Bonnie handeln.
Clare ist verzweifelt. Eigentlich müsste sie sich doch an ihr Kind erinnern. Sie versteht nicht, warum sie sich an ihre Fähigkeiten als Ärztin erinnern kann, ihr eigenes Kind jedoch im Dunklen bleibt. Bonnie hat angeblich seltene Fähigkeiten.
Ihr Suche nach Bonnie führt sie nach Italien.
Clare weiß nicht, wem sie glauben darf. Clare weiß noch nicht einmal, von wem sie eigentlich davonlaufen muss. Clare will unbedingt ihre Tochter finden. Für Clare beginnt ein Kampf um ihr Leben. Auch um das Leben ihrer Tochter? Genau diese Frage hat mich durch die Seiten rasen lassen!

Fazit

Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte wird aus der Sicht von Claire erzählt. Viele Menschen begegnen Claire auf der Suche nach Bonnie. Sie hat viele Freunde, die ihr helfen wollen. Doch sie muss erst feststellen, wem sie wirklich trauen kann.
Mir ging es wie Clare. Ich wusste Paul nicht einzuordnen. Einerseits kam er mir sehr liebevoll Clare gegenüber vor, anderseits befürchtete ich Clares größtem Feind in ihm. Jedes Mal wenn ich dachte, nun hat Clare jemand gefunden, der ehrlich zu ihr ist, hat eine Ereignis diese Hoffnung zunichte gemacht.
Claire muss schrittweise wieder Zugang zu ihrem Gedächtnis finden. Die Methoden, die man ihr anbietet, sind sehr gefährlich. Sie sucht in Florenz Hilfe. Teresa Terenzo ist Ärztin. Ich war sehr gespannt, ob sie Claire wirklich weiter helfen kann.
So ging es mir fast 400 Seiten lang. Hoffen und Bangen! Meine Vermutungen stellten sich nie als richtig heraus. Die letzten Seiten des Buches waren für mich Nervenkitzel pur.

>>Wenn wir uns nicht erinnern, können wir nicht verstehen.<< (E.M. Forster)

Ob mir das Ende gefallen hat? Nicht nur das! Der Thriller beginnt mit einer Spannung, die sich kontinuierlich aufbaut. "Black Memory" ist mein Thriller-Highlight 2017!
Ich bin gespannt, ob das noch zu toppen ist.

Danke Janet Clark

Mein Dank geht an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

"Black Memory” ist ein guter Thriller, der fesselt und einen kaum loslässt. Die Geschichte ist spannend, innovativ, gut durchdacht

Von: Shay Datum: 17.03.2017

www.sasverse.de

Ich muss zugeben, dass ich bisher dachte, Janet Clark würde nur Jugendbücher schreiben. Ich selber habe von ihr vor zwei Jahren “Singe, Fliege, Vöglein Stirb” gelesen und kannte bis vor Kurzem nur die Romane aus dem Loewe-Verlag. Aber dann habe ich erfahren, dass Mrs. Clark auch die Erwachsenen mit Thrillern bedient. Und ihren neusten – “Black Memory” – durfte ich im Rahmen einer autorenbegleiteten Leserunde lesen.

Zu allererste möchte ich loswerden, dass Janet Clark ein sehr sympathischer Mensch ist. Sie hat sich während der Leserunde immer wieder in die Diskussionen der Leser/innen eingebracht, von ihren Recherchen zu diesem doch sehr speziellen Thema erzählt und jede Frage freundlich beantwortet. Irgendwie macht das das Lesen noch ein wenig intensiver, weil man sozusagen ganz nah an der Quelle sitzt.

Aber nicht nur die tolle Begleitung ist für den Spaß an “Black Memory” verantwortlich, nein, das Buch selber ist einfach gut. Allen voran hat mir gefallen, dass der Leser immer nur genauso viel weiß, wie die Protagonistin Clare selbst. Und dank ihres Gedächtnisverlusts ist das nicht sonderlich viel. Genau genommen muss sie sich komplett auf die Aussagen anderer Menschen verlassen, denn ihr gesamtes Leben ist ein großes, schwarzes Loch. Nur auf ihr angeeignetes Wissen, vorrangig aus ihrem Medizin-Studium, hat sie noch Zugriff.


>> Ich brauche unbedingt mehr Flecken aus meinem leeren Lebensblatt. Bunte, positive Flecken, die mir einen Grund geben, an mich selbst zu glauben und für mich kämpfen zu wollen. Aber dazu brauche ich Informationen. Nur woher? <<
- Janet Clark – Black Memory, Seite 21


Allerdings ist es gar nicht so einfach, sich selber zu finden, wenn man durchgehend das Gefühl hat, dass einem etwas verschwiegen wird und jede Person, mit der man in Kontakt kommt, eine andere Version der Geschichte erzählt. War ihre Ehe wirklich am Ende? Hat sie England aus Angst vor ihrem Ehemann verlassen? Fragen und über Fragen, auf die Clare keine klaren Antworten bekommt.
Ich finde, dass Janet Clark die völlige Verwirrung der Protagonistin sehr gut dargestellt hat. Man kann ihre Verzweiflung spüren, den Wunsch nach Vertrauen und Geborgenheit. Es muss unheimlich schwer sein, wenn man sich an so gar nichts aus seinem Leben erinnern kann, keine Menschen, keine Erfahrungen, keine Gefühle.

Und dann ist da auch noch Bonnie, ihre kleine Tochter, die spurlos verschwunden ist. Angeblich ist sie mit Clare zusammen nach Indonesien gereist, doch niemand weiß, warum. Am allerwenigsten die Ärztin selber, doch so sehr sie sich auch bemüht, sie kommt nicht an ihre Erinnerungen ran – dabei sind genau diese der Schlüssel zum Auffinden des Mädchens.

Und damit beginnt eine monatelange Tortour. Clare weiß, dass sie sich erinnern muss, wenn sie wissen will, was mit ihrer Tochter passiert ist. Doch wie soll sie das tun, wenn sie nicht weiß, wem sie trauen soll? Und ganz ehrlich: mir ging es genauso. Mein erster Verdacht fiel direkt auf Clare Ehemann, Paul. Nachdem er sie aus Indonesien zurück nach England geholt hat, versucht er, jeglichen Kontakt nach außen abzuschirmen, nach eigenen Aussagen, um seiner Frau Zeit zu geben und keinem unnötigen Stress auszusetzen. Auf der einen Seite mag das ja auch logisch klingen, aber er ist für meinen Geschmack ein bisschen zu nervös, um als unbescholten gelten zu können. Gut, er hat ebenfalls seine Tochter verloren und will Clare vielleicht wirklich einfach Zeit geben, sich an ihn zu gewöhnen, aber irgendwie… *kopfschüttel*


>> Und wenn alles ganz anders ist? Wenn ich die Fakten aufgrund meiner fehlenden Erfahrungswerte falsch interpretiere? <<
- Janet Clark – Black Memory, Seite 148


Aber auch die anderen Charaktere, die im Laufe der Geschichte dazu kommen, waren mir nicht ganz koscher. Wichtige Bezugspersonen für Clare werden zum einen der Portier Raphael, der einen Kontakt zur Trauma-Therapeutin Teresa Torenzo herstellt, und eben diese. Clare reist sogar nach Italien, um sich von ihr behandeln zu lassen. Aber ich habe der Frau von Anfang an nicht so ganz über den Weg getraut, es gibt einfach zu viele kleine Details, die mir merkwürdig vorkamen.

Und genau hier für mich liegt die Stärke von “Black Memory”: der Leser kann nicht nur mitfiebern, sondern auch miträtseln. Man stellt beim Lesen automatisch Theorien und Verdächtigungen auf, die dann aber zwei Seiten später wieder durch neue Informationen zerworfen werden. Man weiß nie so genau, wer welche Hintergedanken hat und auf welche Weise in die Geschichte verwickelt ist. Kurzum: man kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man einfach wissen will, wie es weiter geht!

Das ist auch der Grund, warum ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Und es hat einfach Spaß gemacht. Ich liebe Bücher, die einen gefangen nehmen, den Detektiv in einem wecken und dem dann immer wieder überraschende Wendungen vor den Latz hauen. Und genau so eines ist “Black Memory”

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