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»Eine genial spannende Idee meisterhaft umgesetzt. Krimikunst vom Feinsten!« Sebastian Fitzek

Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang ...

»Dieses Buch spannt die Nerven ganz schön auf die Folter.«

freundin (06. Februar 2019)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0645-2
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Milla Nova ermittelt

Leserstimmen

Ungesehen, aber nicht unbemerkt

Von: Mikka Gottstein aus Hilter aTW

08.07.2019

Der Klappentext sprach mich direkt stark an, denn er wirft eine sehr interessante Frage auf, über die ich mir noch nie zuvor Gedanken gemacht hatte: was würde eigentlich passieren, wenn ein Blinder Zeuge eines Verbrechens würde, und das auch noch aus großer Distanz und nur übers Telefon? Hätte er überhaupt eine Chance, von der Polizei ernst genommen zu werden; würde seinem Gehör die gleiche Bedeutung beigemessen wie der Sicht eines sehenden Zeugen?Da stieg schon die nächste Frage in mir auf: könnte der blinde Zeuge sich wirklich absolut sicher sein, dass er einem Verbrechen – möglicherweise sogar einem Mord! – gelauscht hat, trotz einer möglichen akustischen Verfremdung übers Telefon? Das Buch steigt schnell und spannend in diese Thematik ein. Mir fiel dabei positiv auf, dass Nathaniel, der blinde Protagonist, sehr authentisch beschrieben wird. Ich verfolge seit einigen Jahren den Youtube-Kanal einer jungen Frau, die im Alter von 14 Jahren erblindet ist, und Nathaniels alltägliche Erlebnisse und Herausforderungen (jedenfalls bevor er mitten in einen Kriminalfall katapultiert wird) lesen sich ungemein schlüssig und glaubhaft, verglichen mit dem, was sie so aus ihrem Leben erzählt. Der Leser gewinnt einen guten Einblick in seinen Alltag und die besonderen Schwierigkeiten, mit denen ein blinder Mensch in einer Welt der Sehenden zu kämpfen hat, ohne dass Nathaniel jemals zum Klischee verkommt oder auf seine Behinderung reduziert wird. Er ist entschlossen, intelligent, einfallsreich, mutig, mitfühlend und – ach ja! – nebenbei auch blind. Nathaniel zur Seite steht Journalistin Milla Nova, die mir ebenfalls gut gefiel. Ihr Freund Sandro ist Ermittler bei der Mordkommission, was ihr jedoch mehr Konflikte als Vorteile beschert. Er heißt es absolut nicht gut, wenn sie über die Fälle schreibt, an denen er gerade arbeitet, und erzählt ihr daher auch nichts darüber. Da sie allerdings eine schnelle Auffassungsgabe und ein gutes kriminalistisches Gespür hat, ist sie dennoch schnell auf der richtigen Spur – zu seinem Leidwesen. Sie ist eine Protagonistin, der ich gerne durch weitere Bücher folgen möchte. Allerdings schrieb die Neue Zürcher Zeitung, sie erinnere ‘leise an Lisbeth Salander aus der Bestsellertrilogie von Stieg Larson’, ich persönlich habe da jedoch keine Ähnlichkeit gesehen… An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass “Blind” zwar der erste Band der Reihe ist, der in Deutschland beim Blanvalet-Verlag erscheint, aber bereits der fünfte Band, den die Autorin mit der Protagonistin Milla Nova geschrieben hat! Die ersten vier Bände erschienen von 2009 bis 2015 beim Schweizer Landverlag. Man kann das Buch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, man spürt aber hier und dort, dass die Charaktere schon eine Vorgeschichte haben. Der zentrale Kriminalfall des Buches beruht auf einem tatsächlichen Fall – so unglaublich das auch scheint. Ich möchte hier noch nichts darüber verraten, aber der Fall ist vielschichtig und voller unerwarteter Wendungen, so dass ich nur so durch die Seiten flog. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich jedoch, dass es einige Zufälle gibt – darunter auch solche, ohne die die Ermittlungen zum Stillstand kommen würden. Ich persönlich bin kein großer Freund von Kommissar Zufall… Hier und dort erschienen mir ein paar Dinge auch ein klein wenig unglaubwürdig, aber beides hält sich noch ausreichend in Grenzen, dass ich dennoch viel Spaß an diesem Krimi hatte. Der Schreibstil ist sehr flüssig, unterhaltsam und angenehm zu lesen. Die Kapitel enden meist in Cliffhangern, die so geschickt geschrieben wurden, so dass sie nicht penetrant oder unglaubwürdig wirken – was für mich oft ein Manko an Cliffhangern ist –, sondern die Spannung und das Tempo steigern.

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Absolut begeistert

Von: lenisvea

28.06.2019

ORIGINALAUSGABE Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-7645-0645-2 Erschienen am 04. März 2019 Klappentext Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang … Zur Autorin Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. »Blind« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt. Meine Meinung Ich bin durch die vielen positiven Rezensionen auf dieses Buch aufmerksam geworden. Eigentlich lese ich mehr Thriller als Kriminalromane, wollte der interessanten Geschichte aber eine Chance geben. Mir ist der Einstieg total leicht gefallen und ich war von der ersten bis zur letzten Seite von dieser Geschichte gefesselt. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgesuchtet. Mir hat der Charakter von Nathaniel, dem blinden „Zeugen“, sehr gut gefallen. Die Autorin hat es aber dennoch geschafft, dass man ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr sicher war, welche Rolle er in diesem Kriminalfall spielt. Auch wurde für mich sehr deutlich, wie verzweifelt die schwangere Carole in ihrem Gefängnis ist. Sie hat wahnsinnige Angst um ihren ungeborenen Sohn und hofft auf Hilfe. Die Auflösung fand ich auch sehr gelungen, zum Ende hin wurde es noch spannender und ich konnte es einfach nicht mehr zur Seite legen. Alles in allem kann ich hier nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Ich hatte hier nach einigen Flops in der letzten Zeit mal wieder einen sehr fesselnden und spannenden Kriminalroman/Thriller, der mich absolut begeistern konnte. Natürlich werde ich die Autorin jetzt im Auge behalten und hoffe auf baldige weitere Neuerscheinungen. Da ich hier absolut nichts zu bemängeln habe, bekommt das Buch natürlich die vollen 5 Sterne. 5 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Blanvalet Verlag Infos zur Autorin: ©Blanvalet Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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Vita

Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. »Blind« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.

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Events

27. Juli 2019

Event

10:00 - 15:30 Uhr | Events
Alex Beer, Silvia Konnerth, Eva Seifert, Anette Hinrichs, Stefan Nink, Anne Sanders, Christine Brand, Sophie Bonnet
Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen | Blind | Nordlicht - Die Tote am Strand | Provenzalischer Rosenkrieg | Treffinger und der Mörder aus der letzten Reihe | Der dunkle Bote | Heideblütenküsse | Ein schwedischer Sommer

30. Aug. 2019

Lesung

17:00 Uhr | Wintertur | Lesungen
Christine Brand
Blind

12. Sep. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Rapperswil | Lesungen
Christine Brand
Blind

13. Sep. 2019

Event: Versuchen Sie Ihr Glück an der Memo-Glückswand udn gewinnen Sie tolle Preise!

10:00 Uhr | Events
Alex Beer, Sylvia Lott, Silvia Konnerth, Anette Hinrichs, Anne Sanders, Stefan Nink, Sophie Bonnet, Christine Brand
Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen | Blind | Nordlicht - Die Tote am Strand | Provenzalischer Rosenkrieg | Die Rosengärtnerin | Treffinger und der Mörder aus der letzten Reihe | Der dunkle Bote | Heideblütenküsse

13. Sep. 2019

Lesung im Rahmen des MordsHarz Festivals

19:30 Uhr | Herzberg | Lesungen
Christine Brand
Blind

15. Sep. 2019

Lesung im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals

19:00 Uhr | Hamburg | Lesungen
Christine Brand
Blind

16. Sep. 2019

Lesung im Rahmen des Marburger Krimifestivals

19:30 Uhr | Marburg | Lesungen
Christine Brand
Blind

15. Okt. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Ittigen | Lesungen
Christine Brand
Blind

30. Okt. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Spiez | Lesungen
Christine Brand
Blind

31. Okt. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Rorschach | Lesungen
Christine Brand
Blind

01. Nov. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Zumikon | Lesungen
Christine Brand
Blind

06. Nov. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Zollikofen | Lesungen
Christine Brand
Blind

15. Nov. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Steffisburg | Lesungen
Christine Brand
Blind

Pressestimmen

»Unfassbar spannend!«

OK! Magazin (06. März 2019)

»Brand schreibt locker und flüssig, die Spannung hält bis am Schluss.«

Tages-Anzeiger (CH), (07. März 2019)

»Origineller, temporeicher Thriller aus der Schweiz! Die Spannung zieht sich durchs ganze Buch, bis dem Leser endlich die Augen geöffnet werden.«

Express Köln (10. März 2019)

»Christine Brand überzeugt dank ungewöhnlichem Protagonisten. […] Insgesamt eine recht spannende Lektüre.«

Die Presse (A) (10. März 2019)

»Im Krimi Blind wird dieses Motiv [Blindheit] geschickt eingesetzt und in den Mittelpunkt einer spannenden, glaubhaften und stimmigen Geschichte gestellt.«

Radio Weser.TV (22. Mai 2019)

»Der Krimi besticht nicht nur durch Fachwissen, auch der Plot überzeugt: Bis zum Schluss tappt man im Dunkeln, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenhängen. Gespannt folgt man Nathaniel und Milla, welche die einzelnen Puzzleteile langsam zusammensetzen. Die Lösung ist raffiniert und auch psychologisch nachvollziehbar.«

Mirjam Contesse / Berner Zeitung (09. März 2019)

»Christine Brand versteht es ausgezeichnet, den Leser mit dieser intelligenten Story und ihrem direkten Erzählstil zu fesseln, nicht wenige werden diesem Sog erliegen und diesen Krimi in einem Rutsch durchlesen.«

Mein Stadtkurier (18. Mai 2019)

»Autorin Christine Brand erzählt vielschichtig, spannend und mit viel Lokalkolorit.«

FrauenLand (13. Juni 2019)