Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Thriller

Paperback
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Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen?

»'Bonfire' ist ein schneller, packender Thriller und ein bemerkenswertes Debüt.«

GALA (09. August 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: Bonfire
Originalverlag: Crown Archetype
Paperback , Klappenbroschur, 368 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-29213-0
Erschienen am  13. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Geister der Vergangenheit

Von: Buchschatzjägerin

07.07.2019

Abby Williams ist Anwältin für Umweltschutz. Aufgewachsen ist sie in der kleinen Stadt Barrens, ihre Schulzeit war für sie die Hölle. Nicht nur machten ihre Mitschüler ihr das Leben schwer, auch ihr Vater war keine allzu große Hilfe für sie, weshalb es für sie nach dem Schulabschluss bloß die Flucht auf dem Plan stand. In Chicago baute sie sich ein neues Leben auf, doch die Geister der Vergangenheit ließen sie nie so ganz los. Nun kehrt sie für einen Fall nach Barrens zurück und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Thriller dreht sich einerseits Abbys beruflichen Fall für den sie nach Barrens zurückkehrt, eine große korrupte Firma, die das Wasser verschmutzt und versucht, das alles zu vertuschen. Andererseits ist dort aber auch Abbys persönlicher Fall, sozusagen, nämlich das Verschwinden ihrer ehemaligen Freundin und Rivalin Kaycee Mitchell aufzudecken. Mich persönlich hat der Handlungsstrang, in dem es um Kaycee ging weitaus mehr interessiert, als Abbys wirkliche Arbeit. Sicherlich ist es als Aufhänger gedacht, warum Abby überhaupt in ihre Heimat zurückkehrt, jedoch finde ich, dass der Thriller auch ganz gut ohne diese Nebenhandlung funktioniert hätte. Mich hat diese ganze Geschichte um Optimal leider eher gelangweilt. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Gestaltung der Protagonistin Abby. Sie ist kein fröhlicher Sonnenschein und auch kein makelloser Charakter. Nein, sie hat Ecken und Kanten, versucht gar nicht erst anderen zu gefallen und vor allem trägt sie die Narben ihrer Vergangenheit noch immer deutlich sichtbar. Das ist für mich gerade ein Pluspunkt, denn es ist nur realistisch, dass jemand, der früher gemobbt wurde und das nie aufgearbeitet hat, diese Erfahrung noch immer mit sich herum trägt und gerade die Rückkehr an den Ort des Geschehens ruft nun mal alte Erinnerungen wach. Für mich ist Abby eine sehr authentische Figur, die es auch gar nicht daran anlegt, gemocht zu werden. Ein wenig hat sie mich ja doch an Ritters Jessica Jones erinnert. Ob das bloß ein Zufall ist? » ZUSAMMENFASSUNG « Bonfire – Sie gehörte nie dazu ist ein solider Debütroman, der mit einigen spannenden Wendungen und einer authentischen Protagonistin überzeugt. Darüber hinaus spricht auch der teils forsche und ungeschönte Schreibstil sehr für den Roman. Allerdings hat die Geschichte für mich eben auch eine Schwächen. Mir persönlich hat die ganze Geschichte um Kaycee deutlich mehr Spaß gemacht, als diese Geschichte mit Optimal, die mir doch zu langsam voranging und irgendwie auch nur als Platzhalter für das große Ganze diente. Wer hier auf eine originelle neue Geschichte hofft, den muss ich leider enttäuschen. Es ist etwas, was man so sicherlich schon mal gelesen oder in einem Film gesehen hat, nur eben etwas anders aufgearbeitet. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, aber es ist nun mal nichts vollkommen Neues. Wer jedoch Lust auf eine kurzweilige und dennoch tiefgründige Geschichte hat, der wird hier definitiv fündig.

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Ein toller Debütroman mit einer sehr sympathischen Protagonistin.

Von: Daniela Vödisch

08.12.2018

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die negativen Stimmen zu dieser Geschichte überhaupt nicht nachvollziehen kann. In einigen Rezensionen habe ich Beschwerden darüber gelesen, dass die Protagonistin Abby oft darüber nachdenkt und redet, was sie früher in ihrer Heimat erlebt hat. All das hat sie sehr geprägt damals und ich kann mehr als verstehen, dass das alles wieder hochkommt, wenn man wieder nach Hause kommt und die Leute von früher trifft. Mich hat das also überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, ich konnte Abby sehr gut verstehen. Ich finde es toll, dass die Autorin das Thema Mobbing aufgreift, denn es ist ein sehr wichtiges und viele Menschen sind davon betroffen. Abgesehen von Mobbing gibt es hier noch eine weitere spannende Thematiken, nämlich einen Umweltskandal, wegen dem Abby ermitteln soll, es gibt Suchtproblematiken und auch Gewalt spielt eine Rolle. Der Schreibstil von Krysten Ritter hat mir sehr gut gefallen, denn er war flüssig, leicht verständlich und unterhaltsam. Deswegen war ich als Leser sofort in der Geschichte drin und konnte Abby bei ihrer Rückkehr nach Indiana begleiten. Die Ich-Perspektive von Abby hat weiter dazu beigetragen, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Der Plot hätte allerdings etwas spannender sein können. Die Spannungskurve war öfter ein wenig niedrig, sodass das Genre Thriller hier nicht passend ist. Ich würde Bonfire des eher als einen spannenden Roman bezeichnen. Am Schluss allerdings kommt nochmal gehörig Spannung auf und ich fand die Geschichte auch nicht vorhersehbar. Fazit: Ein toller Debütroman mit einer sehr sympathischen Protagonistin.

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Vita

Krysten Ritter, geboren 1981, ist eine Hollywood- und Serienschauspielerin, die man u. a. aus den Erfolgsserien »Breaking Bad«, »Marvel's Jessica Jones«, »Apartment 23« sowie den Filmen »Shopaholic« und »27 Dresses« kennt. Sie ist eine schillernde Persönlichkeit: Sie spielt ausgefallene Rollen, ist feministische Produzentin, singt in einer Indie-Rockband, sieht aus wie Schneewittchen und hat mit »Bonfire« einen bemerkenswerten Thriller geschrieben hat.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Liest sich in einem Rutsch durch, mit der Heldin fiebert man mit, und die Geschichte erinnert an 'Erin Brockovich'. Unser Fazit: Debüt gelungen.«

FREUNDIN (22. August 2018)

»Ihr Thriller ist eine echte Achterbahnfahrt!«

IN, People-Magazin (09. August 2018)

»Souveränes Debüt mit Tempo und viel Action.«

FÜR SIE, Buchmessen-Special (08. Oktober 2018)

»Spannend und einfühlsam….«

MEINS, Frauenmagazin (22. August 2018)