Brennen muss Salem

Roman

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Paperback
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Das Meisterwerk, das neue Maßstäbe in der Horrorliteratur gesetzt hat

Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.


Aus dem Amerikanischen von Peter Robert, Silvia Morawetz
Originaltitel: Salem's Lot
Paperback, Broschur, 736 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
7 sw-Abb.von Jerry N. Uelsmann
ISBN: 978-3-453-40749-7
Erschienen am  13. September 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Übersicht zu den Romanen von Stephen King

Leserstimmen

Vampire in ihrer Urform!

Von: Maria von Riva

19.10.2017

An diesem Buch ist nichts schönes. Es wird nüchtern erzählt, alles ist düster und gruselig. Man hat permanent das Gefühl als würde gleich die Apokalypse ausbrechen. Auch schon bevor die Vampire in Aktion treten ist Jerusalem’s Lot (der Schauplatz des Buches) kein Ort des Frohmuts und der Heiterkeit. Absolut jeder Bewohner dieser Stadt – und uns werden Dutzende vorgestellt – schafft es auf die Unartig-Liste. Es gibt keinen, der nicht entweder lügt, betrügt, schlägt, vergewaltigt oder irgendwas hasst. Es ist ein dörfisches Trauerspiel – trägt aber super zur Stimmung bei. Die Figuren sind – vermutlich weil es einfach viele sind – nicht sonderlich tiefgründig, dafür als Kollektiv eine von King lebhaft gestaltete Gemeinde. Ben Mears (Protagonist und Schriftsteller *Überraschung*) und der junge Mark* Petrie (ein zehnjähriger Horrorfilm-Nerd) haben hier noch am meisten Charakter abbekommen. Neben Ben und Mark zählen zu Salem’s Justice League noch ein Lehrer namens Matt Burke, den alkoholabhängigen Pfarrer Pater Callahan, der Arzt Jimmy Cody und Susan Norton. Bei Susan kann man nur den Kopf schütteln. Ich schreibe dies aber einfach mal dem Frauenbild der 70er zu und gehe nicht weiter auf Susan ein. Moment, eins doch noch, weil ich es einfach erwähnen muss: Sie hat den größten Fehler gemacht, den man in diesem Buch lesen kann (Susan, warum??), gleichzeitig aber eine der stärksten Szenen abgeliefert (mit ihrer Mutter – wer die Stelle liest, weiß was ich meine). Dennoch: Nur Kopfschütteln für diese Frau. *Apropos Mark: Es gibt einen Mark, einen Matt und einen Mike und manchmal hatte ich so meine Probleme die Namen den richtigen Personen zuzuordnen. Vermutlich ging es nicht nur mir so, denn im Film Salem’s Lot von 1979 wird aus dem Lehrer Matt Burke einfach Jason Burke (und aus Floyd Tibbits wird Ned Tebbets .. aber warum??). Wirklich genial fand ich die Vampire, denn sie sind genau so wie ich Vampire schon lange nicht mehr gelesen habe (wenn überhaupt). Wirklich ganz einfach nur böse. Ohne Reue, Liebe oder sonstigen Schnickschnack. Diese Vampire haben einfach nur Hunger und Jerusalem’s Lot ist das Büffet. Im Grunde weiß man bei Brennen muss Salem bereits woran man ist, nur anhand des Klappentexts. Dennoch lohnt sich das Lesen auf jeden Fall – schon allein wegen der Stimmung der Geschichte. Hier bekommt man Horror, Vampire die nicht glitzern, das Böse, Action und viel Unterhaltung, denn in Jerusalem’s Lot ist immer was los. Schließt lieber eure Fenster, wenn ihr vor dem Schlafengehen noch lesen wollt.

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Solider Klassiker

Von: Dassis Dreamworld

29.04.2015

Stephen King ist ja ein garant für gute Bücher. Ich habe bisher wenig von ihm gelesen, was mich nicht total gefesselt hätte. Brennen muss Salem ist ja eigentlich ein Klassiker und doch hatte ich ihn irgendwie noch gar nicht gelesen. Es wurde also echt Zeit! Die Geschichte ist auch eine sehr klassische. In einer kleinen Stadt geschehen seltsame Dinge, eine Gruppe von Menschen findet sich zusammen, die dem Rätsel auf den Grund gehen wollen. Auch hier ganz klassisch mit mindestens einem Mann, einer Frau (grundsätzlich einer Liebesgeschichte) und einem Kind. Genau das ist auch die Grundlage für Brennen muss Salem. Das Buch ist natürlich sehr spannend geschrieben, wobei ich mal wieder etwas genervt war, dass es so viele Kapitel braucht, bis die wirkliche Geschichte anfängt. Aber da muss man bei King einfach durch. Darauf war ich also gefasst. Die Geschichte ist dann wirklich fesselnd. Man hat schon früh seine Vermutungen, die schnell bestätigt werden. Dabei ist aber nicht so, dass sofort klar ist, was passiert und die Gruppe verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht die Bösen zu stoppen. Sie wissen eigentlich sofort, was sie tun müssen und es funktioniert auf Anhieb. Doch sie müssen die Möglichkeiten schaffen es zu tun, die richtigen Menschen (oder Vampire?) finden und alles bei Tageslicht schaffen. Ich hatte erwartet, dass mich das Buch wieder sehr fesseln würde. Das tat es. Und ich hatte erwartet, dass es mir wieder Angst machen würde, wie es King schon so oft getan hat. Aber nein. Bin ich inzwischen einfach abgehärtet? Ich suche inzwischen verzweifelt nach wirklich gruseligen Büchern. Mir hat das Buch also echt gut gefallen, zu meinen neuen Lieblinsgbüchern zählt es aber dennoch nicht.

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen. Seine WErke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Der Outsider.

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Silvia Morawetz

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

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