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Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel Roman

Commissaire Le Floch-Serie (1)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-89667-573-6

Erschienen:  25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Ein neuer Maigret wurde geboren: Nicolas Le Floch… Der Roman ist mit einem Realismus von halluzinatorischer Suggestivkraft geschrieben.« Le Figaro

Paris, 1761: Als ein Polizeibeamter der Korruption verdächtig wird, betreut man den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall. Was als Bagatelle beginnt, wird schon bald zum Mordfall, da der verdächtigte Beamte verschwindet, und zu einem Skandal, der auch König Ludwig XV und seinen Hofstaat treffen könnte. Während die Pariser Gesellschaft sich dem wilden Treiben des Karnevals hingibt, führen Nachforschungen Nicolas Le Floch in Spielhöllen, Abdeckereien, Edelbordelle und die Verliese der Bastille. Wird er das Geheimnis lüften und den König retten?

Schon der erste Band zeigt, warum die Reihe um Commissaire Nicolas Le Floch in vielen Ländern Bestseller wurden: rasante Plots, geheimnisvolle Charaktere und detailgenaue atmosphärische Beschreibungen, die uns das Paris des 18. Jahrhunderts sehen, schmecken, riechen und fühlen lassen.

»Dies ist der erste Band einer historischen Krimireihe, die in Frankreich und in vielen anderen Ländern große Erfolge feiert – zu Recht.«

Cathrin Brackmann, WDR 4 (04.10.2017)

HISTORISCHE KRIMIS UM COMMISSAIRE LE FLOCH

Commissaire Le Floch-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jean-François Parot (Autor)

Jean-François Parot, 1946 geboren, studierte an der Sorbonne in Paris Geschichte und Ethnologie, absolvierte eine Ausbildung als Ägyptologe und spezialisierte sich auf das 18. Jahrhundert. 1969 verfasste er eine Arbeit über die Strukturen dreier typischer Pariser Stadtviertel der Aufklärungsepoche. Nach dem Militärdienst schlug er die diplomatische Laufbahn ein. Seine Romanreihe um Commissaire Le Floch wurde nicht nur in Frankreich, sondern auch in vielen anderen Ländern ein großer Bestseller-Erfolg. Jean-François Parot lebt heute in Guérande, Bretagne.

»Dies ist der erste Band einer historischen Krimireihe, die in Frankreich und in vielen anderen Ländern große Erfolge feiert – zu Recht.«

Cathrin Brackmann, WDR 4 (04.10.2017)

»Atmosphärisch dicht, anschaulich und detailgenau ... Man riecht förmlich den Dreck, schmeckt die Luft und versinkt ... knietief im Schlamm in den Straßen der französischen Hauptstadt.«

Roswitha Glawe, Münchner Merkur (11.11.2017)

»Atmosphärisch, farbig und detailreich ist die Darstellung, die Menschentypen sind mit kräftigen Strichen gezeichnet.«

Katharina Granzin, Bücher Magazin (20.11.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn
Originaltitel: L'Enigme des Blancs-Manteaux
Originalverlag: JC Lattès

Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-89667-573-6

€ 17,00 [D] | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen:  25.09.2017

  • Leserstimmen

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Guter historischer Krimi

Von: Anita Datum: 02.05.2018

https://aniscrazybookworld.wordpress.com/

Ich lese immer mal wieder gerne Krimis und diesmal wurde es wiedermal ein historischer, welcher mich gleich durch sein Cover angesprochen hatte.

Wir begleiten Nicolas Le Floch, welcher 1759 neu nach Paris kommt und sich dort beim Polizeipräfekt Gabriel de Sartine meldet, um dort zu arbeiten. Er wird dem strengen und schroffen Kommissar Lardin zugeteilt, bei welchem er fortan lebt und lernt. Bis dieser zwei Jahre später plötzlich verschwindet und ausgerechnet der junge Le Floch vom Polizeipräfekten damit beauftragt wird das Rätsel zu lösen. Voller Tatendrang und Ehrgeiz stürzt sich Le Floch in die verzwickten Ermittlungen und stößt dabei auf einige Geheimnisse. Leider hatte ich das Gefühlt, dass sich der Fall nur sehr langsam entwickelt hat. Vor allem die erste Hälfte des Buches konnte mich einfach nicht fesseln. Es war nicht direkt langweilig, allerdings hatte ich auch nie das Bedürfnis weiterlesen. Deshalb habe ich wirklich lange für den Roman gebraucht. Erst ab der Hälfte kam wirklich Spannung und Lust am lesen auf. Der Fall ist insgesamt relativ komplex und verzwickt und kam erst so richtig in der zweiten Hälfte in Fahrt. Die Auflösung und das Ende haben mir gut gefallen.

Nicolas war mir von Anfang an sehr sympatisch. Mit seiner klugen und netten Art haben seine Ermittlungen sehr viel Spaß gemacht. Auch sein verlässlicher und treuer Mitarbeiter Inspektor Bourdeau ist mir ans Herz gewachsen. Insgesamt kommt eine ordentliche Anzahl an Personen in dem Krimi vor. Allerdings habe ich auch trotz der französischen Namen nie den Anschluss verloren. Gleich auf den ersten Seiten des Buches befindet sich eine hilfreiche Liste der handelnden Personen und im hinteren Teil noch Informationen zu historischen Persönlichkeiten die im Roman auftreten.

Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Beschreibungen doch sehr lang ausfielen.

Die Ausgabe ist wirklich sehr schön. Die Klappbroschur hat ein silber schimmerndes Cover und auf den Innenseiten ist eine Karte von Paris zu finden mit den wichtigsten Handlungsorten. Außerdem findet man hinten im Buch noch ein sehr hilfreiches Glossar. Noch dazu kann man sich kostenlos das eBook „Die Welt des Commissaire Le Floch“ mit Hintergrundinformationen herunterladen.

Fazit
Insgesamt ein guter historischer Krimi, welcher ein authentisches Bild von Paris zur damaligen Zeit beschreibt. Der allerdings für mich zu schwach angefangen hat. Das Buch hat einfach zwischendurch immer mal auf meinem Nachtisch rumgelegen, ohne das ich das Bedürfnis hatte weiter zu lesen. Ich werde die weiteren Teile mit Nicolas Le Floch wahrscheinlich nicht mehr lesen. Allerdings kann ich den Roman allen Fans von historischen Krimis durchaus empfehlen.

Ein neuer Ermittler betritt die Bühne

Von: Petras Bücher-Apotheke Datum: 04.03.2018

https://petrasbuecherapotheke.wordpress.com

Paris, 1761. Wie tief man doch sinken konnte. Einst war sie die Lieblingshure hochgestellter Herren gewesen, jetzt vegetierte sie im Dreck. In mehreren Schichten legten sich die abgetragenen Kleider zerfetzt und vor Schmutz starrend um ihre ärmliche Gestalt. Eine Suppenküche für solche wie sie, hielt sie gerade eben so über Wasser. Hier in diesem Stadtviertel, wo die Abdecker die Überreste ihrer Arbeit abwarfen, suchte sie nach Zutaten. Den Gestank, der hier in der Luft stand wie eine Wand, nahm sie schon lange nicht mehr wahr. Man durfte nicht wählerisch sein, blieben einem nur noch wenige Optionen und es musste ja niemand wissen, woher sie ihr Fleisch nahm. Gerade wollte sich sich mit dem Messer in der Hand über den Pferdekadaver vor ihr beugen, um ein noch brauchbares Stück aus den Knochen zu lösen, da hörte sie zwei Männerstimmen miteinander zanken. In den Schatten verborgen beobachtete sie, wie die beiden das was sie zwischen sich trugen ablegten. Sie duckte sich, wie ein Tierkadaver sah dieses gut verschnürte Bündel nicht aus. Als die beiden Männer sich entfernt hatten, trat sie langsam näher und ihr stockte der Atem ...

Inspektor Lardin war verschwunden. Seine Frau außer sich, sein Chef nicht minder. Auch wenn Lardin für sein Umtriebe berüchtigt und gerade Karneval war, war dieses lange Fernbleiben eindeutig ein Grund zur Sorge. Nicolas le Floch, erst seit kurzem in Paris und eigentlich noch in der Ausbildung zur Verbrechensaufklärung, traute seinen Ohren nicht. Sein Chef beauftrage ihn, den Neuen mit der Suche nach dem verschwundenen Kollegen? Er dürfe über alle Mittel verfügen die er brauche und auch einen Assistenten wählen? Aber diskret müsse er sein. Mit Feuereifer stürzte er sich in die Arbeit. Das würde schon werden, er verlief sich immer weniger in den Straßen von Paris und auch seine erste Befragung war durchaus fruchtbar, wenn auch im Ergebnis nicht erfreulich gewesen. Denn der verschwundene Kommissar schien nicht gerade eine weiße Weste zu haben, das Wort korrupt wollte Le Floch jedoch lieber noch nicht in den Mund nehmen ...

Ein prall ausgestattetes Sittengemälde mit Kriminalfall, ein Muß für alle Paris-Fans. So läßt sich der erste Band der historischen Krimi-Reihe um Commissaire Nicholas le Floch für mich am Besten beschreiben. In Frankreich hat die Reihe bereits eine Riesen-Erfolgswelle ausgelöst und diese ist jetzt auch nach Deutschland geschwappt.

Der französiche Autor Jean-Francois Parot, kennt sich aus im 18. Jahrhundert. Er studierte Geschichte und Ethnologie, ist ausgebildeter Ägytptologe und spezialisiert auf dieses Zeitalter. Das spürt man in jedem Kapitel. Dem über vierhundertfünfzig Seiten starken Krimi ist dann auch ein ausführliches Glossar angefügt und ein Verzeichnis mit allen im Kontext vorkommenden historischen Persönlichkeiten, die er kurz vorstellt.

Wem das an "Futter" noch nicht genügt: Es gibt auch eine kostenlose E-Book Zugabe über das Schaffen von Parot und mit noch mehr Hintergrundinformationen zu Paris in dieser Epoche. Das nenne ich gründlich und ausführlich! Ergänzend ist die Klappenbroschur von Band 1 zusätzlich mit einem Stadtplan von Paris, datierend auf 1761 ausgestattet, Cover und Rückumschlag sind ausklappbar (sehr ansprechend!). Das hat mir, die Handlungsorte gerne visualisiert, bei der Orientierung in der Geschichte sehr geholfen.

Hier feiern wir Karneval im Winter 1761, derb und frech, begeben uns auf eine Zeitreise mitten in den Dreck. Henker fungieren als forensische Berater, verblüffen mit ihren anatomischen Kenntnissen. Geheimgänge im Untergrund, bevölkert von Hunderten von Ratten, ihre Augen funkeln rot in den Schatten, quiekend und Zähne bleckend lassen sie von ihren Opfern nur widerstrebend ab, wenn wir uns mit festem Schritt nähern.

Die Bastille - das ehrfurchtgebietende, feuchte, modrige Staatsgefängnis. Jede Mauerritze schwitzt hier Salpeter und andere Salze aus. Die Luft ist schwer und dicht, nicht gerade eine fünf Sterne-Unterkunft und dennoch zahlt man als Gefangener hier für Essen, Laken und Nachttopf. Immer noch besser als im Chatelet zu landen, wo es Zellen gibt in denen man nur im Wasser steht, sich nicht niederlegen oder aufrecht stehen kann.

Wir erleben das Pro und Contra der "peinlichen Befragung", abgeleitet von "Pein" - heute sagen wir dazu schlicht Folter.

Es wird gefochten wie bei den drei Musketieren und Nicolas muss sein Können in einem Kampf auf Leben und Tod unter Beweis stellen. Herrlich, ich liebe solche Mantel und Degen-Szenen!

Gut gekleidet, wir kommen vom besten Schneider der Stadt, die Perücke sitzt und ist gepudert, werden wir unserem König vorgestellt! Man stelle sich vor, weil ER das so wünschte! Uns stockt der Atem, als unsere Kutsche vor Versailles hält, wir halten uns am Riechsalzfläschen fest.

In der Auflösung seines Falls kommt der Gute Le Floch dann irgendwie herrlich "missmarpelig" daher. Führt alle noch losen Fäden zusammen, verblüfft mit seinen Schlussfolgerungen in einem Schluss-Pladoyer für das er alle Beteiligten versammelt. Ist er in diesem ersten Band noch ermittelnder Aussenseiter, wird man ihn beim nächsten Mal auf dem Schirm haben müssen. Ihr Gauner im guten alten Paris aufgepaßt, there ist a new sheriff in town!

Ein neuer Maigret: Commissaire Le Floch

Von: Dr. Ulrich Drüner aus Stuttgart Datum: 20.10.2017

Buchhandlung: Musikantiquariat Dr. Ulrich Drüner

So betitelte die Pariser Tageszeitung "Le Figaro" den Helden Nicolas Le Floch des französischen Romanciers Jean-François Parot, der gerade den 14. Band dieser Serie historischer Krimis herausbringt und dessen Eröffnungsband jetzt endlich auf Deutsch erschienen ist. "Le Figaro" untertreibt: Der Maigret-Erfinder Georges Simenon hat nie ein so elegantes Französisch wie Parot zustande gebracht, und diese sprachliche Qualität kommt auch in der sehr gelungenen deutschen Übersetzung zum Tragen. Die inzwischen in vielen Ländern und Fernsehsendungen verbreitete Serie schafft auf Anhieb, was bisher kein Geschichtswerk vermöchte: das späte 18. Jahrhundert in einer derartigen Lebendigkeit und Leidenschaft erstehen zu lassen, dass man sich mitten drin zu sehen meint. Der Autor ist Historiker und Diplomat und kennt das historische Paris wie seine Westentasche, und aus dieser Intimität beziehen seine Geschichten ihre bewundernswerte Kraft. Bei Parot entstehen Verbrechen in allen gesellschaftlichen Schichten, vom übelriechenden Schmutz des niedersten Volkes bis in den blendenden Glanz der Paläste hinein; beide Bereiche beschreibt der Autor in gleicher Virtuosität, und über alle Schichten hinweg hängt bei ihm alles irgendwie zusammen. Die Handlung wird in rasantem Tempo erzählt, sodass man das Buch kaum weglegen kann, doch gibt es dramaturgisch glänzend gesetzte Ruhepunkte, in denen Parot seine inzwischen legendären Kenntnisse der französischen Tafelfreuden, der Kunst, der Musik – kurz: der ganzen Kultur des 18. Jahrhunderts einbindet. Historische Ereignisse und Personen sind so eingeflochten, dass eine Ebene von Realität und Gegenwärtigkeit entsteht, die einem in der Literatur nur selten begegnen. Das ist Spannung und Unterhaltung vom Allerfeinsten.

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