Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten

Roman

Paperback
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Der zweite Roman in der Commissaire-Le-Floch-Reihe.

Commissaire Nicolas Le Floch soll im Auftrag des Polizeipräfekten einen heiklen Fall aufklären: Der ältere der beiden Söhne des Grafen de Ruissec ist in seinem Zimmer tot aufgefunden worden. Neben ihm liegen eine Pistole und ein Abschiedsbrief. Die Leiche des Selbstmörders sieht seltsam aufgebläht und entstellt aus. Dennoch geht der Vater von einem Selbstmord aus. Die Mutter des Verstorbenen ist jedoch anderer Meinung als ihr Mann und will unbedingt den Commissaire sprechen, und zwar heimlich in einem Kloster. Unmittelbar vor dem Treffen findet sie in einem geheimnisvollen Brunnen ihr Ende.

Die gefährlichen Recherchen führen den jungen und sympathischen Nicolas Le Floch diesmal in die Welt des Theaters, der Klöster und des Hofes von Versailles.

»Jean-François Parot Krimis sind unglaublich gut recherchiert und voller Details über das 18. Jahrhundert.«

Für Sie (15. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn
Originaltitel: L'Homme au Ventre de Plomb
Originalverlag: JC Lattès
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-89667-572-9
Erschienen am  19. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Commissaire Le Floch-Serie

Leserstimmen

Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten

Von: Chochi Rain

22.01.2019

Unerwartet wird Comissaire Le Floch zu dem Selbstmord eines jungen Aristokraten hinzugezogen. Doch schnell entpuppt sich der scheinbare Selbstmord als grausamer Mord. Nur die Frage wie der Täter den Leichnam in einem hermetisch verriegelten Raum platziert haben kann, scheint noch offen zu sein, als Le Floch weiter und weiter in Intrigen verwickelt wird, die bis zum Hof von Versailles selber zu reichen scheinen. Dramatischer Mord in 1761 Wie schon der erste Band aus Jean-François Parot historischem Kriminalroman, entführt uns auch Band zwei in das Paris des 18. Jahrhunderts. Nicolas Le Floch hat nun erste Erfahrungen als Comissaire gesammelt und ermittelt als dieser in etlichen Mordfällen. Der neuste dreht sich um den jungen Vicomte de Ruissec, der scheinbar Selbstmord begannen hat. Kurz darauf stirbt die Mutter des Verstorbene auf ebenso mysteriöse Weise und beide Toten sind direkt verbunden mit dem Kreis um die junge Prinzessin Adélaide. Wie es sich für einen historischen Roman gehört, erfahren wir allerlei kleine Details über die Zeit und Welt in welcher Nicolas Le Floch lebt. Kurz vor der Französischen Revolution ist die Unzufriedenheit im Volk spürbar, wenn auch noch ein Funken von allgemeiner Euphorie besteht. Noch ist das Königshaus nicht der vollkommen Verschwendung bezichtigt worden, der Krieg in Amerika hat die Staatskassen noch nicht geleert und das Volk hat genug Nahrung. Doch in kleinen Gesprächen und Andeutungen wird klar, dass die Gedanken der Aufklärung langsam ihren Einzug halten und das Volk bewegen. Abgelenkt durch Details Leider sind es genau diese Details, die immer wieder von der eigentlichen Handlung ablenken und in denen sich Parot immer wieder soweit verstrickt, dass man fragen muss was diese Informationen zum Roman beitragen. In den meisten Fällen ist die Antwort leider: Nicht allzu viel. Dennoch sind die Ausschweifungen wesentlich angenehmer geworden, als sie noch in Band 1 waren. Auch der Schreibstil hat sich erheblich gebessert und schafft ein kohärenteres Bild, welches tatsächlich Lust auf mehr macht. Trotz aller Kritik muss man festhalten, dass die Le Floch-Reihe eine wirklich inspirierende Rolle einnimmt und den Kriminalroman spannend neu interpretiert. Weshalb es so viele Jahre gebraucht hat, bis die Reihe endlich im Deutschen Raum erschienen ist, ist mir weiterhin ein Rätsel, welches auch der kluge Nicolas Le Floch nicht zu lösen vermag.

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Auf ins Paris des 18.Jahrhunderts

Von: EinBeutelvollerBücher

19.01.2019

Mit dem zweiten Band und der Reihe um den Commissaire Le Floch dürfen wir wieder in das Paris des 18.Jahrhunderts eintauchen. Wir streifen durch die Straßen von Paris und begeben uns an den königlichen Hof von Versailles und lernen auch das Pariser Theater kennen. Neben dem wunderschönen Setting dürfen wir natürlich Commissaire Le Floch bei seinem nächsten großen Fall begleiten, welcher ihn in das Haus des Grafen de Ruissec führt. In diesem wird der Sohn des Grafen Tod aufgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch Le Floch kommen bei der ganzen Szenerie einige Zweifel auf. Le Flochs Aufgabe ist es nun, den Fall zu lösen und verstrickt sich dabei immer mehr in unbekannte Machenschaften. Typsich Le Floch also. Im Zweiten konnte ich definitiv eine Steigerung zum ersten Band feststellen. Einige Kritikpunkte, welche an dem Schreibstil des ersten Bandes hatte, waren für mich nicht mehr so präsent oder überhaupt nicht vorhanden. Der Schreibstil war für mich nicht mehr sehr störend, vermutlich, da ich mich dran gewöhnt habe bzw. ich wusste, auf was ich mich einlasse. Anzumerken habe ich allerdings den Punkt, dass es dennoch einige logische Fehler vorhanden waren. Ich vermute hier allerdings, dass es sich um Übersetzungsfehler handeln könnte. Als Beispiel sei genannt: „Um drei Uhr trennten sie sich. Nicolas beschloss, zu Fuss zum Kloster der Karmeliter zu gehen. […] Durch die Rue du Four und die Rue du Vieux kam er zur Rue Cassette, ritt am Kloster der Benedictines du Saint-Sacrement vorbei [...]“ Da ich nicht abgeneigt bin, dann dritten Band zu lesen, vermute ich, dass mir der Schreibstil doch irgendwann sehr gefallen könnte und ich immer schneller in die Bände eintauchen werde. Wenn sich die kleineren logischen Fehler ebenfalls mindern, dann umso besser. Nichtsdestotrotz hat mir der zweit Band ein wunderbares Lesevergnügen bereitet, da meiner Meinung nach Parot ein Händchen für das Setting hat. Er schafft es absolut die Zeit einzufangen und an den Leser zu übertragen. Als würde man sich ebenfalls in Paris befinden. Des Weiteren sind die Charaktere für mich wieder sehr gut gezeichnet und haben wieder dasselbe Gefühl hervorgebracht, wie beim ersten Band. Der Commissaire ist einen wieder ein Stückchen mehr ans Herz gewachsen, auch wenn dieser natürlich Ecken und Kanten hat. Ich kann auch den zweiten Band nur empfehlen, auch wenn er natürlich die ein oder andere Schwäche hat. Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band.

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Vita

Jean-François Parot, 1946 geboren, studierte an der Sorbonne in Paris Geschichte und Ethnologie, absolvierte eine Ausbildung als Ägyptologe und spezialisierte sich auf das 18. Jahrhundert. Nach dem Militärdienst schlug er die diplomatische Laufbahn ein. Seine Romanreihe um Commissaire Le Floch wurde nicht nur in Frankreich, sondern auch in vielen anderen Ländern ein großer Erfolg. Jean-François Parot verstarb am 23. Mai 2018.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Jean-François Parots Schreibstil erinnert an die großen Romanciers, ist aber weder ermüdend noch belehrend. Ein grandioser Historischer Krimi, Chapeau Ms. Parrot!«

MDR, Kulturnacht (22. April 2018)

»Raffiniert konstruierter historischer Krimi mit einem furchtlosen Helden.«

Münchner Merkur (18. August 2018)

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