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Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten Roman

Commissaire Le Floch-Serie (2)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-89667-572-9

NEU
Erschienen:  19.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Commissaire Nicolas Le Floch soll im Auftrag des Polizeipräfekten einen heiklen Fall aufklären: Der ältere der beiden Söhne des Grafen de Ruissec ist in seinem Zimmer tot aufgefunden worden. Neben ihm liegen eine Pistole und ein Abschiedsbrief. Die Leiche des Selbstmörders sieht seltsam aufgebläht und entstellt aus. Dennoch geht der Vater von einem Selbstmord aus. Die Mutter des Verstorbenen ist jedoch anderer Meinung als ihr Mann und will unbedingt den Commissaire sprechen, und zwar heimlich in einem Kloster. Unmittelbar vor dem Treffen findet sie in einem geheimnisvollen Brunnen ihr Ende.

Die gefährlichen Recherchen führen den jungen und sympathischen Nicolas Le Floch diesmal in die Welt des Theaters, der Klöster und des Hofes von Versailles.

HISTORISCHE KRIMIS UM COMMISSAIRE LE FLOCH

Commissaire Le Floch-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jean-François Parot (Autor)

Jean-François Parot, 1946 geboren, studierte an der Sorbonne in Paris Geschichte und Ethnologie, absolvierte eine Ausbildung als Ägyptologe und spezialisierte sich auf das 18. Jahrhundert. 1969 verfasste er eine Arbeit über die Strukturen dreier typischer Pariser Stadtviertel der Aufklärungsepoche. Nach dem Militärdienst schlug er die diplomatische Laufbahn ein. Seine Romanreihe um Commissaire Le Floch wurde nicht nur in Frankreich, sondern auch in vielen anderen Ländern ein großer Bestseller-Erfolg. Jean-François Parot lebt heute in Guérande, Bretagne.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn
Originaltitel: L'Homme au Ventre de Plomb
Originalverlag: JC Lattès

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-89667-572-9

€ 17,00 [D] | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

NEU
Erschienen:  19.03.2018

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Rezension zu "Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten"

Von: Zsadista Datum: 05.05.2018

zsadista.blogspot.de

Paris Oktober 1761. Commissaire Le Floch hat einen besonderen Auftrag. Er soll den Saal überwachen, da die Tochter des Königs Louis XV anwesend ist. Da die königliche Familie Angst vor Anschlägen hat, soll er ein Auge auf Adelaide haben.

Noch während der Aufführung wird es in der Königsloge unruhig. Es wurde wohl eine Nachricht überbracht, die für große Aufregung sorgt. Le Floch ist sofort zur Stelle.

Augenscheinlich hat der Sohn des Comte de Ruissec Selbstmord begangen. Er scheint sich selbst erschossen zu haben. Da dies eines der schlimmsten Verbrechen dieser Zeit ist, versucht es die Familie de Ruissec als Unfall darzustellen.

Trotz den vorliegenden Beweisen findet Le Floch ein Selbstmord ausgeschlossen. Zu viele Dinge passen einfach nicht zusammen. Doch Unterstützung aus seinen eigenen Reihen scheint aussichtslos.

So ermittelt Le Floch auf eigene Faust.

„Commissaire Le Floch & der Brunnen der Toten“ ist der zweite Teil aus der Le Floch Serie aus der Feder des Autors Jean-Francois Parot.

Auch bei dem zweiten Teil finde ich das Cover auf den ersten Blick eher unspektakulär und unauffällig. Wenn man den Band aber in Händen hält, sieht man erst, wie toll das Cover gestaltet ist. Dieser Band ziert einen anderen Teil der Stadt.

Im Umschlag innen ist dann auch eine große Karte von Paris. Darin verzeichnet sind die Punkte, die für den Krimi wichtig sind. So kann man immer nachsehen, wo man sich in Paris gerade befindet. Am Ende des Buches befindet sich ein etwa zwanzig Seiten großer Anhang. Darin sind wichtige Sachen und Personen erklärt. Ich habe das vor Beginn des Buches gelesen und musste so nicht zwischendurch hinten nachlesen.

Auch hier fand ich Le Floch zwar wieder sehr hochgestochen und von oben herab, aber auch sehr passend für diese Zeit.

Die Figuren im Gesamten fand ich auch hier wieder sehr gut heraus gearbeitet. Der typische hohe Adel, der immer über alles steht und das tiefe gemeine Volk, das nichts wert ist.

Dazu die Stimmungen und Gegebenheiten aus dem 18. Jahrhundert. Der Dreck und das Elend dieser Zeit sind richtig gut beschrieben. Man meint ab und an fast, man würde selbst in dem Dreck stehen.

Der Krimi ist nicht reißerisch, sondern eher ruhig, verflochten und verworren. Aber alles wird entwirrt und hat einen Sinn. Mir gefällt es sehr, historische Krimis zu lesen. Es ist immer wieder genial, wie die Menschen in der Zeit auch oft auf die Täter gekommen sind. Gut, in Wirklichkeit war es wohl nicht ganz so, trotzdem wurden auch in der Zeit, Täter überführt.

Mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen und bin schon auf den dritten gespannt. Ich kann den Krimi wirklich jedem empfehlen, der historische Krimis mag.

Noch besser als der erste Band!

Von: Kim F Datum: 09.04.2018

https://einhausvollerbuecher.blogspot.de/

Paris, 1761: Der Pariser Polizeikommissar Nicolas Le Floch ermittelt in seinem zweiten Fall. Der Graf de Ruissec und seine Frau begleiten gerade Madame Adélaïde, die Tochter des Königs Ludwig XV., in die Oper, die auch Le Floch aus dienstlichen Gründen besucht, als die Familie vom vermeintlichen Selbstmord ihres Sohnes, dem Vicomte de Ruissec, erfährt. Le Floch untersucht gemeinsam mit seinem Vorgesetzten de Sartine die Leiche des Vicomte, der mit einer Pistole und einem Abschiedsbrief in seinem Zimmer aufgefunden wurde, das Gesicht seltsam entstellt. Während alles zunächst nach Selbstmord aussieht, geht Nicolas von Mord aus, wie auch scheinbar die Mutter des Toten, die Nicolas allein treffen will. Kurz vor dem Treffen stirbt sie jedoch in einem Brunnen...

Den im letzten Jahr auf Deutsch erschienenen ersten Fall von Nicolas Le Floch habe ich bereits mit sehr großem Vergnügen gelesen, da durfte selbstverständlich auch nicht der gerade veröffentlichte zweite Band fehlen, der sich sogar als noch ein wenig besser als der schon tolle erste Teil herausstellte. Der Kriminalfall ist erneut überaus spannend und fesselnd, man kann wunderbar mit Nicolas über das gesamte Buch hinweg mitknobeln, da man zwar einzelne Ideen bekommt, wer in den Fall verwickelt ist, aber bis zum Ende das Ausmaß des Falls nicht erraten kann. Außerdem lebt das Buch wieder von seiner sympathischen Hauptfigur, die man unheimlich gern auf ihren Ermittlungen begleitet. Nicolas‘ Privatleben und seine Vorgeschichte spielen diesmal eine untergeordnete Rolle, wie auch generell die Handlung des ersten Teils nicht wichtig für das Verständnis des zweiten Bandes ist. Den ersten Fall würde ich trotzdem vor diesem hier lesen, da man sich sonst ein echtes Lesevergnügen vorenthält.
Was Parot ebenso wieder herausragend gelingt, das ist die sehr detailreiche und gut recherchierte Darstellung des Paris im 18. Jahrhundert. Nicolas ist mehrmals am Hof von Versailles, den man mit all seinen Prunkbauten und weitläufigen Gärten und Wäldern vor seinem geistigen Auge auferstehen sieht. Genauso detailliert beschreibt der Autor das schmutzige Paris, seien es Opernhäuser, Kirchen, die Polizeigebäude und Gefängnisse, die Welt der Reichen und die Welt der Armen. Man bekommt einen Einblick in die medizinische Vorgehensweise, die Ermittlungsmöglichkeiten der Polizei, die oftmals durch Machtinteressen eingeschränkt sind, und auch einen Überblick über die Geschichte Frankreichs zu dieser Zeit wie auch die Königsfamilie. Dabei merkt man dem Autor eindeutig an, dass er Historiker ist. So gut recherchiert habe ich eigentlich noch nie den historischen Kontext eines Kriminalromans erlebt. Vorkenntnisse zur damaligen Zeit helfen bei der dichten Handlung und all den auftauchenden realen Personen ungemein.
Diese werden glücklicherweise aber auch im Anhang vorgestellt, was wirklich dazu beiträgt, dass man den Überblick behalten kann. Ebenso werden einzelne Begriffe erläutert. Vor dem Text findet man zudem noch eine Übersicht über die fiktiven Personen, die im Roman eine Rolle spielen. Wem dies an Zusatzinformationen noch zu wenig ist, dem wird noch ein toller Einband geboten. Das ansprechend gestaltete Cover zeigt bereits einen Auszug aus einem historischen Stadtplan von Paris, der auf den Innenseiten des Einbands noch ausführlicher zu sehen ist und Paris um 1761 mit für die Handlung wichtigen Gebäuden zeigt. Man bekommt somit ein rundum überzeugendes Gesamtpaket geboten.

Fazit

Auch dieser zweite Fall von Nicolas Le Floch überzeugte mich auf ganzer Linie. Der Kriminalfall lädt zum spannenden Mitknobeln ein. Durch die detaillierte Darstellung des historischen Kontextes versinkt man im Paris des 18. Jahrhunderts und scheint selbst durch Versailles zu spazieren. Der dritte Teil der Reihe soll im Herbst endlich auf Deutsch erscheinen, ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf ihn!

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