Das Buch der vergessenen Artisten

Roman

Das Buch der vergessenen Artisten
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Die wundersame Welt des Jahrmarkts, dramatische Zeiten und eine Liebe, die auch die größte Dunkelheit erhellt …

Ein Plädoyer wider das Vergessen und ein schillerndes, packendes Panorama der deutschen Geschichte – von den Jahrmärkten und Showbühnen Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zu den Kabaretts und geheimen Künstlertreffs im Berlin der Nazi-Zeit.

Deutschland, 1902. Mathis ist der dreizehnte Sohn eines Bohnenbauern, sein Leben zwischen Äckern und Feldern scheint vorherbestimmt. Erst als der Jahrmarkt im Dorf Einzug hält, bekommt Mathis eine Ahnung von der großen, weiten Welt jenseits der Hügel, die den Ort umgeben. Zusammen mit den Schaustellern begibt er sich auf eine außergewöhnliche Reise.
Berlin, 1935. Der Röntgenkünstler Mathis und seine Partnerin, die Kraftfrau Meta, leben in einer Wohnwagensiedlung am Rande der Stadt. Es sind düstere Zeiten für die Artisten: Auftrittsverbote werden verhängt, Bühnen dichtgemacht. Doch in geheimen Clubs lebt die Vergangenheit weiter. Genau wie in dem Buch, an dem Mathis schreibt – einem gefährlichen Buch, das unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten darf …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Das Buch der vergessenen Artisten
Originalverlag: Limes Verlag, München 2018
Paperback , Klappenbroschur, ca. 752 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-0748-1
Erscheint am 19. April 2021

Leserstimmen

Rezension zu „Das Buch der vergessenen Artisten“

Von: Büchereule Jenny

23.01.2020

Rezension zu „Das Buch der vergessenen Artisten von Vera Buck“ Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich abwechseln. 1902 ist Mathis 15 Jahre alt und 13. Sohn eines Bohnenbauers. Mathis hat als 13. Kind eines Bauern keine rosigen Aussichten. Zudem ist er kränklich und körperlich eingeschränkt. Er wird von seinen Brüdern gemobbt, verprügelt und schikaniert. Er wagt es kaum von einem schönem Leben zu träumen, bis er auf den Jahrmarkt geht und ihm sich eine ganz neue Welt eröffnet. Mehr oder weniger durch Zufall landet er im Schaustellergewerbe. 1935 beginnt er ein Buch zu schreiben. Als mit dem Beginn der Naziherrschaft immer mehr seiner Freunde und Kollegen grundlos verschwinden, schreibt er ihre Geschichten auf. Das Buch der vergessenen Artisten. Der Leser pendelt stets zwischen den Zeiten hin und her. Der eine Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Mathis und wie er zum Jahrmarkt kommt. Der andere Handlungsstrang startet in Berlin 1935 und erzählt die Geschichte von Meta und Mathis, die zusammen in der Wohnwagensiedlung leben und sich mit kleinen Aufträgen über Wasser halten. Die Autorin hat einen schönen und leicht zu lesenden Schreibstil. Die Geschichte hat eine gute Portion Humor und liebenswerte Hauptcharaktere. Mathis und Meta sind so unterschiedlich und doch einander so nah, dass man sie im Laufe der Geschichte in das Herz schließt. Trotz allen Lobes für diese Geschichte muss ich zugeben, dass das Buch leider so seine Längen hat. Ich mochte den Handlungsstrang ab 1935 sehr und habe diese Abschnitte auch zügig und mit Freude gelesen. Die Geschichte ab 1902 wirkte dagegen jedoch ziemlich zäh und konnte mich leider auch nicht so richtig packen. Auch das Springen zwischen den Handlungssträngen wurde mit der Zeit unschön, da man immer wieder aus dem gerade Gelesenen gerissen wurde. Trotz all dem konnte mich das Buch überzeugen und ich habe es schon weiterempfohlen. Büchereule Jenny

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Tolles Buch

Von: Janina

22.12.2019

Zu Anfang, ich interessiere mich sehr, für die Kriegszeit, und für Menschen, die anders sind und etwas in der Welt bewirken Wahrscheinlich deswegen hat mir das Buch aus so gut gefallen Der Schreibstil war zwar sehr hoch, weswegen ich auch ein bisschen Zeit gebraucht habe dieses Buch durch zu lesen, aber dennoch war es sehr gut geschrieben und die Geschichte war so atemberaubend, ich hatte dieses Buch noch lange Zeit im Kopf Eine Leseempfehlung von mir

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Vita

Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums verfasste sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich. Ihr Debütroman »Runas« (im Taschenbuch »Runas Schweigen«) wurde von der Presse hochgelobt und für den renommierten Glauser-Preis nominiert. Mir ihrem zweiten Roman »Das Buch der vergessenen Artisten« taucht Vera Buck tief in ein unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte ein.

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