Das Ende der Lügen

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Claire DeWitt ist zurück

Mit Claire DeWitt kehrt eine der überzeugendsten Ermittlerfiguren auf die Krimi-Bühne zurück. Von inneren Dämonen gepeinigt und den Rauschmitteln nicht abgeneigt, dafür aber mit fast schon überirdischem Spürsinn und Kampfgeist ausgestattet, löst sie ihre Fälle mit Bravour. Mal unkonventionell, mal gesetzwidrig, aber stets im Dienste der Wahrheit. In ihrem neuen Fall entgeht Claire DeWitt knapp einem Anschlag. Trotz zahlreicher Blessuren nimmt sie die Verfolgung des Attentäters auf. Nicht die beste Idee, wie sich zeigt.

»Krimi als l’art pour l’art. Wie bei Poe.«

Krimibestenliste März 2019, Deutschlandfunk Kultur, Frankfurter Allgemeiene Sonntagszeitung (02. März 2019)

Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné
Originaltitel: The Infinite Blacktop
Originalverlag: Atria
Paperback , Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27156-2
Erschienen am  25. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Verwirrend und undurchsichtig

Von: sasto19

12.11.2019

Die selbstbetitelte beste Ermittlerin Claire de Witt kommt bei einem Mordanschlag verletzt aber glimpflich davon. Sie lässt sich nicht hehandeln, sondern klaut einer Polizistin im Einsatz noch die Waffe. Und beginnt ihre weiteren Ermittlungen - unabhängig einer zur Zeit ungültigen Lizenz - gewagt, gesetzwidrig und fast unglaubwürdig. Es tut mir leid, aber ich musste das Buch relativ schnell bei Seite legen, da ich weder mit der Geschichte noch dem Schreibstil klargekommen bin. Die Protagonist in ist mir unsympathisch, ebenso unglaubwürdig und wirr in ihren Handlungen. Daher kann ich das Ende der Handlung nicht beurteilen, aber das bis zur Mitte Gelesene konnte mich nicht überzeugen.

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Anarchischen Charakter mit Durchsetzungsfähigkeit

Von: nil_liest

26.06.2019

„Die Gesellschaft von Leuten, die ich irgendwie kannte, aber keinesfalls näher kennenlernen wollte, hätte mich noch einsamer gemacht als das Alleinsein.“ (S. 58) Bei weitem ist „Das Ende der Lügen“ kein klassischer Kriminalroman, wie auch die Vorgängerbücher um die Privatdetektivin Claire DeWitt. Auch wenn es das Label auf dem Cover trägt. Es gibt sogar nicht nur einen Fall den man mit Claire DeWitt verfolgt, aber löst sich am Ende auch nicht alles auf. Und das mag einen durchschnittlichen Krimileser enttäuschen. Wer allerdings eher zum Lesen guter Literatur neigt und ab und an einen Krimi einschiebt, der wird mit dieser Claire-DeWitt-Reihe und ganz besonders mit diesem Krimi seine Freude haben. Es hat etwas dunkles, eine poetische Erzählweise, die einen in ein schwarzes Loch zieht in dem es nach kaltem Rauch stinkt und mehr Nacht als Tag herrscht. Großartig wie die Autorin Sara Gran ihrem eigensinnigen Stil treu bleibt und damit die bekannten Roman-Schubladen sprengt. In diesem Claire DeWitt-Roman folgt man drei Zeitsträngen in denen wir mit Claire in ihrer eigenen Vergangenheit abtauchen. Wir durchleben Jahre ihrer Jugend in Brooklyn, anfängliche Jahre in Kalifornien in den 90er Jahren und der Startstrang um 2011. Wie sollte es anders sein – alles hängt zusammen! Ach und ein Buch das sich lohn in die Hände zu nehmen, denn die Haptik ist grandios. Erst denkt man es lag im Zucker oder Salz, dann merkt man es ist Teil des Covers. Abgefahren gut – wie das Buch selbst. Schwierig finde ich nur die Marke „Heyne Hardcore“, die mich oft abschreckt, aber in diesem Fall ignorierte. Denn Sara Gran war mir bereits ein Begriff. Hardcore klingt gleich nach Gemetzel und Splatter. Ja, es ist kein klassischer Krimi und eine Abgrenzung ist sinnvoll, aber Hardcore trifft es nicht. Assoziativ fallen mir eher Begriffe ein wie „Speziell“, „Unusal“, „Herausfordernd“…aber ist halt kein griffiges Brandlabel. Nun gut, weil es das einzige ist was stört, sehe gerne darüber hinweg. „Wir alle sind befleckt und verseuchen einander. […] Es gibt kein Entkommen vor dem Schmerz, den die anderen uns zufügen. Sie machen uns kaputt, und wir sie.“ (S. 204) Fazit: Gerne folge ich diesem anarchischen Charakter, der mich in seinen Bann zieht und mich aus meiner doch sehr geordneten Welt entführt.

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Vita

Sara Gran schreibt Romane, Drehbücher und gelegentlich auch Essays. Sie lebt im kalifornischen Los Angeles. Bislang hat sie fünf Romane veröffentlicht, darunter mit »Die Stadt der Toten« und »Das Ende der Welt« zwei Romane um die Ermittlerin Claire DeWitt. »Die Stadt der Toten« wurde mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein erratischer und packender Meta-Krimi.«

»Ihre Heldin Claire DeWitt lässt tatsächlich niemanden kalt.«

Der Freitag, Edina Picco (12. April 2019)

»Gran dringt in "Das Ende der Lügen" noch tiefer ein in die Psyche ihrer Heldin - und in ihre Vergangenheit«

Spiegel Online, Marcus Müntefering (27. Februar 2019)

»Pures Erkenntnisvergnügen, wie bei Poe.«

DIE ZEIT, Tobias Gohlis (04. April 2019)

»Diese Heldin lebt nicht in der alltäglichen Welt, sie agiert im allerextremsten Krimikosmos, den die Literatur gegenwärtig zu bieten hat.«

Tobias Gohlis, Deutschlandfunk Kultur (15. März 2019)

»Polarisierender und faszinierender Krimi einer hochintelligenten Autorin, der mit neuen Ideen überrascht.«

BÜCHER, Meike Dannenberg (01. März 2019)

»Delirant, halluzinativ, robust, spannend, mysteriös, unterhaltsam und virtuos.«

Buchkultur, Thomas Wörtche (01. April 2019)

»Sara Gran schreibt die seltsamsten Kriminalromane weit und breit. Und das ist als Kompliment gemeint.«

»Fantastisch. Surreal. Überlebensgroß.«

Berliner Zeitung, Sylvia Staude (24. April 2019)

Weitere Bücher der Autorin