Das Haus der finsteren Träume

Roman

Paperback
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Die USA in den 1960er-Jahren: Harry Turner, ein geradezu fanatischer Verehrer von H. P. Lovecraft, macht sich an die Verwirklichung eines gewaltigen Vorhabens. Auf seinem Grundstück soll ein Geisterhaus entstehen, und zwar das größte und unheimlichste, das Amerika je gesehen hat. Harrys komplette Familie arbeitet an dem Projekt mit, obwohl seine pragmatisch veranlagte Frau und seine beiden Töchter die Augen vor der gruseligen Wahrheit verschließen: Die Monster, die im Geisterhaus der Turners ihr Unwesen treiben, sind echt. Der einzige, der diese Tatsache akzeptiert, ist der jüngste Turner-Spross Noah. Doch als er eines Tages beschließt, den Ungeheuern die Tür zu öffnen, wird das Leben der Turners zum Albtraum ...

»Wortgewaltig.«

Vorarlberger Nachrichten (29. August 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: A Cosmology of Monsters
Originalverlag: Pantheon
Paperback , Broschur, 464 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31995-0
Erschienen am  13. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Für alle H.P Lovecraft Fans

Von: Lesefluss

18.10.2020

Titel: Das Haus der Finstern Träume Autorin: Shaun Hamill Einband: Taschenbuch Seiten:464 Seiten Verlag: Heyne Verlag Preis: 15 € Dieses Buch habe ich vom heyne Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür möchte ich mich noch einmal Herzlich bedanken. Klappentext: Die USA in den 1960er-Jahren: Harry Turner, ein geradezu fanatischer Verehrer von H. P. Lovecraft, macht sich an die Verwirklichung eines gewaltigen Vorhabens. Auf seinem Grundstück soll ein Geisterhaus entstehen, und zwar das größte und unheimlichste, das Amerika je gesehen hat. Harrys komplette Familie arbeitet an dem Projekt mit, obwohl seine pragmatisch veranlagte Frau und seine beiden Töchter die Augen vor der gruseligen Wahrheit verschließen: Die Monster, die im Geisterhaus der Turners ihr Unwesen treiben, sind echt. Der einzige, der diese Tatsache akzeptiert, ist der jüngste Turner-Spross Noah. Doch als er eines Tages beschließt, den Ungeheuern die Tür zu öffnen, wird das Leben der Turners zum Albtraum ... Meinung: Das Buch ist sicherlich etwas für alle H.P Lovecraft Fans unter euch. In dem Buch werden einige Anspielungen auf seine Bücher gemacht und seine Bücher kommen auch tatsächlich im Buch vor. Das Buch wird aus der Sicht von Noah erzählt, dem jüngsten Spross der Familie Turner. Im ersten Teil des Buches geht es um die Mutter als sie jung war sie studiert und sie lernt den Vater Ihrer Kinder kennen. Und obwohl zu dieser Zeit Noah noch nicht lebt, werden die Kapitel aus seiner Sicht erzählt. Er spricht auch direkt mit dem Leser das fand ich wirklich besonders toll ein Beispiel dafür ist als die Mutter gesehen hat, dass sie schwanger ist mit Noah, da hat er gesagt: und hier komme ich jetzt ins Spiel. Ich finde Noah ist ein kleiner süßer aufgeweckter Junge der auch ein bisschen naiv durchs Leben geht deswegen finde ich es schön, dass das Buch aus der Sicht eines kleinen Jungens geschrieben wurde - wie er die Welt aufnimmt und wie er alles wahrnimmt besonders den gruseligen Teil in diesem Buch und die ganzen Monster die darin vorkommen. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und hat wirklich sehr kurze Kapitel, das habe ich total begrüßt denn ich bin ein großer Fan von kurzen Kapiteln. Am Ende jedes Abschnittes gab es ein Teil aus den sogenannten Turner Reihen. Es war wirklich sehr interessant diese Teile zu lesen da man gar nicht wusste was das genau ist und warum man das liest. Diese Abschnitte hatten teils was mit der Handlung zu tun, die im vorherige Teil stattfand, teils aber auch nicht deswegen war es wirklich total toll herauszufinden warum man diese kurzen Abschnitte liest. Die Familie und die Atmosphäre sind rund rum gruselig gehalten, sehr düster und sehr mysteriös. In dem Buch passieren wirklich einige sehr gruselige mysteriöse Sachen aber die Familie selbst ist auch schon ein bisschen eigenartig. Alle haben ihre kleinen Geheimnisse und alle haben sehr außergewöhnliche Hobbys und Leidenschaften. z.b. die Familie in ihrer Freizeit ein Geisterhaus gebaut hat. Das hat mir wirklich sehr gefallen, dass diese Familie so skurril ist. Der Autor hat einen wirklich sehr schön und realistischen schreib still durch den ich mir alles wirklich sehr gut vorstellen konnte. Er hat alles ins kleinste Detail beschrieben, was aber nicht gestört hat im Gegenteil, hätte er das nicht gemacht könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, was da jetzt genau vor sich geht. Der Autor hat einen kleines Psycho spiel mit einem gespielt man wusste z.b. nie, ob der Charakter das gerade wirklich sieht und erlebt oder ob das nur seiner Vorstellung, seiner Fantasie oder in einem Traum passiert. Natürlich geht es in dem Buch nicht nur um die skurrilen Eigenschaften und Charakterzüge der Familie Turner, in dem Buch werden auch Thematiken angesprochen wie ich Verlust, Ängste, Krankheit aber auch Streit. Da die Kapitel alle aus der Sicht von Noah geschrieben sind, konnte man ihn begleiten wir erwachsen wird und wie er wächst und wie er die Welt mit der Zeit mit ganz anderen Augen sieht. Dieses Buch liefert dir einen total tollen erzähl still, eine sehr atmosphärische und gruselige und düstere Stimmung, tolle Protagonisten, eine super Idee und gruselige Kreaturen. Doch es ist ein etwas ruhigerer Horror Roman ich saß da nicht und habe mich gegruselt es gab mir eher ein düsteres Gefühl. Ich kann jedem das Buch empfehlen der auf eine düstere Atmosphäre in einem Buch steht mit Monstern und mit Familien Geheimnissen. Wer aber wirklich einen richtigen Horror Roman lesen möchte,, wo man sich gruselt und wo man Angst hat dem würde das Buch eher nicht empfehlen. Das Lesen hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

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Ganz anders als erwartet

Von: Jill von Letterheart

17.09.2020

>>Atmosphärisch<< Obwohl die Story einen ganz anderen Start hat, als man vielleicht annehmen könnte und ein Erzähler diese Rolle übernimmt, der erst Jahre später auf der Bildfläche auftaucht, wird doch schnell klar, dass Shaun Hamill auf jeden Fall mit Atmosphäre arbeiten kann. Noahs Geschichte beginnt lange vor seiner Geburt und so beginnt auch diese Geschichte mit einem Anfang, der zwar zum Träumen einlädt, sich aber immer mehr verliert. Die Familie Turner findet ihre Erfüllung mehr oder weniger in ihrem persönlichen Horror-Haus. Ein Zusammenschluss von ihren Interessen, etwas, was sie verbindet und hoffentlich jetzt mehr denn je, denn das haben die Turners bitter nötig. So hatte die Geschichte zuerst etwas von einem Familiendrama, sodass man die kleinen Horrorelemente fast hätte überlesen können, doch genau jetzt scheinen diese immer mehr und besser an die Oberfläche zu geraten. Die Geschichte spielt über mehrere Jahrzehnte, bietet somit einiges an Input und jede Menge Entwicklungen, vor allem zwischen den Charakteren. Dennoch habe ich leider nicht zu jedem so einen Draht aufbauen können, wie ich es gerne gewollte hätte. Auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass genau das der Plan des Autors war. Alles ein wenig unnahbar und unberechenbar zu halten. >>Ganz anders als erwartet<< Shaun Hamill hat hier definitiv ein beeindruckendes Werk geschrieben, nur leider konnte ich es gar nicht wirklich als das genießen, weil ich etwas komplett anderes erwartet habe. Ich habe mit Lesestunden gerechnet, die mir den Schlaf rauben – zum einen, weil ich das Buch nicht weglegen kann und zum anderen, weil mich das Gelesene noch im Traum verfolgen würde. Doch statt eines gewaltigen Horrortrips, gab es eben eher eine ruhigere, wenn auch tiefe Leseerfahrung. Es sind eher die Schrecken, die uns im realen Leben erwarten. Familientragödien, Verluste und Ängste. Dinge, denen wir einfach nicht aus dem Weg gehen können und die wesentlich weniger greifbar sind, als so manches Monster unter dem Bett. Zusammengesponnen entsteht hier ein wirklich interessantes Bild, an das man nur eben nicht mit den „falschen“ Erwartungen herangehen sollte. Wer auf weniger Action steht und dafür aber eine große Vorliebe für die Klassiker aus dem Genre hat, wird aber bestimmt dennoch auf seine Kosten kommen, denn ich glaube, genau das ist die Zielgruppe. Das Haus der finsteren Träume ist wie eine kleine Hommage. FAZIT Das Haus der finsteren Träume ist definitiv ein beeindruckendes und interessantes Werk - Shaun Hamill baut eine unglaublich umfassende und atmosphärische Story auf. Leider war die Geschichte nur eben komplett anders, als ich erwartet hätte. Die typische Horror-Action lässt bis zu den letzten Seiten auf sich warten, stattdessen bekommt man ein Familiendrama mit ziemlich skurrilen Ausmaßen. Wer eine Abwechslung zu den eher kurzlebigen Gruselgeschichten sucht und sich gerne eine Hommage an die Horror-Klassiker geben möchte, sollte definitiv mal ein Blick in das Buch werfen.

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Vita

Shaun Hamill wurde in Arlington, Texas, geboren und verbrachte seine Kindheit mit jeder Menge Horrorromane und -filme. Er machte 2008 seinen Abschluss in Englischer Literatur an der University of Texas und absolvierte 2016 erfolgreich den renommierten Iowa Writers' Workshop. »Das Haus der finsteren Träume« ist sein Debütroman. Shaun Hamill ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in den dunklen Wäldern Alabamas.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Erzählerisch passt bei diesem neuen Autor fast alles: Er zeigt erstaunlich viel Genre-Kenntnis, erzählt eingängig und sorgt für einen ganz interessanten, wenn auch bedrückenden Plot.«

»„DAS HAUS DER FINSTEREN TRÄUME" ist kein gewöhnlicher Horror-Roman. [E]s ist ein Buch der leisen Töne und des sanften Grusels.«