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Das Juwel von Mahrusan Roman

Sorcery Ascendant Sequence (2)

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31935-6

NEU
Erschienen:  14.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Anasoma, die mächtigste Stadt des Kaiserreichs, ist gefallen, und zum zweiten Mal in seinem Leben muss der junge Magier Caldan alles hinter sich lassen und fliehen. Gemeinsam mit seinen Gefährten stellt er sich den Gefahren einer Welt, der ein schrecklicher Krieg bevorsteht und in der das Böse aus Legenden plötzlich lebendig zu werden scheint. Doch es ist vor allem Miranda, um deren Leben Caldan bangt. Ein verbotener Zauber droht sie zu töten. Caldan weiß, dass er sich seiner außergewöhnlichen Begabung stellen muss, um Miranda – und das gesamte Kaiserreich – zu retten. Doch um welchen Preis?

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON MITCHELL HOGAN

Sorcery Ascendant Sequence

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Mitchell Hogan (Autor)

Mitchell Hogan entdeckte mit elf Jahren seine Liebe zur Fantastik, als ihm zum ersten Mal Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe in die Hände fielen. Seitdem füllt sich sein Bücherregal stetig mit Fantasy- und Science-Fiction-Romanen. Inzwischen hat er seine große Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeitet als freischaffender Schriftsteller. Sein Debütroman Die Feuer von Anasoma wurden mit dem Aurealis Award ausgezeichnet. Mitchell Hogan lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern in Sydney, Australien.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: Blood of Innocents: Book Two of the Sorcery Ascendant Sequence
Originalverlag: Harper Voyager

Paperback, Broschur, 784 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31935-6

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  14.05.2018

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„Das Juwel von Mahrusan“ von Mitchell Hogan

Von: Bücherserien.de Datum: 07.06.2018

https://www.buecherserien.de/rezension-mitchell-hogan-das-juwel-von-mahrusan/

Im zweiten Teil der „Sorcery Ascendant“-Reihe von Mitchell Hogan muss der junge Magier Caldan die Hafenstadt Anasoma hinter sich lassen. Der Ort, an dem Caldan in der Magiergilde Unterschlupf fand, nachdem der Waise von einem Kloster verstoßen wurde, ist an die Indryallaner gefallen. Caldan hat nicht nur sein Zuhause verloren, auch sein Vertrauen in die Magie ist erschüttert. Denn bei den Kämpfen gegen die Invasoren wurde auch zerstörerische Magie eingesetzt – obwohl die Protektoren stets behauptet hatten, dies sei nicht möglich.

Caldan flieht mit seinen Gefährten und der Gefangenen „Glöckchen“, eine Magierin der Indryallaner, aus der Stadt, in der Hoffnung, andere Protektoren außerhalb Anasomas zu erreichen und den Kaiser zu warnen. Außerdem befindet sich seine Freundin Miranda in großer Gefahr. Die verbotene Magie der Indryallaner droht, ihren Geist vollends zu zerstören. Währenddessen regt sich auch in Anasoma Widerstand gegen die Invasoren …

So verlassen auch die Leser durch Caldans Flucht das faszinierende Anasoma – ausgenommen ein anderer Handlungsstrang, der weiterhin in der Hafenmetropole spielt und der uns einige Abenteuer beschert. Unter anderem versucht Caldan, andere Protektoren von den zerstörerischen Kräften der Indryallaner zu warnen. Gleichzeitig muss er seine eigenen Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen. Caldan tötete zum ersten Mal mit Magie, was einige düstere Gedanken für unseren jungen Helden bereithält.

Leider lässt sich „Das Juwel von Mahrusan“ von Mitchell Hogan zunächst nur recht schleppend an, so dass der actionreiche Schreibstil, der vor allem das dramatische Ende des ersten Bandes „Die Feuer von Anasoma“ auszeichnete, anfangs wenig zu erahnen ist. Zwar hält Caldan, immer noch ein Lehrling, die erfahrene Zauberin Glöckchen gefangen, deren Gefährte am Ende von Band 2 getötet wurde, und die nicht nur deshalb auf Rache sinnt. Doch das spannend klingende Szenario ermüdet rasch; man wünscht sich fast, die beiden könnten einander allein durch ihre Dialoge umbringen, deren Themen sich ständig wiederholen. Die Handlung bringen die verbalen Geplänkel der beiden jedenfalls auf den ersten ca. 200 Seiten (von stolzen 784) nicht voran.

Bis die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt, vergeht eine Weile. Dann jedoch nehmen wie im ersten Band fantastische Abenteuer ihren Lauf. Dabei dürfen wir nicht nur Caldan und seine erwachenden Kräfte verfolgen, auch Aidan, der unter anderem mit dem Richter Vasile unterwegs ist, sieht sich zahlreichen fantastischen Gefahren gegenüber. Und das im wörtlichen Sinn, denn seine Gruppe wird von uralten magischen Geschöpfen angegriffen. Und auch die anderen Handlungsstränge wissen gut zu unterhalten.

Ohne den Vorgänger gelesen zu haben, bleibt jedoch vieles in „Das Juwel von Mahrusan“ für den Leser unklar. Besonders das ausgefeilte Magiesystem, für dessen Aufbau sich Mitchell Hogan in „Die Feuer von Anasoma“ viel Raum genommen hatte, kommt für Neueinsteiger zu kurz. Interessant sind dafür die Charaktere: Caldan macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch, und auch die anderen Figuren sind es wert, ihren Geschichten zu folgen. Besonders interessant sind die kruden Gedankengänge des geheimnisvollen Ladenbesitzers Amerdan.

Mein Fazit:

Unterm Strich präsentiert sich „Das Juwel von Mahrusan“ von Mitchell Hogan als ordentliche, solide Fantasy mit originellen Ideen: Flüssig, wenn auch einen Hauch zu ernsthaft geschrieben, mit einer faszinierend erdachten Magie versehen, von der man in diesem Band wieder einiges, aber noch nicht alles, erfährt. Ein etwas zäher Beginn trüben das Lesevergnügen ein wenig. Im Mittelteil steigt die Spannung und die Geschichte nimmt ordentlich Fahrt auf. Mit einer abschließenden, großen und beeindruckenden Schlacht konzentrieren sich alle Handlungsstränge auf ein aufregendes, aber offenes Ende. Es lässt auf jeden Fall genug Spielraum und Fragen, um Lust auf den dritten Teil der Serie zu machen. Lesern, denen der Roman „Die Feuer von Anasoma“ gefallen hat, kommen auch an „Das Juwel von Mahrusan“ nicht vorbei!

Ein typischer Mittelteil

Von: Miss PageTurner Datum: 06.06.2018

miss-page-turner.blogspot.de

Der erste Band dieser Reihe hat von mir die volle 6/6 Bewertung bekommen, daher war ich natürlich umso gespannter auf diese Fortsetzung. Ob es meine Erwartungen auch erfüllen konnte?

Ein Rückblick wäre nett gewesen
Ich muss gestehen, ich habe mich mit dem Einstieg in dieses Buch unglaublich schwergetan. Das lag zum einen daran, dass ich peinlicherweise, obwohl es die volle Wertung bekommen hatte, kaum noch etwas vom ersten Band wusste. Gut, dafür kann der Autor natürlich nichts, aber er trug wesentlich zu meinen Schwierigkeiten bei, da er mich als Leser kommentarlos wieder ins Geschehen wirft. Dabei setzt die Handlung wirklich absolut nahtlos am Vorgänger an, als wäre dies ein einziger Band, der nur in der deutschen Übersetzung geteilt wurde.
Leider sind auch in den Dialogen und Caldans inneren Monologen so gut wie keine Hinweise auf die Ereignisse im Vorgänger eingeflochten, sodass man, wenn man den Vorgänger nicht noch gut in Erinnerung hat, tatsächlich noch einen tiefen Blick in eben diesen werfen muss, um überhaupt mit zu kommen.

Ein typischer 2. Band
Irgendwann nach gut 150 Seiten (und einem erneuten anlesen einzelner Kapitel des ersten Bandes) war ich dann wieder in der Geschichte. Caldan ist weiterhin ein sehr interessanter Charakter, der meiner Meinung nach sehr gut aufgebaut ist. Sympathiepunkte büßte er bei mir ein, da er im Bezug auf Mirandas Heilung mir etwas zu sehr den Tunnelblick aufhatte, aber rein vom literarischen her ist er immer noch ein spannender und ausgereifter Charakter.

Ansonsten ist dieses Buch ein typischer Mittelteil mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Stärke liegt natürlich darin, dass man die Charaktere nun schon ganz gut kennt und noch besser mit ihnen mitfiebert. Von den drei Handlungssträngen fand ich den von Caldan und den von Felice sehr spannend. Vasile’s erst ab der zweiten Hälfte. Auch dem ein oder anderen Geheimnis kommen wir näher und besonders die Identität des gefürchteten Gott-Kaisers ist interessant und eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe.
Leider haben wir aber eben auch die typischen schwächen eines zweiten Bandes: Es gibt einige Stellen wo man das Gefühl hat, dass die Handlung nicht richtig vorankommt. Die Grundlage ist bereits geschaffen, der richtig große Showdown kommt erst noch. Solche Mittelteile dienen häufig einzig und allein der Vorbereitung auf das (hoffentlich) epische Finale. Leider gerät dabei aufgrund von längerer und zäherer Passagen die individuelle Handlung des Zwischenteils selbst etwas in den Hintergrund bez. zieht sich an manchen Stellen doch etwas.

Fazit:
Das Juwel von Mahrusan ist ein typischer Zwischenteil, der zwar weiterhin gut unterhalten kann, aber aufgrund ein paar zäher Passagen nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten kann. Dennoch sind meine Erwartungen an das Finale weiterhin groß.

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