Das Kino am Jungfernstieg

Roman
Die Kino-Saga 1

Paperback
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Band 1 der großen Kino-Saga aus der deutschen Nachkriegszeit.

November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?

»Klasse Mix aus Familien- und Zeitgeschichte.«

Für Sie über »Der Gutshof im Alten Land«

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 368 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-48848-3
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Hamburg, Deutschland

Leserstimmen

Die Welt des Films 1946/47

Von: die.buecherdiebin

09.10.2019

Inhalt: November 1946: Die junge Film-Cutterin Lili Paal kehrt mit der Hilfe des britischen Offiziers John Fontaine in ihre Heimatstadt Hamburg zurück, denn ihre Mutter hat nach dem Tod ihres Mannes allen Lebensmut verloren und liegt im Sterben. Für seine Hilfe erwartet Fontaine, dass Lili ihm bei der Suche nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Filmstreifens hilft. Der Film könnte Licht in einen mysteriösen Todesfall bringen, der während der Dreharbeiten geschehen ist. Gleichzeitig möchte Lili verhindern, dass ihre Halbschwester Hilde und deren Mann das Kino am Jungfernstieg, das ihrer Mutter gehört, schließen lässt. Meine Meinung: „Das Kino am Jungfernstieg“ ist der Auftakt einer Trilogie. Aufgrund der vielen überschwänglichen Rezensionen hatte ich große Erwartungen an das Buch, die aber leider nicht erfüllt wurden. Es liegt sicher nicht am Schreibstil der Autorin, denn der ist sehr bildhaft und lässt sich flüssig lesen. Auch der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und die Protagonistin Lili mochte ich ganz gerne. Aber die Handlung der Geschichte konnte mich nicht so richtig fesseln. Es geht hauptsächlich um den Aufbau der deutschen Filmindustrie in der Nachkriegszeit. Ich habe wesentlich mehr Spannung erwartet und auf die im Klappentext angekündigte geheimnisvolle Filmszene habe ich vergeblich gewartet… . Aber auch die kleine Liebesgeschichte und das Ende konnten mich nicht überzeugen. Sehr interessant und lebendig fand ich dagegen die Beschreibungen des zerstörten Hamburg und des Lebens, bzw. Überlebens der Menschen in der Nachkriegszeit. Und wieder einmal bin ich froh, dass ich diese Zeit nicht erleben musste. Fazit: Wer an der Geschichte des deutschen Films in der Nachkriegszeit interessiert ist, dem möchte ich diesen Roman ans Herz legen. Mich konnte das Thema leider nicht fesseln. Manchmal ist es auch einfach nur die falsche Zeit für ein Buch 🤷‍♀️

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Beeindruckendes Kopfkono

Von: Patno

01.09.2019

„Alles um sie herum funkelte und glitzerte wie in einem Palast. Lili meinte, nie einen schöneren Raum gesehen zu haben als diesen Saal.“ (Zitat S. 7) Gemeint ist „Das Kino am Jungfernstieg“, dessen Geschichte Buchautorin Micaela Jary in ihrer gleichnamigen Familiensaga erzählt. Der Roman ist am 15.07.2019 bei Goldmann erschienen. Film-Cutterin Lili Paal erfährt, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist und versucht von Berlin nach Hamburg zu kommen. Dies gelingt ihr mithilfe des englischen Offiziers John Fontaine, der in der Filmabteilung arbeitet und stellt Lili als seine Sekretärin ausgibt. Gemeinsam reisen sie in die Hansestadt und begeben sich von dort auf die Suche nach einem im Krieg verschollenen Steifen des Filmregisseurs Leon Caspari. Die Dreharbeiten waren damals von einem mysteriösen Todesfall überschattet. Was ist geschehen? Micaela Jary hat einen mitreißenden Schreibstil, der mich durch die Seiten fliegen lässt. Sie fängt die Stimmung der Nachkriegszeit in Hamburg beeindruckend ein. Ich fühle mich in die Geschichte hineinversetzt, sehe Bilder der Belagerung, der Zerstörung, des Wiederaufbaus, erfahre viel über das Leben in den Besatzungszonen. Imposantes Kopfkino! Es ist interessant zu lesen, wie sich die Filmszene nach dem Krieg langsam wieder zusammenfindet. Hamburg als Schauplatz gefällt mir. Spannung kommt mit der Suche nach den verschwundenen Filmrollen auf. Ich möchte herausfinden, welches dunkle Geheimnis in der Vergangenheit lauert. Micaela Jarys Charaktere sind lebendig ausgearbeitet und geklungen in Szene gesetzt. Lily ist ein Sonnenschein, freundlich, mutig und fleißig. So liebenswert wie ich sie finde, so abstoßend erscheint mit ihre Halbschwester Hilde. Sie ist das Böse in Person. Nette Züge sucht man bei ihr vergebens. Ich habe mich während des Lesens ständig gefragt, wie man so einen Hass auf die eigene Schwester empfinden kann. Mit Captain John Fontaine kommt ein charmanter Mann in die Szenerie und ich spüre das Prickeln zwischen ihm und Lili. Ob sie ein Paar werden? Am Ende des Romans bleiben einige Fragen offen. Es sind fiese kleine Cliffhanger aus denen ich schlussfolgere, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Mit Spannung und Neugier warte ich auf eine Fortsetzung. 5 Sterne Leseempfehlung!

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Vita

Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete sie als Journalistin. Nach vielen Jahren in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin, München und nahe Rostock. Unter dem Pseudonym Michelle Marly schreibt sie Bestseller über berühmte Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. »Das Kino am Jungfernstieg« ist ihr bisher persönlichstes Buch: In ihrem Elternhaus gingen die Stars des deutschen Films ein und aus, denn Micaela Jary ist die Tochter des berühmten Filmkomponisten Michael Jary.

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Events

07. Nov. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Buxtehude , Buxtehude | Lesungen
Micaela Jary
Der Gutshof im Alten Land

Pressestimmen

»Gefühlvoll erzählte Familiensaga voller Liebe und Intrigen.«

TV für mich über »Die Villa am Meer«

»Dieser Roman hat alles, was ein Liebes- und Familiendrama braucht.«

Frau im Leben über »Das Haus am Alsterufer«

»Ein lebendiges Bild des Lebens in der Hansestadt vor 100 Jahren.«

LandGang über »Das Haus am Alsterufer«

»Mit ›Die Villa am Meer‹ schreibt uns Micaela Jary eine starke Frau ans Herz, die gegen die patriarchalische Ordnung Sturm läuft.«

B.Z. am Sonntag über »Die Villa am Meer«

»Ein Roman zum Eintauchen!«

Hamburger Morgenpost am Sonntag über »Das Haus am Alsterufer«

»Gefühlvoll und bewegend zieht Micaela Jary den Leser mit ihrem historischen Roman am Ostseestrand in den Bann.«

Fränkische Nachrichten über »Die Villa am Meer«

»So macht Heimatgeschichte Spaß. Gern mehr davon, Micaela Jary!«

Lübecker Nachrichten über »Das Haus am Alsterufer«

»Ein Familienroman zum Wegschmöckern.«

diva über »Das Haus am Alsterufer«

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