Das Schwert der Könige

Roman

Paperback
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Das Königreich Ossian wurde vor langer Zeit unterworfen. Jetzt müssen seine Bewohner unter der Herrschaft der krodanischen Eroberer leben, die Proteste und Revolten mit äußerster Gewalt unterdrücken. Der junge Aren und sein Freund Cade wachsen als Ossianer unter der Fremdherrschaft auf. Als die Krodaner Arens Vater wegen Hochverrats hinrichten, werden die beiden ins Straflager verbannt. Jetzt gibt es nur noch eins, das ihr Leben und die Zukunft ihres Landes retten kann – die Flucht und die Suche nach dem legendären Schwert der Könige von Ossian, der magischen Glutklinge. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Michael Siefener
Originaltitel: The Ember Blade
Originalverlag: Gollancz
Paperback , Klappenbroschur, 992 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32001-7
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolle Fantasy mit etwas zu vielen Seiten

Von: Jenny

29.08.2019

Was lange währt ... Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich endlich Lust hatte, mich diesem dicken Schinken zu widmen. Dabei hat sich das Lesen echt gelohnt! Das Buch beinhaltet viele Dinge, die ich bei High Fantasy mag: Magie, Rebellion, Götter, gruselige Wesen und legendäre Wächter. Es wird aus ausbruchsicheren Lagern aus- und in uneinnehmbare Festungen eingebrochen, zum Wohle der Gemeinschaft werden Opfer gebracht und Loyalität sowie Freundschaft schmieden eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere eng zusammen. Die Idee und die Welt haben mich absolut überzeugt und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen. Erzählt wird das Buch aus vielen unterschiedlichen Perspektiven, die teilweise direkt zusammengehören, teilweise nach kurzer Zeit zusammen gebracht werden. Trotzdem bleibt es immer ein einziger Handlungsstrang, der durch alle Erzähler vorangetrieben wird. Dadurch konnte ich allen Charakteren näher kommen als wenn ich sie nur durch Arens Brille betrachtet hätte. Platz genug für gedankliche Exkurse in die Vergangenheit diverser Figuren war in diesem Buch auf jeden Fall. Da sie alle von unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden, haben sie viel Tiefe und die meisten mochte ich auch. Gut gefallen hat mir außerdem, dass die Charaktere an ihren Aufgaben gewachsen sind. Zudem gab es nicht „die Guten“ und „die Bösen“. Jeder Charakter hat beides in sich vereint und die Beurteilung der Entscheidungen jeder Figur hängt, wie Aren auch erkennt, immer von der Perspektive ab. In Summe haben mir die meisten Charaktere so gut gefallen, dass ich beinahe Tränen vergossen hätte, wann immer jemand sein Leben lassen musste. Nicht nur bezüglich der Charaktere, sondern auch bei Völkern, Orten und der Handlung generell zeigt der Autor sehr viel Liebe zum Detail. Es wird beispielsweise auf geschichtliche Hintergründe ausführlich eingegangen. Die komplexe Welt wird detailliert beschrieben und erläutert. Dementsprechend langsam ist die Geschichte erzählt. Trotzdem fand ich sie interessant und war ständig neugierig darauf, wie es weiter gehen würde. Es gab aber tatsächlich keine Spannungshöhepunkte und manchmal hatte ich das Gefühl, dass es überhaupt nicht vorwärts ging, weil die Handlung sich so extrem langsam entwickelt hat. Das Buch hat viel Inhalt und viele Perspektiven und verdient daher auch viele Seiten, an einigen Stellen zog es sich dann allerdings doch. Hundert oder zweihundert Seiten weniger, um an bestimmten Stellen das Tempo ein klein wenig mehr anzuziehen, vorzugsweise bei Arens oder Cades Schmachterei, und das Buch wäre ein Highlight geworden. So war es trotzdem ein gutes Buch, hatte aber ein paar Atempausen zu viel. Fazit Das Buch beinhaltet viele Dinge, die ich an High Fantasy schätze, sodass mich die Idee und die Welt absolut überzeugt haben. Auch die Charaktere mochte ich, da sie an ihren Aufgaben gewachsen sind, gute und schlechte Dinge in sich vereint haben und ich ihnen durch die verschiedenen Perspektiven nahe kommen konnte. Zudem war das Buch interessant und grundsätzlich spannend, auch wenn es sehr detailliert und dementsprechend langsam erzählt wurde. An einigen Stellen zog es sich zwischendurch aber, sodass ich „Das Schwert der Könige“ schlussendlich vier Schreibfedern gebe. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Viel Papier mit wenig Handlung

Von: M. Schweers

17.07.2019

Meine ersten Erwartungen nach dem Auspacken, waren auf Grund des großen Formats und der durchaus hohen Seitenzahl groß. Das Cover und der Titel haben in meiner Phantasie Bilder eines großen Königreichs mit epischen Schlachten und vielen parallelen Handlungssträngen geweckt. Beim Lesen wurde ich allerdings sehr enttäuscht. Meine Enttäuschung hat sich auf Grund der beim Lesen aufkommenden Langeweile so weit erstreckt, dass ich es nicht einmal geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Die Handlung war sehr eintönig... und viel Handlung war es insgesamt für mein Empfinden nicht. Empfehlen kann ich das Buch leider nicht.

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Vita

Chris Wooding ist nicht nur ein preisgekrönter Jugendbuchautor, sondern auch ein erfolgreicher Musiker und Drehbuchschreiber für Hollywood. Seine Romane wurden bereits in zwanzig Sprachen übersetzt und mit den verschiedensten Preisen ausgezeichnet. Chris Wooding lebt in London.

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