Das Versprechen der Jahre

Die Lytton Saga 1
Roman

Paperback
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Aufstieg und Fall der Familie Lytton – eine Geschichte von Liebe und Leidenschaft, Macht und Intrigen.

London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt …

»Penny Vincenzi ist die Königin des modernen Blockbusters.«

Glamour

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Originaltitel: No Angel
Originalverlag: Orion Publishing Group
Paperback , Klappenbroschur, 640 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-48673-1
Erschienen am  19. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Leserstimmen

Mehr als nur ein Buch mit einer Geschichte

Von: Stephanie Jones

03.03.2020

Band 1 Das Versprechen der Jahre (London 1904) Band 2 Die Stürme der Zeit (London 1928) Band 3 Die Stunde des Schicksals (London 1953) ACHTUNG!!!!! Rezension der gesamten Saga Ich habe dazu die Jahre unterteilt damit man sehen kann wie der Zeitstrang pro Band verläuft. Diese Rezension bezieht sich auf einen Familiengeschichte, die sich nahtlos nur auf drei Druckwerke erstreckt, daher verfasse ich bei solchen "Geschichten" eine Gesamtrezension. Dazu sei zu Beginn gesagt, dass sich der Schreibstil der Autorin oder die Erzählweise nie geändert hat, weswegen ich solche Geschichten nur durch die Druckweise unterteit sehe. Man kann auch ein dickes Buch mit 4 stelliger Seitenzahl sehen. Somit ist schon gesagt, dass sich Schreibweise und Ausdruck in der Saga qualitativ nicht verändern. Ich habe den Ausdruck geliebt, man war immer so dabei, als wäre man ein Freund der Familie der sie schweigend durch ihre Jahrzehnte währende Geschichte begleitet. Es wäre jetzt schon fast eine Wiedererzählung statt einer Rezension, wenn ich auf jedes Jahr, jedes Vorkommnis, jeden Aufstieg und Fall der Familie als Ganzes oder ihrer einzelnen Mitglieder zu sprechen kommen würde. Soviel aber: die Familiengeschichte spielt sich immer auch vor den wechselnden historischen Hintergründen ab - mit einer hervorragenden Recherche geschrieben. Sowohl politische als auch gesellschaftliche, mitunter Katastrophen ( soviel Spolier gebe ich mal: der Untergang der Titanic) sind zum einfühlen und verstehen der Lebensweise, Handlungsentscheidungen und beschriebenen Gefühlen immer gegenwärtig. Es beginnt 1904 , und man kann sich auch als Geschichtsniete wohl fühlen, denn auch alles was wichtig ist um Situationen zu verstehen ist beschrieben ohne zu sehr ins Deteil zu gehen um dann zu langweilen, wenn man sich doch auskennt, aber auch keine Fragen offen zu lassen, wenn man mit der Zeit nicht vertraut ist und an Geschichte kein Interesse hat/hatte. Wir beginnen am Anfang mit der Hauptperson, dann einer Hochzeit, Gründung einer Familie und der Übernahme eines Verlages. Personen der Familien und Freunde, Geschäftpartnern und des sozialen Umfeldes werden in verschiedenen Handlungssträngen vorgestellt: manchmal gleichzeitig, wenn sie sich begegnen aber auch parallel. Sogleich nimmt die Handlung und die Familienchronik ihren Lauf. Nichts ist umsonst erzählt und keine Person ist unbedeutend. Es gibt keine Umgebungsbeschreibungen wenn sie nicht zum Bild der Handung beitragen. Es geht um Familienzugehörigkeit und wie Werte sich verändern im Laufe der Zeit, wie sich geschichtliche Entwicklungen auch auf soziale Bindungen auswirken und die wirtschaftlichen und politischen Gefüge, so wie wir es am eigenen Leibe jederzeit erleben, auf die einzelnen Personen beziehen. Natürlich klingt das jetzt sehr allgemein, aber man darf nicht vergessen, dass diese Saga ein ganzes Gefüge aus Menschen, die durch Familie, Arbeit, Freundschaft, Geschäft, Krieg, Politik usw verbunden sind und sich über mehrere Generationen erstreckt und das in einer Zeit in der weltweit Kriege herrschten und ein "grosser Weltwandel" stattfand: Technik wurde erfunden, Kriege ausgeübt, die Industriealisierung erreichte ihren Höhepunkt, und nicht zuletzt wir sollten wissen, was es bedeutet, wenn die Welt im Wandel so ausschlagend wird, dass man sich als Person nicht wehren kann und dadurch Familie Freunde und andere menschliche Gefüge sich ungewollt verändern. Sorry für das Wort Gefüge, aber es umfasst Alles. Damit komme ich zu dem was diese Saga noch aussagt bzw mir gegeben hat: ich emfinde die Saga als einen Kosmos der Menschen und Menschheit ausgeschrieben anhand einer Familie, authentisch an der Weltgeschichte und dem Weltgeschehen angelehnt. Man kann sich belehren lassen, hinhören oder einfach auch unterhalten lassen. Mit Weinen oder Beten, Fiebern, und ausserdem sogar dazu lernen. Lachen. Kein Alter des Lesers ist ausgeschlossen, kein Leser, egal welches Genre bevorzugt wird, wird sich verloren oder gelangweilt fühlen. Man kann sogar Jahresweise in Etappen lesen, so wie ich es getan habe oder es in einem Zuge verschlingen, wie es mir dann passiert ist. Und ich kehre nach dieser langen lesezeit von fast einm Jahr immer wieder zurück, weswegen ich Passagen doppelt gelesen habe oder sogar vor Ende immer wieder zurück gegangen bin, wie eben in einer Chronik. Ich empfehle diese Familiensaga JEDEM einfach JEDEM, auch Leuten die bisher gar kein Buch gelesen haben bis hin zu Leuten, die jeden Klassiker der Weltliteratur aufgesaugt haben. Das ist meine Beschreibung und meine Meinung zu diesem Werk, für welches ich den Anspruch erhebe, dass es jetzt schon ein Klassiker ist und auch in ein paar Jahrzehnten dazu ernannt werden wird oder es eben bleibt, wenn man dem Kind schon diesen Namen gibt. Es ist ein zeitloses Werk, das sage ich. Kein historischer Roman und doch einer, ein Sozialroman und doch auch ein spannender Unterhaltungsroman. Etwas Geschichte, Liebe, Leid, Abenteuer, Veränderung, alles kommt darin vor, deswegen wird sich auch jeder Mensch darin wieder finden: in einer Figur oder einer Familie, oder einer Gruppe. Mehr kann und will ich nicht sagen, denn alles wäre gespoilert... wenn man überhaupt spoilern kann. Lesegefühl kann man nicht spoilern. Der Klappentext sagt genug aus, aber trifft nicht, wie reichhaltig diese kleinen drei Bände eigentlich sind. Dies ist meine ehrliche Meinung und wird mir nicht bezahlt oder anderes vergolten. Danke an das Blogger Portal RandomHouse für das zur Verfügung stellen der Bände, nach langem Bitten meinerseits. Vielen Dank auch für die Geduld, mein Lesegefühl endlich in Rezension zu erhalten und meine Emails bezüglich: " Wartet , denn ich bin noch nicht so weit!" ertragen zu haben. Und danke dafür, dass ich eine Rezension für alle drei Bücher abgeben darf und ihr über ein Jahr gewartet habt, nachdem ich das erste Buch schon hatte. Soviel dazu wie ich versucht habe meine Gedanken in Worte zu fassen ohne einfach einen Inhaltlichen Abriss zu liefern und es Meinung zunennen.

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Ein Roman, an dem man unmöglich vorbeigehen kann

Von: Magische Momente

17.08.2018

Es gibt Romane, da fragt man sich, warum man so lange damit gewartet hat, um sie zu lesen. “Das Versprechen der Jahre” von Penny Vincenzi gehört dazu. Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Lytton Saga und umfasst insgesamt drei Bände. Durch ihren stark einnehmenden, fließenden und bildhaften Schreibstil, konnte ich das Buch nicht einen Moment zur Seite legen und war völlig geschockt, als plötzlich die letzte Seite erreicht war. Für mich einfach ein großartiger Roman über eine Familie,die einige Stürme zu umschiffen hat und dabei sehr ans Herz wächst. Ich muss gestehen, ich brauchte etwas um richtig in die Story hineinzufinden. Es begann nicht so, wie ich erwartet hatte. Ich hatte das Gefühl, ich werde mitten hineingestoßen. Es ist sofort ein Ganzes, ohne das man die Möglichkeit hat vorher alles kennenzulernen. Die Autorin erläutert zwar während des Geschehens die Umstände. Jedoch ist es nicht dasselbe für mich. Auch während des Geschehens erfährt man immer mehr Zusammenhänge und Hintergründe über die Charaktere, die uns hier begegnen. Im Zentrum des Ganze steht Celia, aus deren Perspektive wir auch das meiste erfahren. Eine ungewöhnliche und starke junge Frau, die nicht nur mit Glück gesegnet ist. Man hat mitunter das Gefühl, sie ist die Tugend in Person.Man hat das Gefühl immer zu ihr aufsehen zu müssen. Doch Penny Vincenzi gestaltet ihre Charaktere so authentisch und lebendig, das man sich wundervoll in sie hineinversetzen kann. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick und gerade das, macht diesen Roman in meinen Augen so gut. Wie auch das Leben selbst, entwickeln sich die Charaktere erst. Sie müssen sich Sympathien erst verdienen und das haben sie bei mir geschafft. Am Anfang empfand ich alles als sehr kühl und wohlgeordnet. Doch je mehr ich voranschritt, umso mehr begriff ich, wie das Leben erste Risse bekam. Schmerz, Verlust und Zerrissenheit erhält Einzug. Man blickt hinter die Fassade, die längst nicht so viel Licht birgt, wie man annimmt. Zudem bewegt man sich in einer sehr schwierigen Zeit. In einer Zeit als Opfer gefordert wurden und man immer wieder aufs neue kämpfen musste. Dabei hat die Autorin hier eine sehr komplexe Story mit unterschiedlichen Handlungssträngen geschaffen. Man lernt die einzelnen Familienmitglieder der Lyttons kennen und lieben. Besonders gern mochte ich Barty, Lady Beckenham und auch LM. Aber eins haben sie alle gemeinsam. Sie sind sehr ausdrucksstark, verstehen komplett für sich einzunehmen. Sie verfügen über Ecken und Kanten, die sie ungemein lebendig machen. Man sieht das sie mit allerhand zu kämpfen haben und egal wie schwer es auch ist, man steht auf und macht weiter. Mut, Vertrauen und Zuversicht. Liebe, Loyalität und Hoffnung. Jede einzelnen Geschichte ist nicht einfach. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Man trifft auf großartige Charaktere die immer wieder berühren, mit dem was sie leisten und zu bestehen haben. Die Autorin bringt dabei Themen zutage, über die man nicht zu sprechen wagt, die aber so wichtig sind. Und letztendlich muss man auch erkennen, das es kein Perfekt gibt. Das gerade die Schwachstellen und Prüfungen im Leben, uns zu dem machen, was wir eigentlich sind. Kummer, Leid und Verluste lassen uns reifen und wachsen. In diesem Roman trifft man auf unterschiedliche Gesellschaftsschichten und erlebt was Großmut, Liebe und Freundschaft zu bewegen vermag. Aber auch das immer alles Konsequenzen mit sich zieht, mit denen man nicht rechnet. Celia, ihr Mut, ihre Leidenschaft und ihr Starrsinn haben mich mitgerissen. Es gab Momente da habe ich furchtbar gelitten, ich war wütend, aufgelöst und wusste teilweise nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es gibt Momente, da kann man die Taten nicht verstehen oder gutheißen, aber man kann es nachvollziehen. Überaus interessant empfand ich den Alltag im Verlagswesen. Man bekommt sehr gute Einblicke und versteht wie groß Celias Leidenschaft dafür ist. Penny Vincenzi hat hier einen ruhigen, aber gleichzeitig wunderbar emotionalen und temporeichen Auftakt geschaffen, der mich mit jeder Seite mehr gefesselt hat. Dabei legt sie sehr viel Liebe ins Detail und in die Ausarbeitung ihrer Charaktere. Ohne es zu wollen, schließt man sie immer mehr ins Herz und kann einfach nicht genug von Ihnen bekommen. Der Fokus liegt dabei stark auf den Charakteren, ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen. Es spielt zwar zur Kriegszeit, aber man merkt es eigentlich nur am Rande. Denn dies erfährt man aus der Sicht von den Frauen. Die Auswirkungen dessen sind jedoch sehr gut spürbar. Trauma, Verlust, Hoffnung. Ein Umbruch in dem viel geschieht und in dem man vielerleiden und durchstehen muss. Ein Roman in dem man sich selbst verliert und wiederfindet. Ein Roman der stürmisch, traurig, aber auch sehr ereignisreich und komplex ist. Ein Roman, an dem man unmöglich vorbeigehen kann. Fazit: Penny Vincenzi hat mich mit dem Auftakt ihrer unheimlich mitreißenden Familiensaga rund um die Lyttons ungeheuer gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ein Roman der wahnsinnig ans Herz geht. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick. Eine Story die so authentisch ist, das man es bis ins Innerste fühlen und nachvollziehen kann. Ein Roman über das Verlieren und wiederfinden. Ein Roman der stürmisch, traurig, aber auch sehr ereignisreich und komplex ist. Ein Roman, an dem man unmöglich vorbeigehen kann. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert, gerade weil er anders war, als ich erwartet habe und bin gespannt darauf wie es weitergeht.

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Vita

Penny Vincenzi (1939 – 2018) zählt zu Großbritanniens erfolgreichsten und beliebtesten Autorinnen. 1989 erschien ihr erster von insgesamt 20 Romanen, die sich weltweit über 4 Millionen Mal verkauften. Sie gilt als »Königin des modernen Blockbusters« (Glamour).

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Teil eins mach unbedingt Lust auf mehr. Eine Familiengeschichte mit allem, was dazugehört. Ein absoluter Schmöker.«

Mainhattan Kurier, Frankfurt (01. September 2018)

»Vincenzi entwickelt eine unglaublich spannende Handlung, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.«

Publishers Weekly

»Leidenschaftlich, tragisch, rasant.«

Daily Mail

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