Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris

Roman

(6)
Paperback
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»Agnès Martin-Lugands Gabe liegt darin, dass wir uns in die charmanten Macken ihrer Heldinnen verlieben.« ELLE

Iris droht in ihrem kleinbürgerlichen Leben zu ersticken. Ihre Ehe verläuft schon lange nicht mehr glücklich, und ihr Job in einer Bank deprimiert sie. Einziger Lichtblick ist ihre Nähmaschine, mit der sie voller Herzblut wunderschöne Kleider schneidert. Nach einem Streit mit ihrem Mann reist sie kurz entschlossen nach Paris, um sich dort ihren Lebenstraum zu erfüllen und eine professionelle Ausbildung zur Schneiderin zu beginnen. Ihre ungewöhnliche neue Chefin Marthe ist sofort begeistert von ihrem Talent und bietet ihr ein kleines Atelier an. Iris' Glück scheint sich endlich zu wenden – bis sie Gabriel kennenlernt, der alles auf den Kopf stellt …

»Gefühlskino mit ganz viel Herz …«

Literataurmarkt Online (26. Februar 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Doris Heinemann
Originaltitel: Entre mes mains le bonheur se faufile
Originalverlag: Michel Lafon Publishing, Paris 2014
Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0565-3
Erschienen am  27. November 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Lächerliche Nähversuche

Von: Bücher in meiner Hand

16.05.2018

Die französische Autorin erzählt die Geschichte von Iris, die Zeit ihres Lebens immer nur beleidigt oder belächelt wurde, sobald es um ihr grosses Hobby, dem Nähen, ging. Lächerliche Nähversuche - hiess es seitens der Eltern, die etwas Besseres aus ihrer Tochter machen wollten. Ihn ihrem Job ist sie unglücklich und ihr Mann Pierre belächelt sie ebenso. Als Iris heraus findet, dass ihre Eltern ihr willkürlich etwas enorm Wichtiges verschwiegen haben, fühlt sich um ihr Leben betrogen. Jetzt reicht es ihr endgültig und endlich getraut sie sich ihr Talent zu entfalten und meldet sich für eine Nähschule in Paris an. Bald wird sie zur Wochenaufenthalterin in Paris, was für Spannungen mit Pierre führt. In der Hauptstadt trifft sie auf Nähstudioleiter Philippe, Mäzenin Marthe und Jules, den Butler. Und Gabriel, Marthes Ziehsohn. Gabriel hat ein "Gschleick" mit den Frauen, alle liegen ihm zu Füssen und freuen sich, wenn er Einladungen ausspricht. Nicht so Iris. Doch durch soviel Beachtung von einem Mann wirkt Gabriels Charme schnell bei ihr - vielleicht auch nur um sich und Pierre zu zeigen, dass sie nach wie vor attraktiv ist und durchaus Chancen bei Männern hat. Bis zur Mitte des Buches regte mich Iris auf: erst bricht sie aus, dann ist sie genau gleich wie zuvor, nämlich naiv und gefügig. Zuerst lässt sie sich von ihren Eltern gängeln, dann von ihrem Mann unterdrücken und als hätte sie nichts gelernt, auch von Marthe. Das nervte mich total - ich überlegte bereits, ob ich das Buch abbrechen soll. Zum Glück habe ich es nicht getan, denn nach und nach rivalisieren sich einige der Charaktere und der eigentlich banale Roman entwickelt auf einmal eine grosse psychologische Tiefe. Insbesondere die bipolare Marthe und die Macht, die sie ausstrahlt und anwendet, fand ich sehr faszinierend dargestellt. Wie da alles zusammenhing mit Marthe, ihrem verstorbenen Ehemann Jaques und Gabriel, ja besonders dessen Charakter und Geschichte - und was am Ende dabei herauskam, wird einfach ergreifend erzählt. Der Plot ist fast schon abgedroschen, also nichts, was man nicht schon irgendwo gelesen hätte. Doch die Ausarbeitung der Figuren macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Die Autorin ist Psychologin, kein Wunder. Fazit: "Entre mes mains le bonheur se faufille" - In meine Hände schleicht sich das Glück - ob Iris das auf der letzten Seite wohl sagen kann? Lasst euch von der faszinierenden Geschichte über ambivalente Persönlichkeiten überraschen. 5 Punkte.

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Rezension zu "Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris"

Von: antje.moments

18.02.2018

Autorin: Agnes Martin-Lugand Verlag: blanvalet Verlag Seiten: 287 ISBN: 978-3-7645-0565-3 Preis: 12,99€ Inhalt: Iris droht in ihrem kleinbürgerlichen Leben zu ersticken. Ihre Ehe verläuft schon lange nicht mehr glücklich, und ihr Job in einer Bank deprimiert sie. Einziger Lichtblick ist ihre Nähmaschine, mit der sie voller Herzblut wunderschöne Kleider schneidert. Nach einem Streit mit ihrem Mann reist sie kurz entschlossen nach Paris, um sich dort ihren Lebenstraum zu erfüllen und eine professionelle Ausbildung zur Schneiderin zu beginnen. Ihre ungewöhnliche neue Chefin Marthe ist sofort begeistert von ihrem Talent und bietet ihr ein kleines Atelier an. Iris' Glück scheint sich endlich zu wenden – bis sie Gabriel kennenlernt, der alles auf den Kopf stellt … Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag für dieses Buch, ich habe michsehr darüber gefreut. Das Cover hat mir sehr gut gefallen und mich gleich neugierig auf den Roman gemacht. Es ist sehr farbenfroh und fröhlich gestaltet. Gleich zu Beginn des Buches dachte ich, oh Backe, hier wirds aber der Protagonistin Iris sehr schwer gemacht. Wie ein Klischee, der Mann ist Arzt und Sie soll eigentlich die brave Hausfreu und Ehegattin spielen. Als die Bombe dann am Mittagstisch der Eltern platzt, dachte mir: "Was wird jetzt passieren?" Keiner versteht sie und nimmt sie ernst, bis sie endlich beschließt, sich Ihren Traum zu erfüllen. Sie geht nach Paris zu Marthe, eine sehr interessante aber auch geheimnissvolle Frau. Endlich kann sie Ihren Traum erfüllen und das machen was sie schon immer wollte.Sie wird sehr erfolgreich durch Marthe. Dann taucht Gabriel auf und mischt alles gewaltig durcheinander. Sie merkt, das Gabriel sie absolut nicht kalt läßt und trotzdem hält Sie immer noch an Ihrer Ehe mit Pierre fest. Plötzlich muß sich Iris entscheiden. Sie kehrt erstmal nach Hause zurück, dort ein Schock der alles ändert. Die Wendung im Buch war für mich nicht vorhersehbar und hat mich total überrascht. Fazit: Das Buch hat sich sehr schön lesen lassen, es war spannend und mitreißend. Ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Vita

Agnès Martin-Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Überraschungserfolg von »Glückliche Menschen küssen auch im Regen« und »Abschiedsküsse zählt man nicht« widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Agnès Martin-Lugand lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie. »Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris« ist ihr dritter Roman bei Blanvalet.

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