Der Himmel gehört uns

Roman

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Wenn du glaubst, alles verloren zu haben, bleibt immer noch die Liebe …

Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Veronika Dünninger
Originaltitel: We own the Sky
Originalverlag: Trapeze, London 2018
Paperback, Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0628-5
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht ohne Taschentücher

Von: Andrea Karminrot aus Berlin

15.12.2018

Ohne Taschentücher... ...geht hier gar nichts! Mit diesem Buch, habe ich ein ziemlich emotionales Buch erwischt. Ein Buch, für das ich tatsächlich einige Taschentücher brauchte. Gerade, wenn es um kranke Kinder geht fließen bei mir Tränen. Denn genau darum geht es in diesem Roman. Also, wenn du mal wieder so richtig weinen möchtest, dann nimm dieses Buch in die Hand. Aber Vorsicht, du legst es erst wieder weg, wenn du es ausgelesen hast. Das Buch Rob und Anna passen zusammen wie Puzzleteile. Das einzige Glück, das ihnen noch fehlt, ist ein Kind. Nach mehreren Fehlversuchen, werden die Beiden mit einem kleinen Jungen belohnt. Jack ist das perfekte I-Tüpfelchen. Der kleine Mann liebt den Himmel, die Weite und hohe Wolkenkratzer, weil er von dort alles überblicken kann. Doch lange soll das Glück nicht bestehen. Bei Jack wird ein Tumor diagnostiziert. Und Rob versucht alles, damit sein kleiner Junge überlebt. Dabei setzt er alles in Bewegung. Allerdings leidet darunter auch seine Beziehung zu Anna, Rob's großer Liebe.  Was ich gelesen habe Rob erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Der Anfang dieses Roman kam mir erst etwas zögerlich, etwas verwirrt vor. Denn Rob sitzt in einer Bar und lässt sich volllaufen. Aber dann löst sich der Knoten und Rob erzählt wie er Anna kennengelernt hat und wie sie eine Familie gründeten. Welche Hürden sie genommen haben, um zu ihrem Glück zu gelangen. Und dann der Tiefschlag, der ihren kleinen Jungen aus dem Leben zu reißen droht. Rob versucht alles, um seinen Fünfjährigen zu retten. Und Anna? Aus der Sicht von Rob scheint sie sich zurück zu ziehen. Doch ist sie, in der Geschichte, die Starke. Der Spannungsbogen ist gekonnt aufgebaut. Ein solch emotionales Buch, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Der Autor beschreibt das Unabwendbare so gekonnt, dass man fast den Verdacht bekommen kann, er hat es selber durchlebt. Obwohl dieser Roman ein Debüt ist, bin ich davon überzeugt, dass dieser Autor noch einige gute Romane schreiben wird. Es ist das Erstlingswerk von Luke Allnutt und ich freue mich schon darauf, mehr von diesem Schriftsteller zu lesen. (Ein zweiter Roman ist schon in Arbeit!) Dieser Roman hier, braucht aber auf jeden Fall eine große Portion Taschentücher.

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Der Himmel gehört uns

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe

15.12.2018

Ich konnte keinen besseren Titel für meine Rezension wählen, als "Der Himmel gehört uns", denn er erscheint äußerst passend, um die beinhaltenden Begebenheiten zu beschreiben. Um sich auf das Buch einlassen zu können, muss dem Leser / der Leserin bewusst sein, dass es ein sehr schweres und erdrückendes Thema ist, welches der Autor Luke Allnut hier verarbeitet. Für mich als Mutter war es zum Teil sehr hart, Teil von Trauer und Hoffnungslosigkeit zu werden, dennoch strahlt diese Geschichte auch ganz viel Liebe und Wertschätzung aus, sodass es sich mit einem weinenden Auge und einem lachenden Auge lesen lässt. Es ist der Krebs, der Eltern entzweit. Die gemeinsamen Wege trennen sich durch die Erkrankung von Jack und Heilung erscheint nicht möglich. Wie sollen sich Eltern damit abfinden können? Rob kann sich nicht damit abfinden, sein Kind aufzugeben und lässt sich dadurch auf Suggestion hervorgerufen durch ein Internetportal ein, wobei er seine Frau nicht miteinbezieht, sondern mit dem Kopf durch die Wand möchte. Ich kann ihm keine Schuld zuweisen, denn ich denke der kleinste Strohhalm ist es, an den Eltern sich klammern, um ihr Kind zu retten. "Der Himmel gehört uns" hat viele schöne Facetten, beinhaltet aber auch sehr viel Drama und Schmerz. Es ist authentisch und hat mich mehrfach mitgerissen in den Sog der Angst um das einzige Kind und die Trauer darüber, es verlieren zu können. Wer sich darauf einlassen kann, wird ein ganz besonderes Buch lesen, dessen Grundstimmung zwischendurch zwar überfordert, aber eben auch einzigartig geschrieben wurde. Für mich war es das erste Buch in dieser Art und ich kann nicht sagen, ob ich mich dem noch einmal stellen würde, denn Elternschaft beinhaltet immer Ängste um seine Kinder und ich vermute einfach, dass sich viele, wie es eben auch im Buch beschrieben ist, an Hoffnung klammern und daher auch völlig verrückte Wege gehen, um das Leben ihres Kindes zu erhalten. Es ist der Alptraum jeder Eltern sein Kind gehen lassen zu müssen und in "Der Himmel gehört uns" wird dies relativ schnell deutlich. Vorsicht SPOILER! Ich möchte gerne eine Leseempfehlung geben, da ich die Story als sehr authentisch empfunden habe und auch wenn mein Wunsch nach einem Happy End sich nicht erfüllt hat, hat es mich anders erschüttert als erwartet, denn nicht nur die Krenserkrankung steht hier im Vordergrund, sondern auch die Ehe, der Arbeitsplatz und das, was man aufzugeben bereit ist, um sein Kind zu retten. Die Story war nicht einen Moment lang blass oder oberflächlich, sondern so geschrieben, als würde sie mich selbst betreffen und das empfand ich als sehr gelungen. Ich konnte mich weder mit Anna, noch mit Rob identifizieren, dennoch sind sie Eltern und das ist, was letztendlich überwiegt. ★★★★★ (4,5 Sterne)

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Vita

Luke Allnutt ist in Großbritannien aufgewachsen und arbeitet als Journalist. Der Himmel gehört uns ist sein bewegender Debütroman, der international für Furore sorgte und von der Presse gefeiert wird. Noch vor Erscheinen hat er sich in 30 Länder verkauft. Luke Allnutt lebt mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Söhnen in Prag und schreibt derzeit an seinem nächsten Roman.

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