Der Islam, das Islam, was Islam?

Ein Lexikon für Durchblicker. Garantiert unverschleiert!

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»Man darf die Religion nicht den Religiösen überlassen.«
(Kerim Pamuk)

Warum werden Männer schwul, wenn Frauen Auto fahren? Ist Dschihad die islamische Form der Butterfahrt und sind Schiiten Globuli? Kerim Pamuk führt auf bisher nicht gekannte Weise ein in die Welt des Islam: mit scharfem Witz und hintergründigem Humor. Von A wie Allah bis Z wie Zahnschmerz erklärt er uns das Leben und Denken der Muslime. Ein Buch, so ernsthaft, dass kein Auge trocken bleibt, und man am Ende verblüfft erkennt: Der Islam ist viel bunter und witziger als gedacht.

  • Der Islam – witziger als gedacht

  • So hat man den Islam noch nicht kennengelernt

  • Witzig, mutig und natürlich absolut wahr

  • Ein Buch gegen Ängste und Vorurteile

»Liebevoll böse und satirisch ernst führt es [das Buch] den Leser in das Denken des Islam und die muslimische Welt.«

Hamburger Abendblatt (01. April 2017)

Paperback, Klappenbroschur, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-08675-0
Erschienen am  03. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension zu : Der Islam, das Islam, was Islam?

Von: buecherversessene

26.08.2017

Titel : Der Islam, das Islam, was Islam? Autor : Kerim Pamuk Preis : 17,99€ Verlag : Gütersloher Verlagshaus Erscheinung : 03.04.2017 Auflagen : Buch, eBook Inhalt Das Wichtigsten über den Islam von A - Z in einem Buch in Verbindung mit Humor. Meinung Das Cover finde ich total gut gelungen und meiner Meinung nach ansprechend. Ich habe viele neue Fakten gelernt und dadurch unterscheiden können, an welchem Gerücht Wahrheit dran ist und an welchem nicht. Enttäuscht war ich jedoch, dass man das farbenfrohe vom Cover im Buch nicht wieder gefunden habe. Leider gibt es keine Bilder, die schwierigere Thematiken nochmal deutlich machen und gerade anfangs musste ich viele Wörter zusätzlich nach schlagen. Außerdem finde ich, dass die Erklärungen teilweise einfach zu lang waren und ich dadurch vergessen habe, über welche Thematik gerade gesprochen wird. Positiv ist jedoch aufgefallen, dass man trotz dieser langen Erklärungen immer wieder lachen musste. Des Weiteren konnte ich mir eine eigene Meinung über den Islam bilden und wie bereits angesprochen : die Wahrheit von Lügen unterscheiden. Außerdem habe ich wichtige Dinge gelernt, wie z.B. "Sure 24,31 : >>Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen (statt jemanden anzustarren, lieber) ihre Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist (wahrscheinlich : sie sollen ihre Scham bewahren), den Schmuck, den sie (am Körper) tragen, nicht offen zeigen...<<" (Seite 139) Anhand der Klammern versteht man die jeweiligen Suren besser. Fazit Trotz negativer Dinge kann ich das Buch empfehlen! Man lernt so viele Fakten und hat trotzdem Spaß dabei!

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Islam mit Humor

Von: Christoph Fleischer

20.08.2017

Eine kurze Vorstellung des Autors auf dem Umschlag, noch einmal gekürzt: Stammt aus der Türkei, schreibt und spricht deutsch, ist Schriftsteller und Kabarettist. Doch der erste Eindruck täuscht: Hier sind doch mehr sachliche Texte enthalten, als es der etwas witzige Aufreißer andeutet: „Ist Dschihad die islamische Form von Butterfahrt?“ (S. 5) Ich suche die Antwort und finde sie auf Seite 38. Hier heißt es tatsächlich in einer Klammer: „türk. Cihat, von arab. Jahada, ‚sich für eine Sache bemühen, Einsatz für ein bestimmtes Ziel‘, deutsch für Ältere: ‚Butterfahrt zum Feind‘, für Jüngere: ‚Egoshooter in echt‘“ (S. 38). Vielleicht ist es fatal, etwas Harmloses wie eine Butterfahrt mit Gewaltbegriffen wie Ego-Shooter zu kombinieren, denn Ego-Shooter sind Gewaltspiele im Internet. Tatsächlich soll im Dschihad das „Haus des Islam“ erweitert werden (S. 38), sogar vom Krieg ist manchmal die Rede. Doch die Geschichte zeigt, so Pamuk, dass Islam als Regierungsform gescheitert ist (mit dem Ende des Osmanischen Reichs im 1. Weltkrieg). Die Rede ist nun von Hadithen, die – informativ gesagt – Dschihad als Ersatz für die „große Lohntüte“ von Gott bezeichnen (S. 41). Aus dem politischen Kampf ist eine „Anstrengung für ein rechtschaffenes, frommes Leben“ geworden (S. 41). Das alles schreibt Kerim Pamuk zum Dschihad, um am Ende des Artikels dann doch noch zum Terrorismus zu kommen, der durch Anschläge Gewalt, auch mediale verbreitet. Manchmal greift der Autor ein paar witzige Begriffe auf, so dass sich der Humor durch das ganze Buch zieht, das aber zuletzt mehrheitlich informativ und sachlich ist. Beim Thema „Dschihad“ kommt der Kabarettist doch noch zu Wort. Unter dem Stichwort „Dschihad 2.0“ bringt er eine witzige Variante, die den Schluss zulässt, dass Dschihadisten schlicht als Idioten erscheinen. Ein „Feedback-Fragebogen“, also ob es nach einem Selbstmordanschlag ein Feed gäbe, stellt die Aufgabe: „Bewerten Sie bitte das Design ihres Bombengürtels: – Mein Fußpilz ist hübscher, – So was von 80iger, – Lagerfeld könnte es nicht besser, – Zum Sterben schön.“ (S. 48) Die Artikel sind trotz ihrer humoristischen Variante deutlich informativ, so dass spürbar ist, dass Kerim Pamuk Religionswissenschaften studiert hat. Das mag ein zweites Beispiel zeigen: Im Artikel „Scharia“ – vielleicht, weil dieses Wort im Alphabet recht weit hinten anzusiedeln ist – zeigt der Autor hier den informierten, aber auch zugleich distanzierten Muslim. Der Artikel ist fast gar nicht witzig, sondern informativ und sehr positioniert: „Die einen drohen regelmäßig mit der Einführung der Scharia, sprechen von der Herrschaft Gottes, meinen aber eigentlich die eigenen Allmachtsphantasien.“ (S. 195) Klar und deutlich: Nicht nur ironische Distanz zum Fundamentalismus, sondern auch ein Bekenntnis zu einem aufgeklärten, liberalen Islam legt Kerim Pamuk vor. Ob das Buch bei frommen Muslimen auf Gegenliebe stößt, darf bezweifelt werden. Trotzdem oder gerade deshalb ist es ein wichtiges Buch.

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Vita

Kerim Pamuk, 1970 in der Türkei geboren, kam mit neun Jahren nach Hamburg, wo er heute lebt und arbeitet. Als Schriftsteller und Kabarettist bewegt er sich im Spannungsfeld seiner beiden Kulturen. Seine Bühnenprogramme finden begeisterte Resonanz. Mit "Alles roger, Hodscha" oder "Allah verzeiht, der Hausmeister nicht" hat Pamuk bereits zwei erfolgreiche Bücher vorgelegt

www.kerimpamuk.de

Zur AUTORENSEITE

Zitate

Pamuks Humor so facettenreich wie seine Figuren und kommt mit burleskem Witz, krasser Komik und hintergründigem Tiefsinn daher.

Hamburger Abendblatt über "Alles roger, Hodscha?"

»Zeitweise liest sich das Buch wie ein Geschichtswerk, manchmal wie ein politisches Manifest.«

Hamburger Abendblatt (01. April 2017)

»Aufklärung mit einem Augenzwinkern«

Die WELT (04. April 2017)

»Ein ungewöhnlich heiteres Nachschlagewerk, das den Dialog fördert. Absolut passend für unsere Zeit.«

NDR Hamburg Journal (05. April 2017)

»Der Kabarettist und Islam-Wissenschaftler Pamuk mischt in seinem Buch Informatives mit jeder Menge Fun-Facts.«

NDR-Kulturjournal (10. April 2017)

»Kerim Pamuk beweist, dass man Islam-Versteher und Islam-Kritiker zugleich sein kann. Ernsthaft.«

NDR-Kulturjournal (10. April 2017)

»... mal liebevoll, mal böse, aber auch ganz ernsthaft führt er den Leser in das Denken der Muslime ein.«

WDR3 Kultur am Mittag (20. April 2017)

»... flapsig, aber auch respektvoll.«

Neue Presse Hannover (07. April 2017)

»Ein unerschrockener Beitrag zur aktuellen Islam-Debatte.«

Bayern 5 aktuell (21. April 2017)

»Vieles in diesem Buch ist lehrreich, vieles in diesem Buch ist lustig.«

NDR Klassik à la carte (21. April 2017)

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