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Der Jargon der Betroffenheit Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-466-37155-6

Erschienen: 24.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Verschrobene, gefühlsduselnde Wortbilder reihen sich Sonntag für Sonntag auf den Kanzeln aneinander. Die Kirche scheint sprachlich in den Achtzigern hängengeblieben. Der Kommunikationsprofi Erik Flügge bricht mit Gewohntem und entwickelt Strategien für eine zeitgemäße Sprache, damit Kirche bei den Menschen »ankommt«. Das Buch ist ein Appell an die Veränderung der Kommunikation in der Kirche und macht Hoffnung, dass es ein mögliches Unterfangen ist.

Erik Flügge (Autor)

Erik Flügge, geboren 1986, ist Geschäftsführer der Squirrel & Nuts Gesellschaft für strategische Beratung mbH. Er ist politischer Stratege, Dozent und Experte für Beteiligungsprozesse. Er berät Spitzenpolitiker und Parteien bei der Kommunikation und viele Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Partizipationsprojekten.

Vor seiner Tätigkeit als Berater war er in der katholischen Bildungsarbeit tätig.

Sein Interesse gilt weiterhin der Theologie – dies wird auch in seinem Blog deutlich.

www.erikfluegge.de

Paperback, Klappenbroschur, 160 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
6. Aufl. 2016

ISBN: 978-3-466-37155-6

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 24.05.2016

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Aufrüttelnd und auch nicht immer die Lösung, aber konstruktiv

Von: Berni Weber  aus Bad Dürrheim Datum: 11.08.2017

als Ausschuss einer "Pfarrfabrik" der 60/70 er Jahre heiratete ich quasi als Spätberufener in der fortgeschrittenen Jugend, also im Schwabenalter. Nach Entfernung und Wieder-annäherung an die katholische Kirche ist mir dieses Buch über die Sprache der Kirche in die Finger geraten. Im ersten Durchgang ging ich es ziemlich in kleinen Dosen an und es dauerte ca. 8 MONATE, um es zu verdauen.
Erik seziert hier ziemlich schonungslos die verschwurbelte neue deutsche "Latein"-sprache der Kirche. Es gibt aber auch einige Hinweise / Beispiele, wie man es besser machen kann. Sicher ist dies nicht immer der Weisheit letzter Schluss, aber ich finde - ein starker Impuls, daß sich vielleicht der eine oder andere Haupt- oder auch Ehrenamtliche aus dieser Sprachisolationsinsel befreit.

Hohe Ziele....

Von: huckleberryfriendz Datum: 12.09.2016

https://huckleberryfriendz.wordpress.com/2016/09/12/hohe-ziele/

Erik Flügge, ehemaliger Messdiener, jetzt Geschäftsführer einer GmbH für strategische Beratung und Dozent für Beteiligungsprozesse, erzählt in seinem 160 Seiten starkem Buch darüber, dass die Kirche in ihren Predigten zu altbacken, zu unspektakulär wäre und fordert sprachliche Highlights, die die Welt bewegten und in die Geschichte eingehend, wie z.B. „Ich bin ein Berliner“. Er fordert die Abkehr von den abgestandenen Predigten und die Hinkehr zum Sprachgebrauch, wie man sie beim Trinken eines Bieres pflegt, so dass jeder das Gesagte versteht. Nun denn, ich wage zu bezweifeln, dass dann diese Spachperlen in die Geschichte eingehen werden...

Anhand eigener Erlebnisse oder Erzählungen von Kneipen- und anderen Bekanntschaften führt er Bürgerlichkeit, Halbherzig- und Spießigkeit an einigen Beispielen vor, unterteilt in die Kapitel, Zorn, Angst, Schweigen, Nähe und Hoffnung. Allen ist gemeinsam, dass er vieles kritisiert, aber keine bessere Lösung parat hat.

Genaugenommen hätte mir die ersten 30 Seiten ausgereicht, in denen er bereits alles aussagt, z.B. fordert er von der Kirche, die angibt, in Flüchtlingsbetreuung alles Mögliche in Bewegung zu setzen, das Unmögliche zu wagen. Als er aufgefordert wird, über seine Wagnisse des Unmöglichen zu berichten, erkennt er selber „Das Dilemma kann man kaum produktiv auflösen.“ und „Auch mein Text ist Teil der Bürgerlichkeit.“ Bis zum Ende des Buches werden diese Erkenntnisse immer wieder im Zusammenhang mit neuen, manchmal auch interessanten Beispielen wiederholt, ohne eine echte, allgemeingültige Lösung zu finden, die es schlichtweg nicht geben kann.

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