Der Schrei des Raben

Roman

(3)
Paperback
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Eine düstere Welt, ein düsterer Held – doch seine Gegner sind noch weit finsterer als er.

Galharrow hat durch den Tod der Frau, die er liebte, jede Hoffnung verloren. Und so wendet er sich wieder seinem alten Leben zu, das geprägt ist von Brutalität und von Alkohol, um die Brutalität wieder zu vergessen. Noch rücksichtsloser als zuvor geht er gegen die Schergen der Dunklen Könige vor, jagt sie und richtet sie hin. Da erfährt Galharrow von einem leuchtenden Schatten, der immer wieder gesehen wird. Was hat es damit auf sich? Und kann die Lichterscheinung wirklich die Erlösung bringen, wie ein geheimnisvoller neuer Kult verkündet?


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Ruggero Leò
Originaltitel: Ravencry (Raven's Mark 2)
Originalverlag: Gollancz, London 2018
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-6147-6
Erschienen am  16. Dezember 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Schwarzschwinge

Leserstimmen

Wir werden keine Freunde mehr

Von: Nadine1986

19.02.2020

2,5 Wo fange ich am besten an? Also der erste Teil war für mich schon eine kleine Herausforderung. Wie schon erwähnt hatte ich da anfangs meine Schwierigkeiten überhaupt ins Buch zu finden. Nach und nach gelang es mir dann doch, aber ich war nicht ganz so hin und weg wie ich es erhofft habe. Nun habe ich den zweiten Teil gelesen und teilweise auch gehört. Das Hörbuch ist echt cool und hilft einem über lange Passagen hinweg.  Ja, Galharrow hat seine Frau verloren und dies zieht ihn total nach unten. Ein gefallener Kämpfer sozusagen. Sein Leben ist im Eimer und er lässt sich gehen. Kann man nachvollziehen, passt auch zu dem Charakter, aber ich fand es ein wenig zu viel. Auch war es über viele Stellen sehr anstrengend das Buch zu lesen, da es manchmal echt zäh war. Klar ist er am Kämpfen und so, aber das sich dies dermaßen in die Länge zieht hat mir einfach mal gar nicht gefallen. Die einzigen die ich irgendwie ganz cool fand, obwohl sie es gar nicht sind, waren die Kindlinge. Die hatten was  ;) Ich werde mit dieser Reihe wohl nicht mehr allzu warm und werde den dritten Teil auch nicht mehr lesen. Vielleicht gibt es aber noch andere die diese Reihe sehr gemocht haben oder noch lesen möchten? 

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Zweiter Band der „Schwarzschwingen- Trilogie „Der Schrei des Raben“

Von: thursdaynext

04.01.2020

Ein leserinnenfreudlicher Einstieg in den zweiten Band ruft nach einem dicken Lob an den Autor, der sich die Mühe gemacht hat, eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes vorabzuschicken. So fällt der Wiedereinstieg in die Geschichte um den desillusionierten, versoffenen, ältlichen Kämpen Ryhalt Galharrow und seine Welt leicht. Nach den Ereigissen des ersten Bandes wird er allein von seinem Pflichtgefühl aufrecht gehalten. Schließlich gilt es die „Dunklen Könige“ davon abzuhalten, ihren Machtbereich über „Das Elend“ hinaus in die Welt der Menschen zu erweitern. Das und einige, wenn auch zynische Freund*innen sind es, die Galharrow am Leben halten, nach den unerfreulichen Vorkommnissen am Ende des ersten Bandes. Nass, kalt und lebensbedohlich für den Hauptmann der „Schwarzschwingen“ beginnt auch „Der Schrei des Raben“. Überraschenderweise treibt das Galharrow in einen Wellnesstempel, dessen Adresse ihm eine wohlmeinende Bekannte zugesteckt hat. Deutliche Weiterentwicklung des Charakters. 😉 Die Qualität des zweiten Bandes einer Fantasysaga – die „Schwarzschwingen“ sind als Trilogie angelegt – ist meist aussagekräftiger als die des ersten. Steigert sich der Autor, hält er den Drive der Story, kommt neues hinzu oder wird die Handlung noch rasanter und komplexer? Ed Mc Donald widmet sich hier der Ausgestaltung des verseuchten, verwüsteten Landes das „Elend“ genannt wird. „Ihr müsst euch nicht nur vor den Wesen im Elend in Acht nehmen, sondern auch vor dem Land selbst. Es hasst euch und will euch tot sehen.“ Galharrow muss, um seine Welt zu retten wieder mitten hinein in diese von schwarzmagischen und widerwärtigen Geschöpfen bevölkerte Wüste, das Reich der Dunklen Könige aus der Tiefe. Der Überlebenskünstler stößt an seine Grenzen, und erweitert sie. Mc Donald kennt keinerlei Gnade mit seinem Protagonisten, seziert diesen brutalen, physisch, und emotional versehrten Helden des Untergangs qualvoll. Das ist gut gemacht, ein wenig mehr Sarkasmus und Ironie hätte dem Lesevergnügen gutgetan, doch die Verfassung des Protagonisten gab es nicht her. So wurde die düstere Story humorlos, aber realistisch und authentisch (ja, ich weiß Fantasy, aber die Kampfszenen sind nachvollziehbar) erzählt. Sprachlich ok, stilistisch Mittelmaß bleibt die sauber konstruierte Geschichte das, was die Leserinnen ( Männer wie immer mitgemeint) bei der Stange hält. Die Energiegewinnung aus Licht, um Phos zu ernten via magischen Lichtspinnern, Galharrows Verbindung mit dem Krähenmagier und seine Freundschaften, die er grundsätzlich erst schätzt, wenn die Menschen, an denen ihm etwas liegt versterben – es wird wieder viel gestorben – sowie die zarten Lovestoryentwicklungen tragen den Roman. Wirklich klasse sind die aktuellen Verbindungen zur heutigen Zeit. „Der Fanatismus liefert einem Menschen eine Entschuldigung für jede Tat, die er im Namen des Glaubens begeht. Seine Zwecke heiligen die Mittel.“ Der Autor lässt des öfteren die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Strömungen und Entwicklungen in seine fiktive Welt einfließen. Das ist es, was für mich gute Fantasy ausmacht und diesen Auftrag hat Ed Mc Donald erfüllt. Auch Ryhalt Galharrow passt in dieses Bild, es ist nicht die Zeit für blinde Optimisten … Wer also düstere Geschichten und Welten mit viel Kampfszenen schätzt, kann sich bei dieser soliden Dark-Fantasy mit erstklassigem Plot und ein paar wirklich guten Grundideen recht hochkarätig unterhalten.

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Vita

Ed McDonald hat viele Jahre lang zwischen verschiedenen Berufen, Städten und Ländern gewechselt, und das Einzige, was ihnen gemeinsam war, ist, dass sie ihm genug Zeit zum Schreiben gelassen haben. Derzeit lebt er mit seiner Frau in London, einer Stadt, die ihn ständig inspiriert und wo er als Universitätsdozent arbeitet. Wenn er nicht schreibt, kann man ihm beim Fechten antreffen – mit Langschwertern, Rapieren und Langäxten.

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