Der Wanderer

Thriller

Paperback
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Die Leiche einer jungen Frau an einem unzugänglichen Bergsee. Ein Tarot-Zeichen, das vom Bösen kündet. Ein Wanderer, dem keiner entkommt.

Mit Entsetzen blickt Sibylle auf das Foto ihrer toten Mutter. Es kam in einem Brief ohne Absender. Zwanzig Jahre ist es her, dass man die Leiche der »narrischen Erika«, die aus Tarotkarten die Zukunft las, an einem abgelegenen Bergsee gefunden hat. In Kreuzwirt waren sich alle einig: Selbstmord. Aber das Foto weckt Sibylles Zweifel. Was war damals wirklich geschehen? Zusammen mit dem Schriftsteller Tony, der als junger Lokaljournalist über den Leichenfund berichtet hatte, macht sich Sibylle auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat, Drogen, Okkultismus und Wahnsinn – und stellen mit Entsetzen fest, dass Erika nicht das einzige Opfer war. Auch sie selbst schweben bald in Lebensgefahr…

»Auch mit ›Der Wanderer‹ liefert D'Andrea, was seine Leser so lieben: tiefe Täler, dunkle Wälder, kalte Seelen. Die ideale Kaminofenlektüre also.«

stern, Dirk van Versendaal (07. November 2019)

Originaltitel: Il respiro del sangue
Originalverlag: Einaudi
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60025-1
Erschienen am  23. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Südtirol, Italien

Leserstimmen

Okkultismus, Lügen und Gewalt in den Südtiroler Alpen.

Von: Dieter1972

16.06.2020

Anfangs ist das Buch sehr zäh zu lesen, wenn man sich allerdings überwindet und die Geschichte weiter liest umso geheimnisvoller, düsterer und verwickelter wird sie. Jedoch wartete ich verzweifelt bis zum Ende darauf, das sich bei mir die eigentlich erwartete Spannung aufbaute. Die beiden Vorgängerromane fand ich deutlich besser und stimmiger geschrieben. Fazit, es gibt bestimmt Leser die das Buch mögen, mir gefällt es nicht.

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Eine Story mit viel Potential, das aber nicht ausgeschöpft wird

Von: Sandra

30.05.2020

„Der Wanderer“, das dritte Werk von Luca D'Andrea, und das Erste, das ich von ihm gelesen habe. Es handelt auf 373 Seiten und 82 zumeist sehr kurzen Kapiteln von einer jungen Frau, die mehr über die Hintergründe des Todes ihrer Mutter herausfinden möchte und nicht an die offizielle Version eines Selbstmordes glaubt, sondern von einem Mord ausgeht. Unterstützung erhält sie hierbei von einem Schriftsteller, der zum Zeitpunkt des Geschehens, damals noch junger Journalist, den Bericht darüber für die Lokalzeitung geschrieben hat. Die Story bietet jede Menge Potential, das wird jedoch nicht ausgeschöpft. Die beiden Hauptcharaktere werden über das gesamte Buch recht gut ausgearbeitet, aber die Vielzahl an auftretenden Nebencharakteren lassen manchmal die Übersicht verlieren, da sich auch einige Namen etwas ähneln und ich habe öfter zurückblättern müssen um noch einmal nachzusehen, um welche Person es sich hier gerade handelt. Hinzu kommen viele Sprünge in der Zeit und der Handlung, was mich manchmal die Orientierung verlieren ließ, da es eine Weile dauerte bis ich den Bogen zum Kontext wieder gefunden hatte und wusste, wo und wann man ich mich als Leser gerade befinde. Die Handlung selbst kann etwas Spannung aufbauen, aber nicht übermäßig und lässt auch den roten Faden gelegentlich vermissen. Mal geht es eher in eine mystische Richtung, schwenkt dann um in Richtung Familiendrama, macht einen kleinen Ausflug in Richtung Liebesgeschichte uvm., aber nichts davon wird wirklich richtig ausgearbeitet, es bleibt oft sehr oberflächlich. Bevor die Hintergründe einer Sache wirklich geklärt sind, kommt schon der Sprung zur nächsten. Und auch am Ende wir der Leser mit jeder Menge ungeklärter Fragen einfach stehen gelassen. Zusammengefasst hatte das Buch durchaus seine kleinen Momente und auch einige erheiternde Passagen, aber es war zu wenig um über die oben genannten „technischen Probleme“ hinwegzutäuschen. Es wird für mich wohl in nächster Zeit kein weiteres Buch dieses Schriftstellers geben.

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Vita

Luca D'Andrea wurde 1979 in Bozen geboren, wo er heute noch lebt. Er stieg mit seinem ersten Thriller sofort in die Riege der internationalen Top-Autoren auf: »Der Tod so kalt« erschien in rund 40 Ländern und hat sich weltweit 400.000 mal verkauft. Wochenlang stand der Roman unter den ersten 5 der Spiegel-Liste. Gegenwärtig wird »Der Tod so kalt« verfilmt. Luca D’Andreas zweites Buch, »Das Böse, es bleibt«, ebenfalls ein Spiegel-Bestseller, wurde mit dem Premio Scerbanenco, dem renommiertesten italienischen Krimipreis, ausgezeichnet. Sein neuester Thriller, »Der Wanderer«, führt wie seine früheren Bücher in seine Heimat Südtirol.

Zur AUTORENSEITE

Susanne Van Volxem

Susanne Van Volxem ist bei der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für den Bereich Fundraising & Kooperationen zuständig. Olaf Matthias Roth arbeitet als Chefdramaturg am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Beide sind seit bald zwei Jahrzehnten als Übersetzer aus dem Italienischen, Französischen und Englischen tätig. Neben Luca D’Andrea zählen zu den von ihnen gemeinsam übersetzten Autoren Maurizio de Giovanni und Davide Enia.

zum Übersetzer

Olaf Matthias Roth

Olaf Matthias Roth, der mit einer Arbeit über den italienischen Dichter Gabriele d’Annunzio promovierte, ist seit über zwanzig Jahren als literarischer Übersetzer aus dem Italienischen, Französischen und Englischen tätig. Außerdem hat er etliche Sachbücher zum Thema Klassische Musik veröffentlicht. Seit August 2018 ist er Chefdramaturg am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.

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Pressestimmen

»Eine schöne Synthese aus Krimi und Grusel.«

Der Standard (A), Ingeborg Sperl (28. September 2019)

»D'Andrea spielt gekonnt mit den Nerven des Lesers.«

Le Monde des Livres

»Seine Figuren erinnern an die Protagonisten in Jo Nesbøs Romanen: Sie verkörpern den Inbegriff des Bösen.«

El Pais

»Mit dem Selbstbewusstsein eines erfahrenen Krimiautors präsentiert d'Andrea Action und Atmosphäre.«

The Times

»Immer mehr Thriller-Autoren fesseln mit kühner Sprache und stellen überzeugende Figuren in Konflikte auf Leben und Tod. Ein solcher Autor ist Luca D’Andrea. Die Berge und Schluchten seiner Südtiroler Heimat und die Gewalten der Natur bilden den Rahmen für dramatische Geschehnisse.«

Sächsische Zeitung, Rainer Rönsch

»Luca D'Andrea bedient sich nicht nur geschickt der klassischen Thriller-Elemente, sondern wechselt beständig die Perspektiven, erzählt unnachahmlich dicht. Virtuos in seiner Beiläufigkeit...«

Süddeutsche Zeitung, Florian Welle

»D’Andrea führt den Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. ... Der Leser verfolgt atemlos das Geschehen.«

Passauer Neue Presse, Stefan Rammer

»Meisterhaft führt uns Luca D’Andrea in seinem neuen Roman ›Der Wanderer‹ ohne Umschweife direkt ins Herz der Geschichte. Dabei geht er in der Zeit zurück und nimmt uns mit auf eine Reise voller Rätsel und Mysterien, Tarotkarten spielen eine geheimnisvolle Rolle, Menschen, die verrückt wurden, und Menschen, die keine Gnade kennen. Ein durch und durch überzeugender Thriller, der einen nicht mehr loslässt.«

La Stampa / Tuttolibri

»Als der erste Thriller von Luca D’Andrea erschien, haben viele Kritiker ihn mit Stephen King und dem David Lynch von ›Twin Peaks‹ verglichen. Das würde man nach der Lektüre von ›Der Wanderer‹ wieder sagen - nicht nur wegen der Erzählkniffe, derer er sich bedient, und den offensichtlichen Verweisen, sondern auch weil Luca D’Andrea die Realität dehnt und Leserinnen und Leser in den Abgrund des Bösen führt.«

La Repubblica

»Ein fulminantes, fesselndes Erstlingswerk.«

STERN über "Der Tod so kalt"

»Ein Krimi erster Güte.«

ZDF „Morgenmagazin“ über "Der Tod so kalt"

»Eine gute Komposition, der Rhythmus der Geschichte, das schnelle Springen zwischen verschiedenen Schauplätzen: all das erzeugt atemlose Spannung. Und die Auflösung? Völlig überraschend.«

NDR Kultur "Neue Bücher" über "Der Tod so kalt"

»Der Roman hat Tempo und entfaltet mit seinen ständigen Perspektivwechseln eine große Sogkraft. Wer Gruselspannung im Stile Stephen Kings mag, der ist hier richtig.«

hr2 Kultur, Alf Mentzer, über "Das Böse, es bleibt"

»Der Tod so kalt ist ein perfekt gebauter Thriller, übergroß, operettenhaft und mit Sog bis zum Ende.«

BR Fernsehen "Capriccio" über "Der Tod so kalt"

»D'Andreas Thema ist die gewaltige Natur, die Unberechenbarkeit des Wetters, das karge Leben weitab der Zivilisation. ... Ein Bergdrama, das es in sich hat.«

Der Standard, über "Das Böse, es bleibt"

»Eine ziemlich abgefahrene Story, bei der man wahrhaftig Gänsehaut kriegen kann.«

freundin, über "Das Böse, es bleibt"

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