Der unschuldige Mörder

Roman

Paperback
15,00 [D] inkl. MwSt.
15,50 [A] | CHF 21,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Ein Mord ohne Leiche und ein fataler Schuldspruch – doch die wahre Geschichte wartet noch darauf, erzählt zu werden …

Lund, Schweden: Vier Literaturstudenten treffen auf den gefeierten Autor Leo Stark. Schnell geraten sie in den Bann des manipulativen Schriftstellers, der sie gleichermaßen fasziniert wie abstößt. Doch eines Nachts verschwindet Stark spurlos. Und obwohl keine Leiche gefunden wird, spricht man den Studenten Adrian des Mordes schuldig.
Jahre später beschließt dessen Freund Zack, ein Buch zu schreiben. Das Verbrechen von damals, für das Adrian acht Jahre ins Gefängnis musste, hat den Journalisten nie richtig losgelassen. Von Adrians Unschuld überzeugt, ist Zack fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken. Doch bei seinen Recherchen stößt er auf den Widerstand seiner ehemaligen Studienfreunde. Alle scheinen sie etwas vor Zack zu verbergen. Und dann taucht plötzlich Leo Starks Leiche auf …

»Tolle Story, mega Plot.«

Meins (22. Januar 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Annika Krummacher
Originaltitel: En nästan sann historia
Originalverlag: Forum, Stockholm 2016
Paperback , Klappenbroschur, 464 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2684-6
Erschienen am  04. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Stockholm, Schweden

Leserstimmen

Das literarische Quartett

Von: SaintGermain aus Leiben

16.08.2020

Als Zack bei der Zeitung seinen Job verliert, zieht er zurück zu seiner Mutter und will ein Buch schreiben. Es soll dabei um seinen Freund Adrian gehen, der zusammen mit ihm und zwei anderen Studenten das Kernstück des literarischen Studiums waren und dabei den Erfolgsautor Leo Stark kennenlernen durften. Dieser ist vor 12 Jahren verschwunden und Adrian saß wegen Mordes 8 Jahre dafür in Haft. Das Cover des Buches ist typisch für einen Skandinavien-Krimi und passt daher gut zum Buch, ist aber jetzt nicht wirklich außergewöhnlich.Interessant ist, dass das Genre am Cover einfach mit "Roman" angegeben wird, wo es sich eigentlich doch um einen Krimi handelt. Ebenso interessant ist, dass dieses Buch im Gegensatz zu anderen "Schweden-Krimis" kaum düster ist, was aber nicht stört. Es ist im deutschsprachigen Raum der zweite Roman des Autors, der mit "Die Lüge" einen großen internationalen Erfolg verbuchen konnte. In Schweden ist dies allerdings sein 1. Buch, das 2016 erschienen ist. Und in einigen Bereichen merkt man ihm auch das Debüt an. In einigen Kritiken stand, dass "Die Lüge" um Welten besser sei. Da ich seinen Bestseller noch nicht gelesen habe, kann ich dies nicht beurteilen, allerdings konnte mich dieses Buch doch ausgezeichnet unterhalten. Der Schreibstil des Autors wirkt - passend zum Thema - teilweise sehr literarisch. Die Charaktere und Orte werden perfekt dargestellt. Die Spannung zieht sich das ganze Buch über auf hohem Niveau. Der deutsche Titel wurde brillant gewählt und sagt schon viel über das Buch aus. Ausgezeichnet gefiel mir auch, dass die Geschichte aus der Sicht von Zack geschrieben ist und man daher auch als Leser nie mehr weiß als Zack, der hier ja "ermittelt". Genauso brillant fand ich die Erzählweise in 2 Zeiten, wobei die Vergangenheit Zacks Buch war. Fazit: Solider Krimi, der mich gut unterhalten konnte. 4,5 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter

Eine tolle Idee - leider langatmig umgesetzt

Von: Pandas Bücherblog

27.04.2020

»Die Wahrheit kann sehr verschieden aussehen, je nachdem, wen man fragt.« 📇 "Der unschuldige Mörder" - allein dieser Titel hat mich so angefixt, dass ich das Buch unbedingt lesen musste, denn der Klappentext versprach eine spannende und verworrene Geschichte. Das Cover würde ich zwar nicht zu meinen favorisierten Buchcovern zählen, lernt man jedoch die Story dahinter kennen, finde ich es durchaus gelungen. Mattias Edvardsson hat einen flüssigen Schreibstil, der an manchen Stellen jedoch noch nicht ganz ausgereift wirkt, sodass ich immer wieder mal über ein paar merkwürdige Formulierungen gestolpert bin. Das Konzept fand ich persönlich genial. Ein Buch, das in einem Buch spielt? Für mich eine völlig neue Erfahrung und somit waren meine Erwartungen relativ hoch. Die Geschichte springt abwechselnd zwischen den Jahren 1996/1997 und 2008 hin und her. Der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt, wird von Zack - dem Hauptprotagonisten - in einem Buch niedergeschrieben, der den Titel "Der unschuldige Mörder" trägt. Verwirrt? Ja, so erging es mir auch an manchen Stellen. So dachte ich zunächst noch, dass mich die Geschehnisse aus der Vergangenheit wesentlich mehr interessieren würden, da sie ja zur Aufklärung des Mordes beitragen würden. Einige Seiten später fieberte ich jedoch den Kapiteln, die in der Gegenwart spielten, regelrecht entgegen. Warum? Es wollte einfach keine Spannung aufkommen. Die Handlung plätscherte nur vor sich hin, es passierte nichts Nennenswertes und die Charaktere blieben durchgehend blass und unsympathisch. Man erlebt einen langweiligen Studentenalltag voller Klischees und Nebensächlichkeiten, die nichts zur Aufklärung des Falls beitragen und die Geschichte nur unnötig in die Länge ziehen. Worauf wollte der Autor hinaus? Für irgendwas musste dieser Erzählstrang ja wichtig sein - so dachte ich zumindest. Leider lässt sich Edvardsson sehr viel Zeit und kommt erst gegen Ende zum Höhepunkt. Wobei mich diese Wendung nicht sonderlich überraschen konnte. Bis dahin ist die Handlung eher zäh und wenig spannend. Die Erzählung in der Gegenwart gefiel mir hingegen wesentlich besser, auch wenn mich Zacks Beweggründe irgendwann genervt haben. Der Leser bekam viele Einblicke in sein Leben, das leider alles andere als interessant war. Ich hätte mir an dieser Stelle mehr Informationen rund um Adrian gewünscht. Seine Beweggründe und seine Sicht der Dinge. Warum hat er so gehandelt? Das hätte der Story meiner Meinung nach zu viel mehr Spannung verholfen. 📇 Fazit: "Der unschuldige Mörder" ist eine solide Geschichte, die sich leider in vielen Nebensächlichkeiten verliert. Trotz der recht spannungsarmen Handlung habe ich mich gerade in den Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, gut unterhalten gefühlt. 3/5 ⭐️ 📇 Vielen Dank an das Bloggerportal und den Limes Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Mattias Edvardsson lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern außerhalb von Lund in Skåne, Schweden. Wenn er keine Bücher schreibt, arbeitet er als Gymnasiallehrer und unterrichtet Schwedisch und Psychologie. Mit seinen Romanen »Die Lüge« und »Der unschuldige Mörder« eroberte er auf Anhieb die Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde nicht nur von den Lesern gefeiert, sondern auch von der Presse hochgelobt.

Zur AUTORENSEITE

Links

Weitere Bücher des Autors