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Die Adria Wiederentdeckung eines Sehnsuchtsortes

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55222-3

Erschienen: 01.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wo Gegensätze aufeinandertreffen

Von Ravenna und Rimini über Apulien und die Straße von Otranto nach Albanien; von Dubrovnik über Split nach Rijeka, das einst Fiume hieß; nach Triest, Abbazia und Venedig. Uwe Rada hat die wichtigsten und spannensten Orte der Adria bereist und legt eine Kulturgeschichte vor, die die Vielfalt und den kulturellen Reichtum dieser Sehnsuchtslandschaft einfängt.

Die Adria – reich an geschichtlichen Verwerfungen – ist der Schauplatz einer Vielzahl von Ereignissen: Im morbiden Charme des Lido konnte Thomas Mann seine homoerotische Novelle Tod in Venedig ansiedeln. Unweit davon liegt Triest, die einstige Hafenstadt der Habsburger, und an der Südspitze von Istrien, in Pula, gründeten die Argonauten in der Antike eine neue Stadt, statt nach Griechenland zurückzukehren. Die Adria ist aber auch von jeher ein Machtzentrum gewesen, und im politischen Kräftemessen des Kalten Kriegs ging der Eiserne Vorhang quer durch sie hindurch. Und die Adria ist noch viel mehr, war sie doch ein erstes Urlaubsziel von Deutschen und Österreichern in den 50er und 60er Jahren und damit Landschaft und Meer einer kollektiven Sehnsucht.

Uwe Rada erzählt diese Geschichten äußerst lebendig und zeigt zugleich, wie die Vielfalt der Adria heute wieder zum gemeinsamen Gut geworden ist. Einmal mehr wächst Europa an den Rändern zusammen und nicht in den Hauptstädten. Die nämlich liegen weit entfernt von der adriatischen Küste.

"Mehr als ein Teutonengrill" - welt.de

»Leute, die gerne an die Adria fahren, sollten [dieses Buch] unbedingt lesen.«

RBB radioeins, 30.09.2014

Uwe Rada (Autor)

Uwe Rada, geboren 1963, ist Redakteur der taz und Buchautor. Er lebt in Berlin. Für seine publizistische Arbeit hat er verschiedene Stipendien und Preise erhalten, unter anderem von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Goethe-Institut. Er hat mehrere Bücher zur Geschichte Osteuropas veröffentlicht. Zuletzt ist von ihm erschienen »Die Elbe« (Siedler 2013).

»Leute, die gerne an die Adria fahren, sollten [dieses Buch] unbedingt lesen.«

RBB radioeins, 30.09.2014

»Überaus lesenswert. [...] Rada ist ein glänzender Erzähler, der stets nach seinen historischen Exkursen wieder ganz bei sich ist.«

WELT ONLINE, Eberhard von Elterlein, 08.10.2014

»Eine faszinierende Kulturgeschichte des Adriaraumes, in dem sich Orient und Okzident begegnen und der weit mehr ist als der berüchtigte „Teutonengrill“. Zum Abtauchen schön.«

Neue Westfälische (09.12.2014)

»Uwe Rada nimmt den Leser mit auf eine literarisch-historische Tour.«

Fränkische Nachrichten, 30.12.2014

»Eine unterhaltsame kulturelle Rundtour für alle, die mehr als sonnenanbeten wollen.«

Abenteuer und Reisen, 04/15

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
mit zahlreichen Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55222-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 01.09.2014

  • Leserstimmen

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Interessant, gut zu lesen, aber leider viele Fehler.....

Von: Nocciolo aus Dachau Datum: 27.05.2016

Im Gegensatz zu meinem Vorredner finde ich die diversen historischen Exkursionen durchaus interessant. Vermisst habe ich vielleicht das Elend und die Armut der dalmatinischen Bevölkerung, die eine große Auswanderungswelle besonders nach Australien und Kanada zur Folge hatte (ähnlich wie in Deutschland im Hunsrück nach Brasilien z.B.). Aber es gäbe sicher noch viele andere Themen, deshalb keine Kritik.

Erfreulich auch, dass von der jüngeren Geschichte Kroatiens auch die weitgehend unbekannte unrühmliche Rolle aufgezeigt wird

Was mich aber sehr stört sind die nicht wenigen Fehler, ob Setzfehler (gibt es keine Schlussredaktion?) oder einfach schlampig (?) recherchiert. Alleine nur im Beitrag zu Kotor:
Seite 127 - die Türken kamen nicht über den Bosporus sondern über das Marmarameer.
Seite 133: Die Schlacht von Lepanto war keine Niederlage für Venedig - und sie fand außerdem zwei Jahre früher statt: 1571.
Seite 138: Kaiser Joseph I. (da fehlt der Franz)

Oder auf Seite 217, da wird das Karststädtchen Ronchi an die Adria verlegt. Soviel mir bekannt ist, war Enrico Dandolo (S. 155) nicht nur fast blind, sondern blind. Den meisten Quellen zufolge wurde er am byzantinischen Hof geblendet.

Meistens werden sowohl die früher gebräuchlichen Ortsnamen zusammen mit den heute geltenden genannt. Das ist sinnvoll und interessant. Nur bei Sebenico oder Gravosa werden Sibenik und Gruz nicht erwähnt.

Wie gesagt, eine gute Auswahl der Orte und Gegenden mit ihren interessanten Vergangenheiten - besonders im Bezug zum Heute. Wenn bei einer Neuauflage die zahlreichen störenden Setzfehler und so manche Gegebenheit korrekt wiedergegeben werden, dann gibt es 5 Sterne!

Zu Gegenwartsgewandt

Von: Konstantinopolitaner Datum: 15.05.2016

Ich las die Rezension von "Nomadenseele" und habe mir das Buch sofort gekauft. Als Historiker freue ich mich natürlich über alles, was nicht dem sonstigen Einheitsbrei aus Krimis, Kochbücher und billiger Journalismus entspricht. Leider war diese Rezension irreführend: statt historische Vertiefungen bietet das Buch eher oberflächliche (und manchmal falsche oder antiquierte) Ausschweifungen in andere Zeiten, und vor allem in der Zeit wo der Autor selbst aufgewachsen ist. Es ist zB. sehr viel vom "Teutonengrill" in Italien und ehem. Jugoslawien die Rede, was für nicht-Teutonen wie ich nicht besonders interessant scheint. Dennoch möchte ich das Buch wegen das Thema und allgemeine Unterhaltungswert empfehlen.

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