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Die Alchemie der Unsterblichkeit Roman

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-442-47483-7

Erschienen: 21.06.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten ...

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Kerstin Pflieger im Interview zu „Die Alchemie der Unsterblichkeit“

"Wunderbar düster-phantastischer Roman."

Abenteuer & Phantastik (22.10.2011)

Kerstin Pflieger (Autorin)

Kerstin Pflieger lernte schon früh durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen und entdeckte so auch ihre Liebe zum Schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Für ihren Roman »Die Alchemie der Unsterblichkeit« wurde sie in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Debut« mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.

www.kerstin-pflieger.net

"Wunderbar düster-phantastischer Roman."

Abenteuer & Phantastik (22.10.2011)

"Eine düstere Atmosphäre, bestialische Morde und ein kurzweiliges Lesevergnügen."

leser-welt.de (01.07.2011)

"Man darf gespannt sein, wie es mit dieser Mystery-Serie weitergeht."

büchereule.de (22.06.2011)

"Hervorragend gelungener Spannungsbogen."

buchkritik.at (01.07.2011)

"Erfrischend anders."

Dingolfinger Anzeiger (02.07.2011)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Broschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-442-47483-7

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 21.06.2011

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Wer Sleepy Hollow mag, wird dieses Buch lieben

Von: nef Datum: 19.08.2015

www.buchjunkies-blog.de

Inhalt:
Karlsruhe, 1771. Der junge Icherios Ceihn wünscht sich nichts sehnlicher als endlich zum Medizinstudium zugelassen zu werden, doch er erhält eine weitere Absage. Bis er es doch endlich geschafft hat eine Zusage zu erhalten, arbeitet er für Raban von Helmstatt als Inspektor und Gelehrter. Dieser schickt ihn eines Tages zum Chronist der Kanzlei zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten, Anselm von Freyberg. Dieser ist über den Anblick des schlaksigen Mannes alles andere als begeistert, muss aber wohl auf das Urteilsvermögen seines Freundes Raban vertrauen. Wie sich gleich darauf herausstellt, weiß Icherios überhaupt nicht warum er hier ist. Nur, dass es um einen neuen Auftrag geht. Anselm klärt ihn ohne Umschweife auf, stattet ihn mit den nötigen Mitteln aus und setzt ihn wieder vor die Tür - sein Weg wird ihn nach Dornfelde im Schwarzwald führen. Dort hat es zwei bestialische Morde gegeben und Icherios soll diese aufklären. Ohne recht zu wissen ob er das wirklich möchte, macht er sich auf den Weg in seine Behausung. Hier trifft er auf seinen Vater, der ihn für einen Versager hält, jedoch seiner Mutter zu liebe den Jungen bittet nach Hause zu kommen um im Handel zu helfen. Icherios Familie gehört zu den reicheren in dieser Zeit des Elends und Hungers, doch Icherios ist angeekelt vom Geschäftssinn seines Vaters. Er packt in Windeseile und macht sich auf den Weg zur Kutsche, die ihn seiner ungewissen Aufgabe entgegen bringen soll. In einem abgelegenen Ort, nahe an der Grenze zum Dunklen Territorium. Dort hausen neben einigen Menschen auch Vampire und Werwölfe. Da Icherios ein Mann der Wissenschaft ist, glaubt er nicht an derlei Unsinn, wird aber in den Wäldern vor Dornfelde eines Besseren belehrt. Nicht nur Untote bevölkern diese Gegend - auch Irrlichter machen den Bewohnern das Leben schwer.
Als man ihm berichtet, dass es bereits weitere Leichen gegeben hat wird er unruhig. Die Umstände des Todes, der inzwischen vier Leichen, erscheinen es unmöglich zu machen den Mörder zu finden, handelt es sich doch um zwei Vampire und zwei Werwölfe. Wer kann solche Wesen schon töten, wenn nicht gerade diese untereinander? Doch würde er es sich wagen einen Vampir oder Werwolf als Mörder zu bezichtigen?

Meinung:
Dieser Debütroman von Kerstin Pflieger ist endlich mal wieder eine richtige kleine Schauergeschichte mit Vampiren, Werwölfen, Irrlichtern und allerlei anderen untoten Wesen. Hier werden noch Menschen ihres Blutes befreit und nachts der Mond angeheult. Zu den derzeitig den Büchermarkt überschwemmenden Romantasy-Geschichten eine willkommene Abwechslung.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, passt dennoch gut in die Zeit des 17. Jahrhunderts. Icherios ist eine sympathische Figur mit kleinen Fehlern und einem pelzigen kleinen Gefährten. Die Autorin hat selbst gesagt, dass sie sich von 'Sleepy Hollow' hat inspirieren lassen und so findet sich hier und da auch eine Stelle zum Schmunzeln. Zartbesaitet sollte man dennoch nicht sein, die menschliche Vorstellungskraft entfaltet sich gern bei Obduktionsszenen oder der Beschreibung verwesender Leichen. Einige Kapitel werden hier aus Sicht des Mörders geschrieben, doch man kommt ihm nicht wirklich auf die Spur bis alles in einem Showdown endet.

Dieses Buch ist spannend bis zum Schluss und eine echte Bereicherung fürs Bücherregal.

Düsterer Krimi

Von: Christian Datum: 07.04.2015

bieberbruda.blogspot.de/

Ich habe den zweiten Band "Der Krähenturm" bereits verschlungen und mich sehr auf "Die Alchemie der Unsterblichkeit" gefreut. Auch dieses mal geht es düster zu, denn im tiefsten Schwarzwald geschehen grausame Morde.

Die Story:
Der junge Gelehrte Icherios Creihn soll im Auftrag der Kanzlei für unnatürliche Begebenheiten in den nach Dornfelde reisen. In diesem "dunklen Territorium" kam es zu blutigen Morden, die Icherios aufklären soll. Doch als er im Schwarzwald ankommt, muss er es nicht nur mit geheimnisvollen Menschen aufnehmen, sondern auch mit Vampiren, Werwölfen und anderen Kreaturen. Wem kann er trauen und wer begeht die Morde?

Meine Meinung:
Ein Kriminalroman in einen außergewöhnlichen Setting und mit düsteren Kreaturen. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für super Buch. Leider wird der Täter zu schnell enttarnt - das ist bei einem Krimi immer besonders Schade. Auch die Schreibweise ist im Debüt etwas gewöhnungsbedürftig, da teilweise sehr langatmig beschrieben wird. An anderen Stellen wirkt es allerdings etwas "abgehackt".
Diese negativen Aspekte werden aber durch die tolle und düstere Atmosphäre wieder gut gemacht. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen - insbesondere Icherios, der eigentlich recht nüchtern und wissenschaftlich vorgeht. Im dunklen Territorium prallen tatsächlich zwei Welten aufeinander, was manchmal ganz schön komisch wird. Übrigens: Trotz des recht kindlich wirkenden Cover geht es in dem Buch ziemlich blutig und grausam zu.

Fazit:
Ein historischer Krimi, der mit schönen Ideen und einer düsteren Atmosphäre überzeugt. Ich vergebe 4 Sterne.

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