Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

Roman

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Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein und hat doch keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Bald kämpft sie gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Stephen, der Schiff und Auftrag kennt wie kein Zweiter. Doch Stephen ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach und der ihr und der Nasa den Rücken kehrte. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls ...

»S.K. Vaughn wagt große Himmelsgefühle!««

Emotion (01. Juli 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Thomas Bauer
Originaltitel: Across the Void
Originalverlag: Sphere
Paperback , Klappenbroschur, 544 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20572-1
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Mal etwas ganz anderes, aber trotzdem überzeugend! Die

Von: bibliophilie_buecherliebe

08.09.2019

„Die Astronautin“ | Autor: S.K. Vaughn | Verlag: Goldmann | 542 Seiten ⠀ ⠀ Dieses Buch ist etwas ganz anderes, als ich sonst lese. Es ist sehr Science Fiction und teilweise sehr wissenschaftlich. Aber es ist so gut beschrieben, dass ich auch ohne Abschluss in Astrophysik oder im Ingenieurswesen dem Geschehen gut folgen konnte. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Science Fiction, Spannung und Liebe.⠀ ⠀ Ich fand es unglaublich bewundernswert, wie sich Maryam (May) sich all den Dingen allein in Weltraum stellt. Sie ist so unglaublich mutig und tut, was sie tun muss. Dabei wirkt das Ganze aber nicht unrealistisch heldenhaft, da May auch mal ihre Zusammenbrüche hat, aber am Ende des Tages erledigt sie den Job.⠀ ⠀ Neben dem Handlungsstrang von May im Weltraum werden aus Stephens Sicht die Handlungen bei der NASA gezeigt und es gibt immer mal wieder Rückblenden, die die Beziehung zwischen den beiden darstellen. Dadurch ist das Buch der abwechslungsreich und zu keinem Moment langweilig.⠀ ⠀ Zum Ende hin gibt es dann auch noch mal den ganz großen Nervenkitzel. Die letzten Kapitel habe ich verschlungen, weil es so verdammt spannend war.⠀ ⠀ Obwohl dieses Buch nicht zu meinen favorisierten Genres gehört, habe ich es wirklich gern gelesen. Das Buch ist sehr gut geschrieben und konnte mich dadurch begeistern. ⠀

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Allein in den Weiten des Alls

Von: milkysilvermoon

01.09.2019

25. Dezember 2067 mitten im Weltall: Auf der Krankenstation des Forschungsraumschiffs Stephen Hawking II erwacht Commander Maryam, genannt May, Knox völlig allein aus der Bewusstlosigkeit. Sie ist dehydriert, körperlich geschwächt und verwirrt. Niemand sonst scheint auf dem Raumschiff zu sein, dessen Funktionen in großen Teilen zerstört sind oder zumindest nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. May kann sich erinnern, dass sie mit ihrer Crew zu einer Mission zum Planeten Europa unterwegs war. Doch eine retrograde Amnesie verhindert, dass sie noch weiß, was sich zuletzt an Bord zugetragen hat. Offenbar ist sie die einzige Überlebende. Doch welche Katastrophe ist ihrem Team widerfahren? Und wie soll sie es jetzt zurück zur Erde schaffen? May muss gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben kämpfen. Ihre letzte Hoffnung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Dr. Stephen Knox, ihrem Noch-Ehemann, dessen Herz sie brach. Kann er sie jetzt retten? „Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten“ ist ein Science-Fiction-Roman von S. K. Vaughn. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 96 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird vorwiegend aus der Sicht von May, aber auch aus der von Stephen. Immer wieder gibt es zwischendurch Kapitel, die bereits vor den Geschehnissen im Jahr 2067 spielen. Dabei wechseln die Schauplätze. Dank Orts- und Zeitangaben vor Beginn der Kapitel fällt die Orientierung in der Geschichte dennoch nicht schwer. Der Aufbau wirkt gut durchdacht. Der Schreibstil ist schnörkellos, aber anschaulich und detailliert. Man wird direkt mitten hinein ins Geschehen geworfen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Im Mittelpunkt des Romans steht unzweifelhaft May, eine kluge und mutige Protagonistin mit Hang zum Sarkasmus und Galgenhumor, die ich nach wenigen Seiten liebgewonnen habe. Nach außen hin scheint sie ziemlich perfekt zu sein, doch sie ist bei genauerem Blick ein realitätsnaher Charakter mit Ecken und Kanten. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt wird sehr gut deutlich. Angetan bin ich auch von der künstlichen Intelligenz, die May nach ihrer Mutter Eve benennt. Zudem kommt Stephen eine wichtige Rolle zu, der mir ebenfalls schnell sympathisch war. Die Grundidee der Story verspricht eine Menge Abenteuer und Spannung. Dieser Erwartung wird der Roman gerecht. Mit mehr als 500 Seiten ist er recht umfangreich. Dennoch wird die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langatmig. Das liegt einerseits an den vielen Aufgaben und Hindernissen, die die Protagonistin bewältigen muss. Zum anderen konnte mich die Geschichte emotional berühren, wobei es thematisch um weit mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen May und Stephen geht. Darüber hinaus gibt es einige Überraschungen. Gerade im Science-Fiction-Genre hapert es bei einigen Geschichten nicht selten bei den Aspekten Logik und Authentizität. Das ist hier allerdings nicht der Fall. Die Handlung wirkt durchweg schlüssig. Technische Vorgänge und Begriffe sowie der angenommene Entwicklungsstand in dieser Welt der Zukunft sind gut verständlich. Dabei ist dem Roman anzumerken, dass der Autor zuvor gewissenhaft recherchiert hat. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, allerdings erscheint mir der abgebildete Frauenkopf ein wenig zu hellhäutig, um zu Mays beschriebenen Äußeren zu passen. Auch der deutsche Titel weicht vom amerikanischen Original („Across the Void“) ab, wobei mir die sehr freie Übersetzung sogar besser gefällt. Mein Fazit: Mit „Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten“ ist S. K. Vaughn ein gleichsam spannender wie berührender Weltraumroman gelungen, der nicht nur eingefleischte Science-Fiction-Fans überzeugen kann. Da der Schriftsteller auch Drehbuchautor ist, hoffe ich auf eine Verfilmung – am liebsten in nicht ganz so ferner Zukunft.

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Vita

S. K. Vaughn

S.K. Vaughn ist das Pseudonym eines Autors, der bereits drei international äußerst erfolgreiche Romane veröffentlicht hat und als Drehbuchautor für verschiedene große Hollywoodstudios arbeitet.

Zur AUTORENSEITE

Thomas Bauer

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

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Pressestimmen

»Spannender Survival-Thriller mit starker Hauptfigur und einer Prise Romantik.«

André C. Schmechta, Phantastik-Couch (30. Juli 2019)