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Die Besiegten Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55322-0

DEMNÄCHST
Erscheint: 29.05.2018

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Warum das Ende des Ersten Weltkriegs Europa keinen Frieden brachte

11. November 1918: Der Waffenstillstand beendet das Sterben auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Dennoch kehrt in weite Teile Europas kein Friede ein. Robert Gerwarth macht das Ausmaß der Konflikte deutlich und zeigt, warum das Schicksal der Besiegten der Schlüssel zum Verständnis des 20. Jahrhunderts ist. Denn die Brutalität des Ersten Weltkriegs ist in der kollektiven Erinnerung Europas fest verankert. Fast völlig vergessen ist hingegen das Leid, das die zahlreichen (Bürger-)Kriege, Vertreibungen, Pogrome und gewaltsamen Auseinandersetzungen nach Ende des Ersten Weltkriegs über weite Teile des Kontinents brachten.

Gespräch mit Robert Gerwarth in rbb-online.de

"Wie sich Gewalt nach dem ersten Weltkrieg durch Europa gefressen hat" Interview mit Robert Gerwarth auf sueddeutsche.de

»Wie wird über 1918/19 gesprochen? ... Wer sich dafür interessiert, kommt an Robert Gerwarths beeindruckender Darstellung nicht vorbei.«

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung (03.02.2017)

Robert Gerwarth (Autor)

Robert Gerwarth, geboren 1976, hat Geschichte in Berlin studiert und in Oxford promoviert. Nach Stationen an den Universitäten Harvard und Princeton lehrt Gerwarth heute als Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin und ist Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für Kriegsstudien. Er ist Mitglied der Royal Irish Academy und Academia Europaea sowie Autor zahlreicher Publikationen. Sein Buch »Der Bismarck-Mythos. Die Deutschen und der Eiserne Kanzler« (2007) wurde mit dem renommierten Fraenkel Prize ausgezeichnet. Bei Pantheon erschien zuletzt seine hochgelobte Biographie Reinhard Heydrichs (2013).

»Wie wird über 1918/19 gesprochen? ... Wer sich dafür interessiert, kommt an Robert Gerwarths beeindruckender Darstellung nicht vorbei.«

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung (03.02.2017)

»Das Buch ist eine große Geschichtslektion.«

BuchMarkt (07.03.2017)

»Ein beunruhigendes Lehrstück über die Eigendynamik der Gewalt.«

Die Zeit

20.03.2018 | 19:30 Uhr | Wuppertal

Vortrag und Gespräch
Moderation: Dr. Stefan Mühlhofer

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21.03.2018 | 19:00 Uhr | Münster

Vortrag und Gespräch
Moderation: Thomas Köhler

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22.03.2018 | 19:00 Uhr | Dortmund

Vortrag und Gespräch
Moderation: Dr. Stefan Mühlhofer

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Stadtarchiv Dortmund
Märkische Straße 14
44122 Dortmund

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Übersetzt von Alexander Weber
Originaltitel: The Vanquished
Originalverlag: Allen Lane, London 2015

Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 33 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55322-0

ca. € 20,00 [D] | ca. € 20,60 [A] | ca. CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

DEMNÄCHST
Erscheint: 29.05.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

„Die Besiegten“ Das blutige Ende des Ersten Weltkriegs. Robert Gerwarth. Neuerscheinung Siedler Verlag.

Von: wortweg08 Datum: 11.09.2017

https://literaturoutdoors.wordpress.com

„Die Besiegten“ Das blutige Ende des Ersten Weltkriegs. Robert Gerwarth. Neuerscheinung Siedler Verlag.

1914-1918. Der längste und grausamste Krieg der bisherigen Weltgeschichte. 70 Millionen Soldaten stehen unter Waffen. Nach vier endlosen Jahren in Schützengraben und Artilleriefeuer sterben fast 10 Millionen an der Front. Verwundet, verstümmeltet werden mehr als das Doppelte der Gefallenen. Über 7 Millionen Zivilisten müssen in Krieg und Terror ihr Leben lassen. Ein blutiger Krieg, dessen Flut des Schreckens und der Gewalt 1918 nicht zu Ende kommt. Es ist ein langer Weg zum Frieden, der noch bevorsteht…

Robert Gerwarth, Historiker und Direktor des „center of war studies“ in Dublin, legt nun eine kriegshistorische wie politische Spurensuche nach dem schleichenden Ende des I.Weltkrieges und der Entwicklungen und Prozesse zu neuen staatlichen wie gesellschaftlichen Leben nach der „großen Apokalypse des Krieges“ vor.

Gerwarth legt in eingehender historischer Betrachtung dar, dass das Ende des Weltkriegs, vor allem im geographischen Schwerpunkt Ost- wie Südosteuropa (etwa in Ungarn, Polen, Bulgarien oder Rumänien), in ein „europäisches Krisenszenario“ mündete, das viele zwischenstaatliche Konflikte in sich barg. Dabei geht Gerwarth auf den Polnisch-Sowjetischen wie Griechisch-Türkischen Krieg und auch auf den Einmarsch der Rumänen in Ungarn ein. Ebenso kommt es zu innerstaatlichen Bürgerkriegen, wobei vor allem die russische Revolution zu nennen ist aber auch Konflikte in Deutschland, Irland und Finnland. Die Gemeinsamkeiten dieser Konfliktherde sind sozial und national motivierte Antriebe, die den Kontinent über Jahre erschüttern…
Gerwarth legt ein historisches Fachbuch vor, das fundierte Information neuester Geschichtsforschung in gutem zusammenschauenden Erzählstil bietet und so auch ein Leseerlebnis zu einem großen Thema öffnet, dessen Folgen bis in die Gegenwart Europas reichen. Ein ausführlicher Anhang mit umfassender Bibliographie, Anmerkungen, Personen- und Ortsregister sowie Bildnachweis ermöglichen weiterführende Vertiefungen und Ausblicke.

Robert Gerwarth, Die Besiegten – Das blutige Ende des Ersten Weltkriegs. Neuerscheinung Siedler Verlag.

Walter Pobaschnig, Wien 5_2017
https://literaturoutdoors.wordpress.com https://literaturoutdoors.wordpress.com/Rezensionen

Der vermeintliche Frieden nach 1918

Von: Matthias Breimann Datum: 31.08.2017

https://breimannswelt.wordpress.com

In seinem Werk „Die Besiegten“ geht der Autor auf die Zeit von 1918-1923 ein.
Dabei zeigt er in drei großen Teilen, sehr spannend aber auch tramatisch auf, wie vor allem in den Verliererstaaten, Deutschland, Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich, Russland, aber auch in vielen Balkan und Osteuropäischen Staaten, durch Revolutionen, Progrome, und ganz besonders durch ideologische Auseinandersetzungen, Millionen von Menschen ums Leben kamen.
Dabei zeigt er, wie die Hemmschwelle zur Gewalt immer weiter herabsank und das die Brutalität immer größere Ausmaße annahm. Denn alleine in Russland starben in dieser Zeit fast 10 Millionen Menschen.
Darum versucht er dem Leser fast schon einen Blick, in die Psyche der Menschen dieser Zeit zu geben. Denn er möchte mit seinem Buch, dem Leser ein genaues Bild der extremen Situationen geben, in dem sich die Menscheit zu dieser Zeit befand, aber alles, ohne dies je zu verhamlosen (im Gegenteil), oder irgendwie zu rechtfertigen oder gar gutzuheißen.
Auch versucht er einen gemeinsam nenner aufzuzeigen, warum am Ende der 1920er Jahre in Mitteleuropa, der Faschismus/Nationalsozialismus, die Oberhand gewinnen konnte.
Dazu zeigt er den Unmut der Menschen, der durch die „Ungerechten“ Reperationszahlungen, aufgezwungene abtrettungen von Gebieten, uvm., die durch die Alliierten Frankreich, England und die USA, vor allem in Deutschland und Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich, entstand. Auch gibt er klar zu verstehen, das eine bewusste Demütigung und Zerstörung der damals beiden größten Reiche der Welt, das Deutsche Kaiserreich und Österreich-Ungarn, nicht ganz so  zufällig war.
Aber auch die wachsende Angst vor dem Bolschewismus, durch Lenin in Russland, ließ in unzähligen Ländern Europas, die Gewalt explodieren.
Zudem zeigt er auf, wie es in fast allen Teilen der Welt, zu einem radikalen Antisemitismus kam.
Zusätzlich ist noch zu sagen, das er viele Personen dieser Zeit näher beleuchtet, wie Lenin, Moussolini, uvm.
Die zahlreichen Zitate und einige Original Schwarzweiß Fotos, aus jener Zeit, runden das Werk ab.
Ein Werk das ich jedem Geschichtsinteressierten empfehlen kann.

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