Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

Roman

Paperback
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Magie ist ein gefährliches Spiel …

Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.

Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …


ORIGINALAUSGABE
Paperback, Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31688-1
Erschienen am  12. Oktober 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Blausteinkriege

Leserstimmen

Ein echter Pageturner

Von: Melanie Frommholz

21.08.2017

Mit dem ersten Band der „Blausteinkriege“ – „Das Erbe von Berun“ verlässt das Autorengespann T.S. Orgel die tolkienschen Figurengefilde, in denen sie mit ihren letzten drei Büchern über die Orks und die Zwerge unterwegs waren. Das Duo bricht auf in eine neue Welt und die ist so facettenreich wie spannend. Das Kaiserreich Berun ist ein Land, das im politischen Niedergang begriffen ist. Es gibt reichlich Intrigen und Ränke, mit denen die Feinde des neuen Kaisers versuchen, an die Macht zu kommen. Es geht um Macht, es geht um Religion und es geht um Magie und den wertvollen Rohstoff Blaustein, der das magische Talent mancher Menschen fördert. Das Setting, das T.S. Orgel entwirft, ist nicht neu in der Fantasy, aber hier ungemein vielschichtig und wird all jene begeistern, die die epische Fantasy lieben. Schnell ist man in der Geschichte und gebannt von den sich überschlagenden Ereignissen in den verschiedenen Handlungssträngen. Die Story fesselt aufgrund ihrer Komplexität, aber auch aufgrund ihrer guten Figuren. T.S. Orgel hat spannende Charaktere gezeichnet, die alle ihre Abgründe, Fehler, ihre Ecken und Kanten haben. Das macht sie interessant und sorgt dafür, dass man ihnen folgen will. „Das Erbe von Berun“ wird so zum echten Pageturner, bei dem man sich nach der letzten Seite schon auf die nächsten Bände freut.

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Überzeugender Trilogieauftakt

Von: PMelittaM aus Köln

28.10.2016

Nach dem Tod des Kaisers von Berun geht das Land seinem Untergang entgegen, denn der Thronfolger ist schwach und unfähig. In den Vasallenstaaten gibt es Abspaltungstendenzen, es kommt zu Aufständen, Nachbarstaaten versuchen die Umstände auszunutzen. Das Schicksal mehrerer Menschen verbindet sich mit dem Geschehen: Die Diebin Sara tritt, nachdem sie der Mutter des Kaisers unbeabsichtigt einen Gefallen erwies, in deren Dienst und damit mitten ins Geschehen. Der Schwertkämpfer Marten muss auf Grund seines lasterhaften Lebenswandels Berun verlassen und verdingt sich als Kriegsknecht. Messer, ein Auftragsmörder, erhält die Aufgabe verschiedene Personen, die mit dem Kaiserhaus in Verbindung stehen, zu töten – das sind nur drei der Charaktere, die die Handlung tragen und aus deren Perspektiven erzählt wird. Dem Leser bleibt lange unklar, wie die Charaktere miteinander verbunden sind, ja, wohin überhaupt die Geschichte führen soll. Das finde ich persönlich nicht weiter schlimm, denn die einzelnen Geschichten sind interessant und spannend erzählt und nach und nach erschließen sich zumindest Gemeinsamkeiten bzw. Verknüpfungen. Die Frage nach dem großen Ganzen der Geschichte stellte sich mir nur am Rande und wird sich wohl erst mit dem letzten Band endgültig erschließen. Dennoch gibt es auch hier schon einige Aha-Erlebnisse, z. B. wenn persönliche Hintergründe aufgedeckt werden. Überrascht wird der Leser zudem immer wieder durch unerwartete Wendungen, Entwicklungen und Verbindungen. Die Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, die Charakterisierung ist nicht immer tiefgehend, dafür aber pointiert ausgefallen, keiner wirkt blass oder eindimensional, es gibt nahezu keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, Protagonisten wie Antagonisten besitzen fast alle gute und schlechte Charakterzüge. Die Welt, die die Gebrüder Orgel entwickelt haben, gefällt mir gut, es ist eine Fantasywelt, jedoch sind die Fantasyelemente, zumindest bisher, dezent gesetzt. Einige Menschen haben „Talente“, besondere Eigenschaften (z. B. Beherrschen des Elementes Wasser), die durch Blaustein verstärkt werden können und in Berun als widernatürlich angesehen werden. Gut gefällt mir auch die dahinter stehende Mythologie/Religion, ebenfalls sehr gelungen ist die Tierwelt, von deren Vertretern wir hoffentlich in den Folgebände weitere kennenlernen werden. Der Roman wartet mit einer Karte und einem Personenverzeichnis auf, beides sehr nützlich. Schön wäre noch ein Glossar gewesen, es gibt einige Worte, die einer (früheren) Erklärung bedurft hätten (z. B. Metis oder Vibel). „Das Erbe von Berun“ ist der erste Teil einer Trilogie und in meinen Augen sehr vielversprechend. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile und die Entwicklungen, die Berun und die Charaktere durchlaufen werden. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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Vita

Mit ihren »Orks vs. Zwerge«-Romanen haben sich die beiden Brüder Tom & Stephan Orgel in die Herzen der deutschen Fantasy-Fans geschrieben. Mit »Die Blausteinkriege« erschaffen sie nun eine neue, gewaltige Welt, die von blutigen Machtkämpfen, geheimnisvoller Magie und verzweifelten Heldentaten erschüttert wird: das neue große Epos der deutschsprachigen Fantasy!

blausteinkriege.de

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