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Die Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden Roman

Die Blausteinkriege (2)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31706-2

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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FÜRCHTE DIE MACHT DES BLAUSTEINS

Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen.

Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens …

Das neue, gewaltige Epos der preisgekrönten Autoren Tom & Stephan Orgel

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON T.S. ORGEL

Die Blausteinkriege

Orks vs. Zwerge-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

T.S. Orgel (Autor)

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman Orks vs. Zwerge, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 640 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-31706-2

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.10.2016

  • Leserstimmen

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Schwerer Anfang, grandioses Ende

Von: Bookdemon Datum: 21.11.2017

a-bookdemon.blogspot.com

↠ Figuren ↞
Im Vergleich zum ersten Band (hier meine Rezension) hat sich, was die Personenanzahl angeht, nicht allzu viel verändert, weshalb ich euch hier nur einmal meine liebsten vorstellen möchte. (Alles Weitere wäre sicherlich sowieso ein zu großer Spoiler.)
Thoren ist immer noch der taktische Puppenspieler, der er auch in „Das Erbe von Berun“ war. Allerdings bekommt er in diesem Teil viel weniger Aufmerksamkeit. Der Fokus schwenkt auf ehemalige Nebencharaktere, die nun die Geschichte vorantragen.- Eine nette Abwechslung, wobei Thoren und Sara, seine Verbündete, ruhig ein paar mehr Seiten hätten gewidmet werden können. Vor allem Sara hat sich seit ihrem ersten Auftritt in den Blausteinkriegen weiterentwickelt und ich hätte sie gern öfter so erlebt, wie sie geworden ist.
Und dann hätten wir da noch Meister Messer, den ich von Anfang an wegen seiner schrulligen Art sehr mochte, auch, wenn er eigentlich eher ein Antiheld ist. Er steht auf der Seite von dem, der am besten bezahlt oder ihm am meisten von Vorteil ist und außerdem ist er nicht gerade unbeteiligt an mehreren Schicksalen. Vielleicht macht ihn gerade das so spannend.
Im Großen und Ganzen ist in den Blausteinkriegen sowieso kein Platz für schillernde Helden. Alle Figuren auf die man trifft haben irgendwo wenigstens ein bisschen Dreck am Stecken.

↠ Schreibstil ↞
Die Autoren haben wenig Schönes in Tertys, der Welt der Blausteine, gelassen. Tatsächlich ist der besagte „Sturm aus dem Süden“ mehr als spürbar. Es findet kein klassischer „Gut gegen Böse“-Konflikt statt, sondern einfach ein allgemeiner Kampf ums Überleben. Ganz nach dem Motto „Fressen und gefressen werden“.
Im Gegensatz zu Band 1 finden in diesem Teil der Trilogie deutlich öfter lange Konversationen um bestimmte Themen statt. Da diese jedoch mit einem gewissen Charakter geschrieben sind, liegen sie nicht so schwer im Magen wie es sonst im High Fantasy immer wieder der Fall ist.

↠ Inhalt ↞
Man sollte definitiv den ersten Band kennen, um den zweiten verstehen zu können.- Allein schon, um nicht völlig überfordert zu sein, wenn die ersten politischen Debatten beginnen und der bereits (gefühlt) hundertste Charakter vorgestellt wird. Wenigstens hatte ich nie den Eindruck, eine Figur wäre besser ausgeblieben, da sie alle ihr kleines Stück zum Voranschreiten der Handlung beitragen.
Was mich besonders gefreut hat: Man lernt in diesem Band viel mehr über die Hintergründe des Blausteins und wo er eigentlich herkommt. Und auch die Talente, die diese Droge stärkt, werden genauer erklärt und unzählige neue vorgestellt.
Jedoch geht es schon lange nicht mehr nur um den seltenen Blaustein, sondern auch um die gesellschaftlichen und politischen Spaltungen, die unter anderem wegen ihm entstehen. Diese ziehen sich mitsamt clever gesponnener Intrigen durch wirklich alle Schichten und manch einer gibt dabei große Geheimnisse preis. Es braucht nur wenige Seiten, um alles was vorher war, in ein komplett neues Licht zu rücken und ab der Hälfte des Buches habe ich die ganze Geschichte sozusagen nur noch inhaliert. Denn während die ersten 300 Seiten eher dahingeplätschert sind, bauschen sich die folgenden enorm auf. Die ohnehin schon stellenweise blutige Story nimmt eine gewisse Finsternis und Grausamkeit an.

Fazit:
Zwar zieht sich der Anfang, doch nach und nach setzt sich ein spektakulärer zweiter Band zusammen.

Fantasy aus deutschen Landen, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte!

Von: Melanie Frommholz Datum: 21.08.2017

www.booksection.de

Mit „Sturm aus dem Süden“ entführt uns T.S. Orgel erneut in seine facettenreiche und gut durchdachte Welt. Der Kampf um Macht und Rohstoffe spitzt sich gefährlich zu, und die Story bekommt durch neue Parteien im Machtgefüge weitere Dimensionen. Das hält die Story abwechslungsreich und spannend. Zumal die Trennlinie zwischen Freund und Feind nicht immer klar und deutlich verläuft. Nicht selten dienen die Figuren mehr als nur einem Herrn, was zu packenden Wendungen, aber auch zu bitteren Abschieden führt. Der Schwerpunkt liegt diesmal - wie der Titel schon richtig vermuten lässt - im Süden und damit auch auf den dortigen Erzählsträngen und Figuren. Und auf Krieg und Kampf. Im Macouban laufen die Fäden zusammen, unsere Helden sind mittendrin. Der 2. Band der „Blausteinkriege“ ist klar actionlastig. Doch Kämpfe und übrige Handlung bleiben in Balance, denn T.S. Orgel trägt den Leser immer über eine atmosphärische und lebendige Erzählweise mitten hinein in die Geschichte und an die Seite der Charaktere. Erneut verbinden sich dabei die Teile der beiden Autoren Tom und Stefan Orgel, die sich hinter T.S. Orgel verbergen, zu einer stimmigen Einheit, die nicht erkennen lässt, wo ein Part endet und ein anderer beginnt.

Die Mischung aus uralter Magie, Politik und Krieg, aus ernsten Momenten, Todesgefahren und dem gut platzierten schwarzem Humor der Figuren macht aus „Sturm aus dem Süden“ eine gelungene Fortsetzung der Blausteinkriege. Fantasy aus deutschen Landen, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte!

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