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Die Blütentöchter Historischer Roman

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€ 15,50 [A] | CHF 21,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-0619-3

Erschienen:  23.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Vom Schicksal getrennt, durch Blüten auf ewig verbunden ...

Heilbronn, 1333. Die Drillingsmädchen des Hauses Laemmlin spalten seit jeher die Gemüter. Während manche in ihnen ein Zeichen der Heiligen Dreifaltigkeit erkennen, zeigen andere offen ihren Argwohn. Es ist das Glück der drei, dass sie dem Stadtadel angehören. Doch als ein Bußprediger die Stadt betritt, ist selbst ihr Stand nutzlos. Denn der prophezeit: Die Drillinge bringen Unheil! Kurz darauf wird Heilbronn von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht. Gejagt und voneinander getrennt, bleibt jede Schwester im Glauben, die anderen seien tot. Dann aber entdeckt eine von ihnen Fragmente der heimlichen gemeinsamen Blütenkunst …

»Literatur voller Emotionen, Spannung und Leidenschaft […]. 'Die Blütentöchter' ist ein Meisterwerk unter den Historienschmökern dieses Jahres.«

Susann Fleischer / Literaturmarkt Online (11.12.2017)

Joël Tan (Autorin)

Joël Tan wurde 1982 in Bremen geboren. Sie studierte Medien und Information an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und arbeitete vor, während und nach dieser Zeit in verschiedenen Verlagshäusern und Medienunternehmen. Als Zweitälteste von sieben Kindern lernte sie das turbulente Leben in einer Großfamilie kennen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Töchtern im Hamburger Norden und widmet sich mit Hingabe ihrer großen Leidenschaft – dem Mittelalter.

»Literatur voller Emotionen, Spannung und Leidenschaft […]. 'Die Blütentöchter' ist ein Meisterwerk unter den Historienschmökern dieses Jahres.«

Susann Fleischer / Literaturmarkt Online (11.12.2017)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7645-0619-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  23.10.2017

  • Leserstimmen

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Für immer vereint...

Von: Eliza Datum: 09.06.2018

https://elizasbuecherparadies.wordpress.com

Die Blütentöchter haben mich von den ersten Seiten an verzaubert, die Autorin schaffte es innerhalb kürzester Zeit, dass ich mich als einen Teil der Geschichte verstand und somit Anteil nahm am Schicksal der Drillinge.
Das Cover ist wunderschön und ich kann den Verlag nur bitten das Cover beizubehalten und nicht wie angedacht (siehe Vorschauen) zu ersetzen, dieses Cover hier springt ins Auge und wird dem Roman gerecht, wohingegen das andere im „Einheitsbrei“ untergehen wird. Der Klappentext des Buches ist gut und kurz zusammengefasst, er umreißt den Roman gut und stellt das Schicksal der Drillinge in den Vordergrund.
Es geht aber nicht nur um das Schicksal der drei Schwestern, sondern auch um Familienbande, Freundschaft und Liebe. Alle drei Mädchen sind von der Autorin liebevoll gezeichnet worden: Clementia, Elilika und Imagina bestechen durch unverwechselbare Eigenschaften, die es dem Leser leicht machen die Drillinge auseinander zu halten. Äußerlich mögen sie sich gleichen und so Agnes Zoller in den Wahnsinn treiben, für uns Leser ist aber zu jedem Zeitpunkt klar, wer Agnes gegenüber steht. Der Roman ist getrieben von dem Schicksal der Schwestern und ob sie jemals wieder zueinander finden werden. Aber es geht auch um die Erfüllung von Wünschen und um die Liebe. Der allwissende Erzähler hat hier mit dem Leser zusammen natürlich einen Vorteil gegenüber den handelnden Figuren, die immer nur an einem Schauplatz verweilen und nicht zur gleichen Zeit an mehreren Orten zugegen sein können.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, ohne zu viel in die Alltagssprache abzurutschen, zudem sind die Dialoge teilweise den historischen Gegebenheiten angepasst, was ich sehr begrüße. Teilweise hätte ich mir eine ausführlichere Beschreibung der Umgebung bzw. des Geschehens gewünscht. Eine Karte, ein Personenregister und ein Glossar runden den gelungenen Gesamteindruck des Romans ab.
Ein historischer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle, er mag zwar drei weibliche Hauptfiguren haben, dennoch bekommen im Verlauf des Romans auch die Männer eine immer wichtigere Bedeutung, ohne jetzt zu viel verraten zu wollen.
Ich bedanke mich herzlichst bei Joël Tan für die freundliche Bereitstellung des Lese- und Rezensionsexemplars und wünsche noch ganz viel Erfolg mit den Drillingen!

Die Blütentöchter

Von: MarySophie Datum: 21.05.2018

https://lalolololala.blogspot.de/

Handlung:
Heilbronn 1333
Die Schwestern Eilika, Clementia und Imagina werden schon seit ihrer Geburt von einigen Bürgern gemieden, da sich viele vor den Drillingen fürchten. Nur durch den angesehen Familiennamen und den Beruf des Vaters trauen sich viele nicht, die Drillinge öffentlich anzuklagen. Bis der Bußprediger Alardus die Stadt betritt. Durch einen Zufall erfährt er von dem Namen und auf dem Jahrmarkt prangert er die Schwestern öffentlich an, indem er die Meinung äußert, dass die Drillinge Unheil bringen. Besorgt um den guten Ruf beschließt Volmar Laemmlin, der Vater der Mädchen, sie zu trennen und Eilika muss als erstes die Stadt verlassen, während eines Hochwassers, welches einige Leben kosten wird. Durch all den Trubel verlieren sich auch die anderen beiden Schwestern aus den Augen und jede muss sich alleine durchschlagen, im Glauben, die anderen seien tot. Trost spendet ihnen ihre Blütenkunst, die eine jede auf andere Weise ausgeführt hat. Und plötzlich gibt es ein Lebenszeichen in Form der Blütenkunst. Gibt es ein Wiedersehen zwischen den Drillingen?


Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist gleichzeitig sehr schlicht, fällt gerade deshalb sofort ins Auge und ist eine angenehme Abwechslung zu den heutzutage doch sehr auffälligen und teilweise überladenen Covern. Positiv finde ich daran außerdem, dass es nostalgisch wirkt und dies passt perfekt zu dem Inhalt.


Des weiteren ist mir sofort positiv aufgefallen, dasses nicht nur ein Personenverzeichnis gibt, sondern auch ein Glossar am Ende des Romans. Besonders bei historischen Romanen immer sehr hilfreich und passend.


Obwohl es sich hierbei um einen historischen Roman handelt, stand die fiktive Geschichte rund um die drei Schwestern durchweg im Vordergrund. Es wurden zwar auch historisch verbürgte Verträge, Beschlüsse und Ereignisse angesprochen, jedoch wurde dies immer nebenbei abgehandelt. Mir hätte es gut gefallen, wenn es eine größere Einbindung gegeben hätte.


Mir hat es gefehlt, dass es keine Erwähnung gab, wie viel Zeit im Verlauf der Handlung mittlerweile vergangen ist. Am Anfang und am Ende gab es zwar eine Einordnung, aber zwischendrin hat mir dies gefehlt, um einen groben Eindruck zu erhalten, wie viel Zeit mittlerweile vergangen ist.


Die Geschichte an sich war eine sehr runde Sache, Fragen wurden geklärt und kaum welche sind offengeblieben. Besonders gut fand ich es, dass die Geschichte dort endet, wo sie auch angefangen hat, in Heilbronn. Dadurch wird der Kreislauf geschlossen und man kann auch gut mit der Geschichte nach dem Lesen des Buches abschließen.


Als Erzählinstanz dient ein personaler Erzähler, der eine Einsicht angenehme Einsicht auf die Handlung gibt. Es gibt viele Sichtweisen, man ist immer auf dem Stand der Dinge und hat nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben.


Der Schreibstil war sehr angenehm, er ermöglichte ein einfaches und flüssiges Lesen. Manchmal hätte ich mir die Einbindung von mehr altertümlichen Worten gewünscht, die den Roman noch authentischer gemacht hätten.


Ich hätte es mir gewünscht, dass manche Protagonisten klarere gezeichnet wurden wären. Es fehlt fast durchweg die Altersangabe, was mich noch nicht sonderlich gestört hat, da ich so meiner Phantasie freien Lauf lassen konnte. Ich fand manche Charaktere vom Charakter teilweise zu einfach dargestellt, sie haben nicht viele Facetten von sich gezeigt und daher war es mir schwer möglich, sie mir vorzustellen.
Wenige Charaktere haben im Verlauf der Handlung eine Wandlung vollzogen, diese war nicht sehr groß, jedoch klar erkennbar und es wäre interessant gewesen, diesen Prozess noch weiterzuverfolgen.


Nach dem Unglück lief mir die Geschichte ein wenig zu glatt ab. Die Schwestern sind zwar voneinander getrennt und müssen ohne Hilfe vonseiten der Familie versuchen, zu überleben. Doch sie lernen während dieser Zeit bis auf eine Ausnahme nur freundliche und hilfsbereite Menschen kennen und müssen weder Hunger, noch Furcht leiden. Hier hätte ich mir mehr Vielfältigkeit gewünscht, da die Realität nicht unbedingt so ausgesehen hätte.


Fazit:
Ein sehr nett zu lesender Roman, der leicht und flüssig zu lesen ist. Mir hat die stetige Einbindung der Blütenkunst sehr gut gefallen, teilweise hätte ich mir mehr historischen Bezug gewünscht.

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