Die Feenjägerin – Das verbotene Königreich

Roman

Paperback
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Die Schlacht um Schottland ist verloren, und Aileana Kameron, die letzte Feenjägerin, verschwand durch das magische Portal, das sie eigentlich für immer verschließen wollte. Nun ist sie in den Händen ihres gefährlichsten Feindes und gefangen in der düsteren Feenwelt. Aileana hat schon jede Hoffnung auf Rettung aufgegeben, als sie Hilfe von unerwarteter Seite bekommt und zurück in die Welt der Menschen fliehen kann. Doch dort herrschen inzwischen die Feen. Nur wenn Aileana alles auf eine Karte setzt, kann sie die, die sie liebt, noch retten ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Sonja Rebernik-Heidegger
Originaltitel: The Vanishing Throne - The Falconer-Trilogy Book 2
Originalverlag: Gollancz
Paperback, Broschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31736-9
Erschienen am  14. November 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Feenjägerin

Leserstimmen

Spannend, düster und atmosphärisch

Von: Jenny von Seductive Books

22.11.2018

Meine Meinung Das Cover ist passend für ein Fantasybuch. Außerdem sind die einzelnen Elemente auf die Geschichte abgestimmt. Mir gefällt es, aber es ist jetzt auch nichts Besonderes. Die Autorin bleibt sich und ihrem Schreibstil treu. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Aileana erzählt. Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich die Geschichte wirklich weiterlesen soll, da es ja so aussieht, dass sie auf Deutsch nicht fortgesetzt wird. Dann hat doch aber meine Neugierde gesiegt, außerdem fand ich den ersten Teil wirklich genial. So habe ich mir den dritten Teil einfach auf Englisch bestellt, so weiß ich zumindest wie die Geschichte ausgeht. Aileana muss in diesem Teil erstmal wieder zu sich selber finden, denn sie wurde gefoltert. Der Feenkönig hat wirklich alles versucht sie zu brechen, jedoch ist sie stark und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Für mich wirkt sie in diesem Teil nur noch stärker. Sie kämpft sich durch das Leben und lässt sich von niemanden unterkriegen. Die Geschichte beginnt gleich spannend und das Setting ist sehr düster, sowohl im Land der Fae als auch auf der Erde. Überall wütet die Zerstörung. Mir hat die Stimmung und die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn sie zwischendurch etwas langatmig war. Die vielen verschiedenen Fae kombiniert mit Technik hat mir auch im zweiten Band wieder richtig gut gefallen. Die Kombination ist einfach genial. Ich habe viel mit Aileana mitgefiebert und auch die Liebesgeschichte kam natürlich nicht zu kurz. Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich sehr gefallen, auch wenn ich finde, dass sie nicht ganz an den ersten herankommt. Mein Fazit Die Feenjägerin: Das verbotene Königreich ist spannend, düster und atmosphärisch. Die Geschichte entwickelt sich rasant weiter, obwohl sie manchmal ihre kleinen Längen hat. Ich bin immer noch sehr angetan von dem Mix aus Fantasy und Technik. Außerdem liebe ich die Protagonisten und finde es sehr schade, dass es hier wohl auf Deutsch nicht weitergeht.

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Gelungene Fortsetzung mit Humor

Von: Michelle Yolanda

28.07.2017

Die Fortsetzung eines faszinierenden Buches und in diesem Fall kann sie durchaus mit ihrem Vorgänger mithalten. Der vorherige Band endete mit einem Cliffhanger, dessen Auflösung interessierte Leser eine sehr lange Zeit warten ließ. Während der Schlacht – auf der einen Seite um die Sicherheit Schottlands, auf der anderen für das Neuerwachen des Feenreiches – kämpfte Alieana dafür, das über viele Jahrtausende die Feen einsperrende Siegel wieder zu verschließen, doch ein kleiner Augenblick der Ablenkung als Kiaran vermeintlich tödlich verwundet wurde reichte, um ihr Vorhaben und all die Mühen zum Scheitern zu bringen. Mit den Worten, sie würde es noch bereuen Kadamach nicht getötet zu haben, wurde sie von ihrem Feind Lonnrach in die Welt der Feen entführt, wo sie gefangen gehalten wird, ewige Qualen erleidend, bis man ihr zur Flucht verhilft. Jedoch scheint Lonnrach nie weit von ihr zu sein, denn kann sie ihn zu etwas führen, das seine geliebte Welt retten könnte. Durch den einfachen Schreibstil und das Interesse an der neuen dargestellten Welt, konnte man sich schnell wieder in die Welt Alieanas einfinden, obschon manche spezielle Bezeichnungen für Feen verwirrend waren, zumal leider nicht alle Arten in dem kleinen von Alieana geschriebenen Lexikon vorkommen, sondern eher nur jene am Anfang des Alphabetes, dennoch war das Fehlen gewisser Details zu einzelnen Feen nicht störend, denn bekam man vieles noch einmal zu lesen. Und noch einmal. Das war ein Aspekt, der mir bei dem ganzen Buch ein Dorn im Auge war. Nicht nur die Sprache, die nicht ganz harmonisch in ihrer Art mit der Geschichte war, vielmehr die unzähligen Wiederholungen nervten zusehends, zum Beispiel der Vergleich von Kiaran und seiner Schwester Aithinne, die Schuld die Alieana empfand oder Beschreibungen der Umgebung, die gleichzeitig aber traumhaft waren, wie gemalt. Die Sicht auf die einzelnen Charaktere wurde natürlich wiederum durch die Schreibweise beeinflusst, sodass Alieana manchmal sehr nervtötend sein konnte, vor allem in Bezug auf die häufig vorkommende Rede über sich selbst, die wiederholten Gedanken. Sie wurde als eine schwache Person beschrieben, doch eine Vielzahl ihrer Handlungen sprach jedes Mal dagegen. Ähnlich verhält es sich mit fatal dargestellten Verletzungen, die im nächsten Moment doch nicht so schlimm waren. Neben ihr und den altbekannten Charakteren, lernt man auch neue kennen, wenngleich sie nichts Herausragendes an sich hatten. Eine Person wie Aithinne lernt man in jedem Buch finden. Und was in einem Jugendbuch nicht fehlen darf, ist natürlich die Liebesgeschichte, die mich vorrangig gestört hat. Was ich jedoch sehr an all den handelnden Personen mochte, war ihre Direktheit. In diesem Buch entstehen keine Probleme, weil etwas endlos verschwiegen wird oder Reden ständig unterbrochen werden. Nein, Dinge werden geradeheraus gesagt, nicht selten begleitet von herrlichem schwarzen Humor. Kurzum ist dieses Buch eine gelungene Fortsetzung, doch konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen, da er für mich die Atmosphäre und auch Glaubwürdigkeit der Geschehnisse zunichte machte. Für seine fast 500 Seiten geschah schlussendlich äußerst wenig und bestand dadurch aufgrund seiner Schnelllebigkeit. Auch wenn mich an diesem Buch manches negativ ansprach, bin ich trotzdem von der einmal anderen Weltdarstellung imponiert mit all ihrer Dunkelheit und dem schwarzen Humor. Wahrscheinlich werde ich keinen weiteren Band lesen, zumal vieles schon denkbar ist, aber bleibt diese Welt für mich positiv in Erinnerung.

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Vita

Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews. Seit dem Abschluss ihrer Doktorarbeit widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben und stürzt sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.

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