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Die Feuer von Anasoma Roman

Sorcery Ascendant Sequence (1)

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€ 15,50 [A] | CHF 21,90*
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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31813-7

Erschienen:  13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Caldan ist zehn Jahre alt, als seine Eltern von den Schergen des Kaisers ermordet werden. Er selbst entkommt seinen Verfolgern und findet in einem Kloster Unterschlupf, wo er von den Brüdern in den Grundlagen der Arkanen Magie unterrichtet wird. Doch dann verletzt er Jahre später bei einer Prügelei unwillentlich einen Mitschüler und wird, mit nichts als ein paar Münzen in der Tasche, hinausgeworfen. Von nun an muss er sich alleine durchschlagen – in einer Welt, die noch immer von den Mördern seiner Eltern beherrscht wird. Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der größten Magier seiner Zeit sein wird …

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON MITCHELL HOGAN

Sorcery Ascendant Sequence

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Mitchell Hogan (Autor)

Mitchell Hogan entdeckte mit elf Jahren seine Liebe zur Fantastik, als ihm zum ersten Mal Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe in die Hände fielen. Seitdem füllt sich sein Bücherregal stetig mit Fantasy- und Science-Fiction-Romanen. Inzwischen hat er seine große Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeitet als freischaffender Schriftsteller. Sein Debütroman Die Feuer von Anasoma wurden mit dem Aurealis Award ausgezeichnet. Mitchell Hogan lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern in Sydney, Australien.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: A Crucible of Souls - Sorcery Ascendant Sequence Book 1
Originalverlag: Harper Voyager

Paperback, Broschur, 720 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31813-7

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  13.03.2017

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Die Feuer von Anasoma - Ein gelungener Serienauftakt!

Von: Bücherserien.de Datum: 18.12.2017

www.buecherserien.de/rezension-mitchell-hogan-die-feuer-von-anasoma/

Nach dem Mord an seinen Eltern wird der gerade einmal zehn Jahre alte Caldan in einem Kloster aufgenommen. Hier wird sein magisches Potenzial erkannt und Caldan wird in der Arkanen Magie ausgebildet. Nach einem Zwischenfall wird er, Jahre später, aus dem Kloster geworfen. Auf sich allein gestellt, versucht der junge Magier, in der Zauberergilde der Hafenstadt Anasoma aufgenommen zu werden. Hier hat Caldan noch viel zu lernen – unter anderem muss er hinterfragen, ob seine Vorstellung von Gut und Böse tatsächlich stimmig ist …

Das ist nur einer, wenngleich der wichtigste, der Handlungsstränge in dem breit angelegten Fantasy-Epos “Die Feuer von Anasoma”. Abwechselnd aus mehreren Perspektiven erzählt, entführt Mitchell Hogan in eine fantasievolle magische Welt, die sich in einigen Aspekten wohltuend von der anderer Fantasy-Geschichten unterscheidet. Besonders das Magie-System ist interessant gestaltet: So wird nur “gute”, schützende Magie gelehrt, die sich mithilfe unterschiedlicher Materialien manifestiert. Man glaubt, dass das Wissen um zerstörerische und gefährliche magische Künste vor Hunderten von Jahren verloren gegangen sei. Allerdings gibt es Zauberer, die es besser wissen. Dass dieses Wissen jedoch nicht geteilt wird, kommt die Stadt Anasoma teuer zu stehen, als sie von unvorstellbar mächtigen Feinden angegriffen wird.

Die Hafenstadt ist ein Highlight des Romans: Liebevoll und detailreich beschrieben, ein Ort an dem sich zahlreiche Abenteuer erleben lassen. Mitchell Hogan lässt sich Zeit, um seine Figuren und ihre Handlungsorte einzuführen. Es gibt so viele Handlungsstränge, dass dem Leser schon recht früh, des immerhin 720 Seiten starken Bandes, klar wird, dass “Die Feuer von Anasoma” keineswegs in sich abgeschlossen sein kann. Der Roman ist der Auftakt einer epischen Fantasy-Saga, in der wir zunächst vor allem Caldan kennenlernen. Dem anfangs naiven Burschen aus dem behüteten Kloster widerfahren in der pulsierenden und ziemlich derben Stadt so einige Widrigkeiten, und sein Weg, um sein wahres magisches Potenzial zu erkennen, ist steinig. Auch verlieben darf er sich in diesem ersten Band – aber wohin das führt, ist bisher noch unklar. Er ist ein durchaus sympathischer Hauptcharakter, über den man zumindest im Laufe der Handlung deutlich mehr erfährt als beispielsweise über den mysteriösen Aidan, der ebenfalls einige Kapitel des Romans füllt. Eine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Geschichten wird in “Die Feuer von Anasoma” jedoch noch nicht hergestellt.

So bleiben viele Fragen offen und noch viele Geheimnisse ungelöst. Es tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch: “Die Feuer von Anasoma” ist in einem sehr angenehmen, flüssigen und unterhaltsamen Stil geschrieben. Ein wenig fühlt man sich an Robin Hobb erinnert, die es ebenfalls geschafft hat, Fantasy-Romane ohne Elfen, Zwerge, Drachen und sonstige Wesen zu kreieren und den Fokus stattdessen auf spannende Charaktere und interessante magische Welten legte.

Mein Fazit:

Die eine oder andere blutige Szene müssen empfindliche Naturen überstehen. Wem das nichts ausmacht, der findet in “Die Feuer von Anasoma” von Mitchell Hogan den erfrischenden Auftakt zu einer Fantasy-Serie, die sich als epische Geschichte mit interessanten Charakteren präsentiert. Der Roman macht Lust auf mehr, verrät gerade genug um neugierig zu machen und gerade so wenig, dass Geheimnis und Mysteriöses als wesentlicher Bestandteil der Handlung gelten dürfen. Eine klare Leseempfehlung für Fans von ausgeklügelten magischen Konzepten.

Guter Aufbau in einer kmplexen Fantasy Geschichte

Von: Franciska Datum: 08.08.2017

bookishtwins.jimdo.com/

Meine Meinung:
Die Feuer von Anasoma ist der erster Teil einer Reihe von Mitchel Hogan. Als ich das Buch als Rezenssinsexemplar angefragen habe, war mir das allerdings noch nicht bewusst. Doch während dem Lesen merkt man doch schnell das diese Geschichte kaum in ein Buch untergebracht werden konnte, weil sich der Autor viel Zeit für den Aufbau liess. Und genau das fand ich toll. Für mich muss eine gute Fantasy Geschichte mit einer fiktiven Welt viel "Worldbuilding" beinhalten. Mitchell Hogan ist es wunderbar gelungen die Athmosphäre eines antiken Zeitalters zu erschaffen.
Nachdem unser Protagonist, Caldan, in der Stadt Anasoma angekommen war, gingen der Handlungstrang erstmal etwas langsam voran. Was mich persönlich nicht gestört hat, weil der Schreibstil so flüssig war und ich diese Atmosphären von alten Städten und Welt so sehr mag. Ausserdem war es realistisch, dass sich Caldan erstmal in der neuen Stadt zurechtfinden musst.
In dem Buch gibt es immer wieder Kapitel aus den Sichten von 3 weiteren Charakteren. Mir gefiel es, dass diese Chrakter mysteriös waren. Während wir so ziemlich alles über Cadan wussten, mussten wir bei den anderen Charakter über ihre Vergangenheit spekulieren.
Gegen Schluss passieren verscheidene Ereignisse, die die Spannung des Buches drastisch erhöhern. Auch erfahren wir viele Dinge über die Zauberwelt, was vielen nur noch komplexer macht. Leider war mir das Ende dann doch zu schnell und ich hätte mir gewünschte mir, dass einige Fragen schon in diesem Buch beantworten werden.

Fazit:
Die Geschichte des Buches gefällt mir sehr gut. Man merkt, dass der erste Band eher zum Aufbau gedacht ist, denn es gibt erst zum Schluss sehr viel Aktion. Was mich an Caldan zum Teil gestört hat war seine Naivität gegenüber Fremden. Ich wünschte er hätte mehr Sachen hinterfragt oder auf sein schlechtes Gefühl gehört.
Mir hat das Buch nichts desto trotz sehr gut gefallen, was mich im Nachhinein erstaut, da ich sonst Bücher lieber mag, in denen viel passiert. Doch bei diesem hier war der Schreibstil und die Atmosphäre so gut. Ich freue mich schon riesig auf Band zwei, wo es dann hoffentlich so richtig losgeht.

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