Die Gabe des Winters

Roman

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Kann die Kraft ihrer Liebe den Schnee zum Schmelzen bringen?

Im eisweißen Wald von Area liegt das Dorf Pago. Hier hoffen Nuria und ihre Familie auf das Ende des ewigen Winters, denn seit dem großen Schnee haben alle Menschen auf rätselhafte Weise ihre magischen Kräfte verloren. Geblieben ist der Hunger, sowie ein gefürchteter Herrscher, dessen Gemahlin verschwunden scheint, und jene Legende über eine rettende Magie - die Gabe des Winters. Wer es schafft, die finstere Burg von Lord Tarik zu betreten, soll diese Kraft erhalten. Alle Männer Pagos scheitern. So sieht sich Nuria gezwungen, das Unmögliche zu wagen. Heimlich bricht sie auf in den froststarren Wald, wo der mächtige Fürst unerwartet ihren Weg kreuzt. Auge in Auge stellt sie fest: Er ist gleichermaßen angsteinflößend wie auch verwirrend schön …


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-6193-3
Erschienen am  30. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Eigentlich echt toll, aber das Ende ist zu überhastet...

Von: Lesezauber

15.10.2019

Meinung: Irgendwas an „Die Gabe des Winters“ hat mich sofort angezogen. Wahrscheinlich die tolle Mischung aus dem ansprechenden Cover, was auf Bildern aber gar nicht so gut zum Vorschein kommt und dem interessanten Klappentext. Der Einstieg ins Buch ist wunderbar gelungen. Es gibt einen fesselnden Prolog, der 10 Jahre vor der eigentlichen Handlung spielt, aber eine wichtige Entwicklung für die Bewohner Pagos zeigt. Aber auch der Start in die Hauptgeschichte konnte mich sofort fesseln. Ich konnte mich gleich in Protagonisten Nuria hineinfühlen und den kalten Winter und auch ihre Frustration über ihre Situation fast am eigenen Leib nachvollziehen. So hab ich mich ihr das ganze Buch über verbunden gefühlt, auch als sie in die Hände von Lord Tarik fällt und die Geschichte ihren Lauf nimmt. Die anderen Figuren fand ich eigentlich ebenso ganz gut dargestellt, auch wenn sie mir nie so nah waren wie Nuria. Vor allem mit ihrem Bruder Justor bin ich nie ganz warm geworden. Er hatte zwar seine Gründe für sein Handeln und liebt seine Schwester unerbittlich, aber trotzdem konnte ich mich mit seinen Handlungen oft schwer anfreunden. Das hat sich erst am Ende etwas gegeben. Auf Lord Traik passt die Beschreibung des Biests aus „Die Schöne und das Biest“ einfach perfekt. Er entwickelt sich auch so, aber trotzdem hat er auch seine Geheimnisse und eigenen Seiten. Ich konnte auch seine Art mit der Situation umzugehen eher schwer nachvollziehen, aber nicht jeder steckt Schmerz gut weg. Die sonstigen Nebenfiguren fand ich zum Teil sehr eingängig und besonders. Und auch die Liebesgeschichte fand ich eigentlich gut und nachvollziehbar dargestellt. Der Plot an sich ist vielleicht nicht neu, da er doch stark an „Die Schöne und das Biest“ angelehnt ist, aber mir haben die eigenen Facetten daran gut gefallen. Auch die Magie, die aber zumeist eher eine kleine, aber doch wichtige Rolle spielt. Den Schreibstil fand ich sehr atmosphärisch und fesselnd. Ich wurde nämlich immer schon nach wenigen Seiten in die beschriebene Welt gezogen und das, obwohl die Geschichte zwischendurch auch aus unterschiedlichen, manchmal auch undurchsichtigen Perspektiven erzählt wird. Dadurch gibt es manchmal neue Antworten, aber viel öfters werden neue Fragen zu den Hintergründen aufgeworfen, die man unbedingt beantwortet haben möchte. Und diese Antworten gibt es auch alle, aber leider erst ganz am Ende und wirklich Schlag auf Schlag. Es wird alles aufgedeckt und Erklärungen aus dem Hut gezaubert, ohne nochmal näher darauf einzugehen. So werden am Ende einige Überraschungen geboten, aber es ging mir viel, viel zu schnell. Vor allem, da die Geschichte vorher ja eher langsam voranschreitet. So hat mich das gelesene zwar echt mit offenem Mund dastehen lassen, aber aufgrund der Eile doch auch etwas enttäuscht zurückgelassen. Fazit: Eine tolle Romantasy-Geschichte, die sehr stark an „Die Schöne und das Biest“ erinnert, aber auch tolle eigene Facetten aufweist. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und zieht den Leser mitten rein. Einzig das Ende hat mir nicht gefallen. Die Gedanken und Antworten dahinter waren schon nach meinem Geschmack, aber es ging alles viel zu schnell und wurde nur so Schlag auf Schlag hingeworfen. Das fand ich sehr schade, sonst wäre das Buch für mich wohl zu einem Highlight geworden, nun bleibt trotz des tollen Rests eine kleine Enttäuschung zurück. Insgesamt gibt’s aber immer noch 4 Sterne.

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Ein richtiges Winterbuh mit ganz viel Magie!

Von: lisa_zeilenzauber

13.10.2019

Cover: Ich finde es so wunderschön, passend zum Titel und genauso passend zu dem Inhalt. Es stimmt auf die Geschichte ein und lässt einen in die Winterwelt abtauchen die etwas Märchenhaftes an sich hat. Schreibstil: Dieser war sehr gut und unglaublich angenehm. Es gab trotz des „altertümlichen“ Settings keine Probleme bei der Wortwahl und die verschiedenen Sichtweisen der Figuren wurden sehr gut umgesetzt. Sie waren recht unauffällig eingefügt und das Lesen hat richtig Spaß gemacht. Meinung: Seitdem ich wusste das dieses Buch rauskommt, wollte ich es unbedingt lesen. Angefangen bei dem Titel, den ich wunderschön finde, wusste ich das mir dieses Buch einfach gefallen würde. Und genau das Tat es letzten Endes auch. Ich war sofort eingenommen von der wundervollen Wintergeschichte, die so viele Geheimnisse mit sich trug, dass ich sie alle aufdecken wollte. Zusammen mit Nuria habe ich deswegen eine unglaubliche Entscheidung getroffen und folgte Lord Tarik ins Schloss. Ich nahm eine Rolle ein die nie für mich vorgesehen schien und versuchte zu überleben und gleichzeitig zu entdecken. Vor allem in den ersten 300 Seiten hat man das Gefühl das zwar immer etwas passierte, aber man dem eigentlichen Geheimnis nicht ein Stück näherkam. Man musste regelrecht für jede Offenbarung kämpfen und nach diesen fast 300 Seiten habe ich kurz das Buch zur Seite gelegt und versucht alle kleinsten Informationen zusammenzutragen um zu überlegen wo mich das ganze hinführen würde. Dabei hat es wirklich Spaß gemacht, denn die kleinste Kleinigkeit und winzigste Erwähnung war hier sehr wichtig. Ab Seite 300 Allerdings ging es erst so richtig los und plötzlich passierte alles gleichzeitig. Gefühle wussten nicht mehr wohin, Erkenntnisse wurden nicht aushaltbar und Nuria wusste nicht mehr wohin mit sich. Bis hierhin fand ich alles wirklich gut umgesetzt doch auf den letzten 100 Seiten war mir dann tatsächlich alles zu schnell. Ich hatte das Gefühl das nur das gröbste erklärt wurde und man sich dadurch zwar vieles andere denken konnte, aber ich mir gewünscht hätte das es trotzdem Erwähnung finden würde. An der ein oder anderen Stelle fand ich es auch nicht ganz schlüssig und vielleicht war auch einiges zu viel des Guten, doch irgendwie mochte ich das alles trotzdem sehr. Ich wollte das alles gar nicht so schwarzsehen und tat es deswegen auch nicht. Diese Makel nehme ich einfach hin, denn die Geschichte blieb in meinen Augen trotzdem toll. Einziger wirklicher Manko: Es gibt zwar einen Prolog, aber keinen Epilog. In meiner Welt schon fast unverzeihlich^^ Fazit: Ich liebe dieses Buch und seine Geschichte und werde es wieder lesen.

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Vita

Mara Erlbach, geboren 1982, studierte Bibliothekswesen sowie Medienwissenschaften in Hamburg – aber eigentlich nur aus Vernunft, wie sie sagt. Denn bereits seit ihrer Jugend wusste sie, dass sie Autorin werden will. Irgendwann nahm sie all ihren Mut zusammen, kündigte und schrieb! Nach einigen historischen Romanen, die unter anderem Namen im Blanvalet Verlag erschienen sind, verwirklichte sie mit dem Verfassen eines Fantasy-Romans einen langgehegten Traum – die Verschmelzung von Mittelalter und Magie.

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