Die Gerechte

Thriller

Paperback
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Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

»Es sind nicht die Plotwendungen, die den Roman lesenswert machen. Es ist die unprätentiöse Herangehensweise des Autors, der seinen Fokus auf die Innensicht der Protagonisten einstellt und eine fast kammerspielartige Anordnung schafft für das schrille Geschehen.«

Jan Costin Wagner / LITERATUR SPIEGEL (16. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: The Kind Worth Killing
Originalverlag: William Morrow, New York 2015
Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-0359-9
Erschienen am  16. Januar 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Erstklassig

Von: Alittlebookconversation

24.01.2018

Peter Swanson hat mit "Die Gerechte" einen superstarken, intelligenten Thriller geschaffen, der nachhaltig im Kopf bleibt. Ohne groß auf den Klappentext einzugehen, der ja bereits in der Produktbeschreibung zu lesen ist: Swanson hat einen wirklich genialen Thriller geschrieben! Kapitelweise lernen wir Lily, Ted und Miranda kennen - und verstehen. Obwohl die Hauptcharaktere nur bedingt sympathisch sind, ist man als Leser doch auf ihrer Seite und fasziniert von ihrem Denken und Handeln. Rache wird plausibel, Mord wird selbstverständlich. Peter Swanson hat seinen sehr angenehmen Schreibstil mit einer großartigen Romanidee verknüpft. Hollywood - bitte verfilm dieses wahnsinns Buch, damit ich diese Spannung noch einmal erleben kann! "Die Gerechte" ist mein Lieblings-Crimethrill-Titel 2017!

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Karma hat kein Verfallsdatum!

Von: Franzy

26.08.2017

Buchinfo Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann? (Verlag) Erster Satz "Ja hallo", sagte sie. Ich blickte auf die blasse, sommersprossige Hand an der Lehne des freien Barstuhls neben mir in der Business Lounge von Heathrow Airport. Meine Meinung Ein Cover muss auf mich wirken, damit ich mich überhaupt erstmal für ein Buch interessiere. Sollte mich das Buch aber nicht interessieren, würde ich es nur aufgrund des Covers nicht kaufen. Dieses Cover aber hatte mich sofort ♥ Ich liebeliebeliebe rote Haare! Und da das Rot auf dem Cover meinem sehr ähnelt (zumindest frisch nach dem Färben ^^) las ich mir den Klappentext durch und wusste, dass ich es lesen wollen würde. Eine Frau, die einem völlig Fremden ihre Hilfe an einem Mord anbietet? Was hat sie denn davon? Und was soll der Satz: "Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient"? Wer glaubt sie zu sein um solche Entscheidungen treffen zu können? Karma hat kein Verfallsdatum! Ich möchte nicht sonderlich - also eigentlich gar nicht - auf den Inhalt eingehen. Jedes gesagte Wort ist eines zu viel. Dieses Buch wirkt nur so richtig, wenn man vorher nicht gespoilert wird. Ich weiß, dass es nicht wenige Menschen gibt, die das Ende eines Buchs lesen, bevor sie überhaupt damit beginnen. Ein Tipp an euch: Lasst es sein! Bei diesem Buch versaut ihr es euch sonst komplett! Diese Geschichte lebt von ihren Wendungen, die immer genau dann kommen, wenn man am wenigsten damit gerechnet hat. Immer wenn man denkt: 'Na das geht jetzt so und so weiter...was soll da denn auf X Seiten noch kommen? Das wird sicher öde!' haut es nochmal komplett rum und entlockt ein "Ach was?!". Ich bin ein absoluter Fan von Geschichten, die aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben sind. Nur so bekommt man die volle Ladung Gefühle und unausgesprochene Gedanken. Es gibt viele Leser, die genau so etwas stört. In diesem Buch wäre es aber gar nicht anders möglich. Die Geschichte ist so in sich verstrickt, verknotet und verzwirbelt, dass es nur aus einer Sicht nicht funktionieren würde. Lasst euch also bitte nicht davon abschrecken, wenn es eigentlich nicht so euer Ding ist. Was mir außerdem wirklich gefallen hat ist, dass ein Großteil dieses Buchs ohne Polizeiarbeit auskommt. Oft ist es in Thrillern ja so, dass man als Leser jeden Schritt eines Ermittlers/Ermittlerteams begleiten muss, was recht zügig langweilig und langatmig werden kann. So weit möglich hat der Autor hierbei darauf verzichtet, wofür ich ihm dankbar bin ;-) Prinzipiell bin ich nicht so der Freund von offenen Enden. Ich würde nicht sagen, dass ich ein Ordnungs- oder Kontrollfreak bin, aber ich mag es lieber, wenn ich ein Ende vorgesetzt bekomme. Das macht es für mich oftmals runder. Selbst wenn das Ende nicht nach meinem Geschmack ist, ist mir das trotzdem meist lieber. Hier gibt es ein offenes Ende - und es gefällt mir! Ich weiß nicht, ob Platz für einen eventuellen zweiten Teil gelassen werden wollte oder es ganz bewusst so abschließen sollte, aber passender hätte es eigentlich kaum sein können. Textstellen Warum hielt man es für so furchtbar, ein Leben auszulöschen? [...] Der wahre Grund, warum man Mord als eine solche Grenzüberschreitung ansah, waren die Menschen, die zurückblieben. Die Angehörigen. Aber was, wenn jemand im Grunde nicht geliebt wurde? (Seite 49, f.) Töten war ein bisschen wie eine juckende Stelle, an der ich mich seit vielen Jahren nicht gekratzt hatte. (Seite 197) Fazit Ein Buch, bei dem man sich nicht spoilern (lassen) sollte, da die Geschichte von ihren Wendungen lebt und sonst nur noch das halbe Vergnügen bereitet. Der Autor schafft es den Leser immer mal wieder auf eine falsche Fährte zu locken und an der Nase herumzuführen - ganz großes Kino! Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung für die unter euch aus, die gerne verwirrt da sitzen und nicht fassen können, warum es nun doch nicht so kommt wie man dachte.

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Vita

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts. 

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Wirklich irre und extrem spannend sind […] die vielen Wendungen in diesem Krimi. Läuft am Anfang alles auf den Mord an der Ehefrau und ihrem Liebhaber hinaus, dreht sich die Geschichte plötzlich, Täter und Opfer wechseln die Rollen, das mörderische Spiel beginnt von Neuem. Selten hat mich ein Psycho-Thriller so gefesselt wie dieser.«

Karin Trappe/hr-info (02. März 2017)

»[E]in unheimlich cleverer und wendungsreicher Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur bietet.«

brigitte.de (29. Mai 2017)

»Ein spannender Rache-Thriller, der durch zahlreiche und originelle Wendungen frischen Wind ins Genre bringt.«

KRIMI – Das Magazin (16. Februar 2017)

»Wie es sich für einen Krimi gehört, fesselt er seine Leser bis zum unerwarteten Ende.«

Neue Westfälische (10. Februar 2017)

»[…]ein ungewöhnlicher, origineller Thriller, der mit vielen überraschenden Wendungen aufwartet und das Kunststück vollbringt, Gut und Böse zu verwischen. […] Fesselnd!«

Hamburger Morgenpost (06. April 2017)

»Ein Thriller für Hollywood: Diese fesselnd und spannende Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und erhält damit viele Wendungen.«

Bremer (05. April 2017)

»'Die Gerechte' ist ein raffinierter und hoch spannender Thriller, bei dem es immer anders kommt, als man es erwartet hätte.«

Münchner Merkur (29. April 2017)

»Ein Drehbuch, das Hitchcock sicher gerne verfilmt hätte.«

Badische Zeitung (29. Juli 2017)

»Viele unerwartete Wendungen sorgen für Spannung bis zum Schluss.«

Lichtenfelser Wochenblatt (26. April 2017)

»Gäbe es einen Preis für den Plot mit den ungewöhnlichsten Wendungen, so würde ihn sicher Peter Swanson verdienen.«

Nevfel Cumart / Fränkische Nacht (28. April 2017)

»Ein ungewöhnlicher, fesselnder Thriller mit vielen überraschenden Wendungen.«

Mopo.de (Hamburger Morgenpost) (28. Juli 2017)

»Klug gestrickt und immer wieder überraschend …«

Ostthüringer Zeitung (13. Oktober 2018)

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