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Die Gerechte Thriller

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0359-9

Erschienen: 16.01.2017
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Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

»Wirklich irre und extrem spannend sind […] die vielen Wendungen in diesem Krimi. Läuft am Anfang alles auf den Mord an der Ehefrau und ihrem Liebhaber hinaus, dreht sich die Geschichte plötzlich, Täter und Opfer wechseln die Rollen, das mörderische Spiel beginnt von Neuem. Selten hat mich ein Psycho-Thriller so gefesselt wie dieser.«

Karin Trappe/hr-info (02.03.2017)

Peter Swanson (Autor)

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Er lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts, wo er an seinem nächsten Buch schreibt.

»Wirklich irre und extrem spannend sind […] die vielen Wendungen in diesem Krimi. Läuft am Anfang alles auf den Mord an der Ehefrau und ihrem Liebhaber hinaus, dreht sich die Geschichte plötzlich, Täter und Opfer wechseln die Rollen, das mörderische Spiel beginnt von Neuem. Selten hat mich ein Psycho-Thriller so gefesselt wie dieser.«

Karin Trappe/hr-info (02.03.2017)

»[E]in unheimlich cleverer und wendungsreicher Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur bietet.«

brigitte.de (29.05.2017)

»Ein spannender Rache-Thriller, der durch zahlreiche und originelle Wendungen frischen Wind ins Genre bringt.«

KRIMI – Das Magazin (16.02.2017)

»Wie es sich für einen Krimi gehört, fesselt er seine Leser bis zum unerwarteten Ende.«

Neue Westfälische (10.02.2017)

»[…]ein ungewöhnlicher, origineller Thriller, der mit vielen überraschenden Wendungen aufwartet und das Kunststück vollbringt, Gut und Böse zu verwischen. […] Fesselnd!«

Hamburger Morgenpost (06.04.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: The Kind Worth Killing
Originalverlag: William Morrow, New York 2015

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-7341-0359-9

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 16.01.2017

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Strangers on a plane

Von: lex Datum: 12.06.2017

kathrineverdeen.blogspot.de/

Alfred Hitchcock hätte sich bei diesem Krimi vermutlich die Hände gerieben und sich schneller die Rechte daran gesichert, als manch anderem das Wort „Drehbuch“ über die Lippen gekommen wäre … wenn er ein ähnliches Buch nicht rein zufällig bereits verfilmt hätte. Denn „Die Gerechte“ von Peter Swanson ist gewissermaßen eine lockere Variante von „Strangers on a train“ von Patricia Highsmith (1950) und hat mir - nach einer kleinen Leseflaute - sehr unterhaltsame Stunden beschert.

Kammerspielartig, erzählt aus wechselnden Perspektiven und auf diversen Zeitebenen stehen vier Personen im Mittelpunkt dieser Geschichte: zwei schöne Frauen, ein betrogener Ehemann und der Liebhaber. Als Ted am Flughafen von der verführerischen Lily angesprochen wird, fühlt er sich sofort zu ihr hingezogen und schüttet der mysteriösen Fremden sein Herz über seine untreue Ehefrau Miranda aus. Lily reizt Ted zu unerhörten Gedankenspielen. Hätte Miranda nicht den Tod verdient? Wie würde man es anstellen? Und was, wenn es nicht bei der bloßen Vorstellung bliebe? Als Lily Ted dann auch noch ihre Unterstützung bei der Beseitigung von Miranda anbietet, wird aus der Theorie blutiger Ernst.

Viele würden „Die Gerechte“ vermutlich als sterbenslangweilig bezeichnen. Und wem Bücher im Stile von „Girl on the Train“ oder „Gone Girl“ nicht gefallen, der darf sich die Geschichte wohl getrost schenken. Ich selbst liebe Plots, die von Beginn an einen trägen aber stetigen Sog entwickeln und genau das ist hier der Fall. Ted und Lily lernen sich kennen und schnell bekommt die Story eine unheimliche, fesselnde Note, da Ted offenherzig über den Fehltritt seiner Frau spricht und Lily, die schöne Fremde, ein verdächtiges Interesse zeigt. Dazwischen gibt es Rückblicke in Lilys Vergangenheit, die so ungewöhnlich sind, dass ich die ersten Stunden non-stop durchgehört habe. Und wen es jetzt bei dem Wort Zeitsprung gruselt - ich empfinde den Wechsel diverser Zeitebenen selbst häufig als störend in Büchern, hier aber absolut nicht, denn Lilys Erlebnisse vor ihrem Zusammentreffen mit Ted sind enorm aufregend und in gewisser Weise fast spannender als die Gegenwart, zumal sie ab einem bestimmten Punkt den Bogen zur Haupthandlung schlagen.

Dem Autor gelingt ein wirklich interessanter Kniff: Man entwickelt Sympathien für eine Mörderin und - zumindest ich - war mir bis zum Ende hin nicht sicher, ob ich mir wünschte, sie möge ungeschoren davonkommen oder nicht. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatte sicher auch Sprecherin Christiane Marx, deren Stimme ich als sehr sehr angenehm empfunden habe und die Lily in meinen Augen schon fast mit mehr Persönlichkeit ausstattet, als der Autor ihr zugedacht hat. Aber auch alle anderen beteiligten Sprecher machen einen tollen Job und es hat wirklich Spaß gemacht, ihnen durch die Geschichte zu folgen.

Nach einer starken, packenden ersten Hälfte, steuert die Handlung zur Mitte hin auf einen originellen Höhepunkt zu, den ich zwar habe kommen sehen, der aber trotzdem nochmal Schwung in die Story bringt und in dessen Folge sich mehrfach die Kräfteverhältnisse verkehren. Die Täterin wird zur Gejagten und umgekehrt, was die Spannungsspirale - das muss ich leider sagen - allerdings nicht so weit in die Höhe treibt, wie es angesichts des ausgeklügelten Plots machbar gewesen wäre. Peter Swanson steht sich hier bis zu einem gewissen Grade selbst im Wege, denn es entwickeln sich Längen durch Ausschweifungen und unnötige Wiederholungen, so dass ich bisweilen den starken Drang verspürte, viele penibelst beschriebene Nichtigkeiten, wie etwa die Zubereitung von Milchcafé, mit einem dicken Rotstift aus dem Text zu streichen, ebenso wie etliche der immer wieder aus anderer Perspektive erzählten Ereignisse.

Das alleine wäre gar nicht einmal so schlimm gewesen. Wirklich schade fand ich hingegen eine gewisse Stagnation in puncto Raffinesse. Mit der Zeit erschienen mir die Protagonisten zunehmend eindimensional und ich konnte ihr Verhalten immer weniger verstehen. Der Autor legt sein Augenmerk auf die schachspielartigen Züge der Figuren, weniger auf ihre Motivationen, was bedauerlicherweise zur Folge hat, dass die Charaktere gewissen Klischees entsprechen (die Femme fatale, der verbissene Detective, der manipulierbare Einfaltspinsel). Man sollte also bloß nicht anfangen kritisch zu hinterfragen, warum fast alle literarischen Gestalten hier Mord offenbar für die einzige Lösung ihrer Probleme halten - denn dann schmilzt die Faszination zwangsläufig etwas dahin. Kann man sich damit arrangieren, dass logische Verhaltensmuster nicht Sinn und Zweck des Buches sind, bekommt man hier jedoch klassisch gute Krimikost serviert.

Fazit: „Die Gerechte“ von Peter Swanson ist zwar ein sehr ruhiges, aber auch spannendes, teilweise überraschendes und akustisch durchweg überzeugendes Hörbuch. Stellenweise zu detailreich und vor allem in der zweiten Hälfte zu stereotyp durchgestylt, aber mit dem erstaunlichen Effekt, mit einer Mörderin mitfiebern zu können. Freunden leiser Spannung kann ich das (Hör-)Buch trotz kleiner Schwächen empfehlen, denn gelangweilt habe ich mich hier wirklich nicht.

Die Gerechte

Von: SophieNdm Datum: 10.05.2017

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:
Eine Flughafenbar in London.
Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt.

Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau.

Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Meine Meinung:
Die Geschichte startet rasant und die Spannung wird auch im Verlauf meist gehalten.

Es gibt ab und zu etwas langatmigere Stellen, die der Story aber nicht schaden.

Die Idee des Autors fand ich einfach so genial, da möchte ich gar nicht zu viel verraten, da ich finde das der Überraschungseffekt einiges ausmacht.

Die Wendungen und auch die Beziehungen der Personen untereinander fand ich toll durchdacht und durchweg logisch.

Auch die Rückblicke und wechsel der Zeiten fand ich spannend und abwechslungsreich.
Hier wurde der Lesefluss überhaupt nicht gestört.

Peter Swansons Schreibstil hat mir ebensfalls gut gefallen, das Buch ließ sich recht schnell und angenehm lesen.

Das Ende hatte ich so nicht erwartet, der erste Plot mit Ted hat mich total überrascht aber was danach mit Miranda passiert ist fand ich etwas vorhersehbar aber dafür doch sehr passend.
Daher war das Finale wieder ziemlich unerwartet.

Fazit:
Seit langem mal wieder ein richtig guter Thriller mit einer ganz neuen Idee.
Abwechslungsreiches, spannendes und besonderes Buch!
Absolute Empfehlung!

Pageturner

Von: Martina Kraus aus Friedrichshafen Datum: 14.01.2017

Buchhandlung: RavensBuch GmbH

Außergewöhnlicher Plot, rasant, genial. Hochspannung bis zur letzten Seite.

Von: Anne von Bestenbostel aus Nordenham Datum: 10.08.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Anne von Bestenbostel e.K.

Sehr böse, sehr spannend, und dann mag man die Böse auch noch - prima Thriller!

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