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Die Grenze durch Deutschland Eine Chronik von 1945 bis 1990

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55082-3

Erschienen: 29.09.2008
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Von 1945 bis 1990 zog sich die Grenze durch Deutschland, teilte das Land in Ost und West, in BRD und DDR. Roman Grafe beschreibt in seiner Chronik, wie aus der anfänglichen Demarkationslinie eine Todeszone wurde und wie sich die Menschen mit dieser Grenze entweder arrangierten oder gegen sie ankämpften. Sein eindrucksvolles Buch bietet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Leben und Sterben an jener Grenze, die Deutschland vierzig Jahre lang teilte.

Das Dorf Probstzella in Thüringen war von 1949 bis 1990 »Grenzübergangsstelle« der Deutschen Demokratischen Republik. Roman Grafe hat den Ort zum Mittelpunkt seiner Darstellung über die innerdeutsche Grenze gemacht. Bewohner des Grenzgebietes berichten von den Jahren nach 1945, als man die Not durch zahlreiche Tauschgeschäfte über die Demarkationslinie zu lindern suchte. Sie erzählen vom Frühjahr 1952, als die ersten Sperranlagen an der DDR-Grenze errichtet und mehr als achttausend Menschen als »feindliche Elemente« aus dem Grenzgebiet ausgesiedelt wurden.

In seinem Buch zeigt Grafe die politischen Hintergründe des Grenzregimes ebenso wie die verlogene Propaganda der SED. Vor allem aber schildert er, wie Menschen die Westgrenze der DDR zu überwinden versuchten. Und schließlich erfährt der Leser, wie es nach dem Mauerfall mit den Protagonisten weiterging, was aus Tätern und Opfern nach 1989 geworden ist. Man liest, wie Flüchtlinge, Ausgesiedelte, Dortgebliebene, Grenzsoldaten und Offiziere mit dem Untergang der DDR umgehen, wie sie ihr Tun und Lassen rückblickend erklären oder verklären. So nüchtern und emotionslos wie möglich schildert Grafe die Chronologie der Ereignisse und fesselt gerade mit dieser Erzählweise den Leser bis zur letzten Seite.

»Ein Geschichtsbuch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Bann hält. Dem Autor ist etwas Großartiges gelungen.«

Südwestrundfunk

Roman Grafe (Autor)

Roman Grafe, geboren 1968 im Nordosten der DDR, ist Autor und Filmemacher. Nach seiner Übersiedlung im Januar 1989 nach Bayern studierte er in der Schweiz Journalistik. Seit 1993 arbeitet er für die ARD und die »Süddeutsche Zeitung«. 2002 erschien im Siedler-Verlag seine vielbeachtete Chronik »Die Grenze durch Deutschland«, 2004 das Buch »Deutsche Gerechtigkeit«. Zuletzt veröffentlichte er ein Hörbuch zur Bahnkatastrophe von Eschede.

»Ein Geschichtsbuch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Bann hält. Dem Autor ist etwas Großartiges gelungen.«

Südwestrundfunk

»Eine faszinierende Chronologie.«

NZZ

»Lest dieses Buch!«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Paperback, Klappenbroschur, 544 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit ca. 300 s/w-Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55082-3

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 29.09.2008

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Von: Weinfurtner aus 93474 Arrach Datum: 01.06.2016

Habe beide Bücher von Herrn mit Begeisterung gelesen und war fasziniert von seiner klaren Klarstellung. wir im westen wussten viel zu wenig vom Osten. Das 2. Buch Gerechtigkeit hat mich erschüttert. Die Strafprozesse waren eine Farce und die Strafen zu milde. Man gewinnt den eindruck, dass die Täter zum Opfer geworden sind.Die Opfer wurden vergessenund die Stasischergen und Mörder erfreuen sich bester Gesundheit und schwimmen wieder oben.

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