Die Hafenschwester (1)

Als wir zu träumen wagten
Roman

Paperback
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Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann …

»Auf Zeitreise durch das Hamburger Gängeviertel (Headline). Melanie Metzenthin hat alles akribisch recherchiert (…).«

SAT.1 Regional, Sendung '17.30' (Hamburg) (18. September 2019)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 464 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-29233-8
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Hafenschwester-Serie

Leserstimmen

Hat mir sehr gut gefallen

Von: Kerstins WortMelodie

25.03.2020

"Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten" von Melanie Metzenthin ist im Diana Verlag als erster Teil einer Reihe erschienen. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin und ich freue mich, dass ich es gelesen habe. Denn die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil, der mich an die Seiten gefesselt hat. Flüssig, aber dennoch leicht verständlich führt uns Melanie Metzenthin durch die Geschichte. Wir erleben zu Beginn die Cholera in Hamburg im Jahr 1892 und was dort alles geschehen ist. Wie die Menschen lebten und was alles damit zusammen hängt. Die Autorin beschreibt die Szenen und auch Charakter wunderbar lebhaft und sehr bildlich. Auch die Gesellschaftsstrukturen sind wirklich gut geschildert. Wie weit Arm und Reich auseinander waren. Wie schwer es Hafenarbeiter z.B. hatten und trotzdem ihre Familie nicht richtig versorgen konnten. Wie die Menschen damals für ihre Rechte kämpfen mussten. Sehr berührend und fesselnd. Wir lernen Martha und ihre Familie kennen und erleben mit ihr diese Zeit. Martha war mir sehr schnell sympathisch. Auch wenn sie noch ein junges Mädchen zu der Zeit war, war sie eindrucksvoll erwachsen. Sie war schon zu damaligen stark und mutig. Und in dieser Geschichte wächst sie mit jedem Kapitel ein Stück mehr in ihrer Persönlichkeit. Aber auch Nebencharaktere hat die Autorin sehr klar beschrieben. Durch diese gut beschriebenen Szenen und die detailreichen Charaktere konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Ich konnte mit den Protagonisten mitfühlen, mich in sie hinein versetzen und mit ihnen durchleben was sie durchmachen. Was ich auch noch erwähnen möchte ist, dass Melanie Metzenthin eine gute Mischung aus geschichtlichen und fiktiven Personen gefunden hat. Gerade die Zeit der Cholera zu Anfang hat mich sehr betroffen gemacht. Wahrscheinlich auch weil wir gerade jetzt ähnlich Situationen in unseren Nachbarländern durch das Corona Virus erleben. Oft hatte ich die Bilder aus dem Fernsehen beim Lesen im Kopf. Das machte das Ganze für mich noch ein wenig klarer und deutlicher in meinem Kopfkino. Mir hat "Die Hafenschwester" sehr gut gefallen. Schon der zweite Roman aus dem historischen Bereich, der mich mitgenommen hat. Ich freue mich nun auf die Fortsetzung. Ich kann euch diesen historischen Roman absolut empfehlen.

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Toller Roman mit medizinischem und historischem Hintergrund

Von: Frau_Heike

22.02.2020

Inhalt: Im Jahr 1892 wütet in Hamburg die Cholera und tausende Menschen sterben an dieser schlimmen Krankheit. Auch die Mutter und die Schwester der damals 14 Jahre alten Martha Westphal. Martha lebt mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder Heinrich im Gängeviertel in Hamburg. Nach dem Tod der Mutter reicht das Geld kaum für das Nötigste. Ihr Vater fängt mit dem Trinken an. Martha nimmt daher eine Stelle als Krankenwärterin im St. Georg Krankenhaus an um Familie über Wasser zu halten. Martha ist klug, fleißig und wissbegierig. Die Arbeit im Krankenhaus macht ihr Spaß, aber sie will mehr im Leben erreichen. Sie entdeckt die Liebe zur Medizin. Gefördert wird sie durch Dr. Schlüter. Sie bekommt eine Stelle als Lernschwester bei den Erika­-Schwestern im Eppendorfer Krankenhaus. Dort steigt sie zur OP-Schwester auf. Der Weg war mehr als steinig, schon allein deshalb, weil Martha aus armen Verhältnissen stammt. Durch eine Freundin wird sie auf die Sozialdemokraten aufmerksam, schließt sich diesen an und kämpft für die Rechte der Frauen, der Prostituierten und für bessere Arbeitsbedingungen der unterdrückten Hafenarbeiter. Bei den  Sozialdemokraten lernt die den Ingenieur Paul Studt kennen und verliebt sich schnell in ihn. Doch all dies führt unweigerlich zu Problemen an ihrem Arbeitsplatz, denn als Erika-Schwester muss man entweder ledig oder verwitwet sein. Eine Beziehung zu einem Mann oder gar eine Heirat verstößt gegen die Regeln. Und auch ihre langjährige Freundin Milli, die als Prostituierte  arbeitet, macht ihr Sorgen. Meine Meinung: Die Hafenschwester war mein erstes Buch von Melanie Metzenthin. Inspiriert durch ihre Urgroßmutter hat die Autorin diese Geschichte, welche zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht, geschrieben. Die Autorin verfügt über einen flüssigen und leichten Schreibstil, welchen ich sehr anregend fand. Die Figuren sind authentisch, liebenswert und symphatisch, Örtlichkeiten sehr ausführlich, bildhaft und detailreich beschrieben. Ich konnte mich sehr gut in die Zeit hineinversetzen und mir die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Der geschichtliche Hintergrund ist gut in die Geschichte eingeflochten und erschien an keiner Stelle langweilig oder ausschweifend.  Die Geschichte ist spannend und mitreißend, erzählt. Besonders ergreifend fand ich die Schilderungen zu den menschenunwürdigen Verhältnissen im ärmlichen Gängeviertel. Die Autorin verbindet gut recherchierte Historik und umfangreiches Wissen in der Medizin mit einer schönen Liebesgeschichte, die sehr spannend und interessant ist (hier besonders die Einblicke in die damaligen medizinischen Verhältnisse) und mich als Leserin gefesselt hat. Auch das Cover finde ich für die Geschichte sehr passend gewählt. Fazit: Eine sehr schöne Geschichte mit authentischen Charakteren, teils dramatischen Ereignissen, interessanten Einblicken in die Geschichte und die Medizin. Berührend und emotional.  Mir hat das Lesen sehr viel Freude gemacht und ich freue mich auf die Folgebände.  

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Vita

Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. »Die Hafenschwester. Als wir zu träumen wagten« ist ihr erster Roman im Diana Verlag und der Auftakt zu einer Serie.

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Pressestimmen

»Kenntnisreich und hochspannend beschreibt Melanie Metzenthin die elenden Lebensumstände im Gängeviertel, dem Armenquartier der Stadt. (…) Die „Hafenschwester" ist nicht nur ein Buch, das man nach den ersten Seiten kaum mehr aus der Hand legen kann, es ist auch der Auftakt zu einer Trilogie.«

mopo.de (Hamburger Morgenpost) (01. Oktober 2019)

»'Die Hafenschwester' - das ist ein neuer schöner Hamburg-Roman. (...) Und da ist alles drin: Hamburg, Politik und Medizin, Konflikt und Liebe.«

Radio NDR 90,3 (Hamburg) (15. Oktober 2019)

»'Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten' ist erneut ein mehr als gelungener Roman aus der Feder von Melanie Metzenthin, der die Lesenden in eine vergangene Welt eintauchen lässt und ihnen beim Lesen mühelos viel Wissenswertes und Interessantes vermittelt. Es sind auch und gerade die vielen Details, die die Geschichte so informativ und spannend machen. Ebenso wie die Begegnung mit einigen historisch verbürgten, aber nicht so bekannten Persönlichkeiten. (…) Ein wahrer Lesegenuss.«

www.histo-couch.de (18. November 2019)

Weitere Bücher der Autorin