Die Klinge des Waldes

Roman

Paperback
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Als naive Prinzessin wurde sie verstoßen, als starke selbstbewusste Frau kehrt sie zurück.

Als Thronerbinnen des Waldkönigreichs Strata führen Flora und ihre ältere Schwester Amora ein behütetes Leben. Doch dann trifft Flora aus Liebe zu ihrer Schwester eine fatale Entscheidung, mit schrecklichen Konsequenzen. Sie wird von ihrem eigenen Vater verbannt und sieht sich plötzlich mit der wirklichen Welt, außerhalb des Palastes, konfrontiert. Von ihrer letzten Vertrauten verraten, ist Flora dem Tode nahe und endgültig auf sich gestellt. Doch sie ist nicht bereit aufzugeben. Flora kämpft und überlebt. Aus dem naiven Mädchen wird eine starke junge Frau, die bereit ist zu kämpfen, um die zu retten, die sie liebt …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Michaela Link
Originaltitel: Princess Assassin
Paperback , Klappenbroschur, 704 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-6171-1
Erschienen am  22. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

konnte mich leider nicht mitreißen

Von: inktravelling

25.09.2019

Royce Buckingham hat schon eine ganze Reihe von Büchern geschrieben, die ich dem Namen nach kannte, doch die Klinge des Waldes war das erstes Buch, das ich von ihm gelesen habe – und wahrscheinlich wird es auch das letzte von ihm bleiben. Grundsätzlich hat mir die Handlung des Buchs gut gefallen. Mein Problem waren jedoch die Charaktere – vor allem der Hauptcharakter Flora. Ich fand sie höchst unsympathisch und konnte ihr Handeln sehr oft überhaupt nicht nachvollziehen. Sowohl sie, als auch ihre Schwester verhalten sich nicht wie Mädchen im Alter von 14 und 17. Dadurch wirkt die Handlung oft sehr erzwungen. Gleichzeitig scheint Flora überhaupt keine Moral und keine Reue zu besitzen. Sie handelt aus Launen heraus ohne darüber nachzudenken. Nicht einmal im Anschluss denkt sie darüber nach. Eigentlich denkt sie praktisch gar nicht. Als Leser merkt man schnell, dass der Autor offenbar keine Ahnung von Frauen hat. Ich war an manchen Stellen entsetzt, wie er das Denken, Fühlen und Verhalten der weiblichen Charaktere beschrieb. Bei einigen Stellen konnte ich nur die Augen verdrehen und bei anderen wollte ich am liebsten das Buch gegen eine Wand werfen. „Der Wind kitzelte außerdem Floras empfindliche Haut und bedeckte ihre Arme mit einer Gänsehaut, ließ ihre Brustwarzen hart werden und ihr Haar im Nacken zu Berge stehen.“ (S.469) „Als sie sich das Kleidungsstück endlich über den Kopf gezogen und es weggeworfen hatte, fielen ihre Brüste über die breiten Bandagen, die der Muntere Heiler ihr um den Leib gewickelt hatte.“ (S. 614 f.) Solche Szenen findet man durch das ganze Buch hindurch. Was als einzelnes zwar auch nicht toll ist, aber noch akzeptabel, finde ich in dieser gehäuften Form ziemlich unrealistisch, unpassend und sehr nervend. Man sollte sich dabei nochmal ins Gedächtnis rufen, dass Flora knapp 17 Jahre alt ist. Allgemein geht es in dem Buch sehr viel um Sex, Gewalt und Mord. Auch mit Schimpfworten wird nicht gespart. Manchmal ist weniger mehr. Man muss nicht alles ausformulieren, um klar zu machen, wie schrecklich eine Situation ist. Gleichzeitig ist der Schreibstil sehr unnahbar und unemotional. Er konnte mich nicht mitreißen. Was mit den Charakteren und dem Waldkönigreich passierte war mir so ziemlich egal. Das fand ich sehr schade. Und so schien es auch den meisten Charaktern zu gehen – auch sie waren nicht sonderlich beeinflusst von großen Ereignisschlägen und kamen schnell wieder auf die Beine. Probleme waren nie lange Probleme und wirken dadurch einfach nicht wie Hürden, an denen die Charakter wachsen.

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Luft nach oben

Von: Haihappen_Uhaha

23.05.2019

Der Schreibstil ist mir nicht sonderlich negativ oder besonders positiv aufgefallen. Es war ok zu lesen. Allerdings weiß ich nicht ob es am Plot oder Schreibstil lag, aber mir plätscherte die Story zu sehr vor sich hin. Gerne hätte ich mir vielleicht einen etwas romantischeren Schreibstil gewünscht. So viel es mir teilweise schwer das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Zunächst lernen wir Flora als junges, naives Mädchen kennen. Im Laufe der Story entwickelt sie sich jedoch weiter und wird eine mutige junge Frau. Ihre Schwester Amora dagegen war von Anfang an eher das Gegenteil und hatte ordentlich Hummeln im Hintern. Die Handlung, wie schon erwähnt hatte mir ein wenig mehr Spannung und Action vertragen können. Die interessantesten Szenen waren dann in "Schmutz", der Stadt in die Flora kommt. Da merkt man besonders die Unterschiede ihres bisherigen Lebens und das des Volkes. Diese Szenen und vor allem die Charaktere konnten mehr mein Herz berühren und ziemlich punkten. Gern hätte ich noch mehr davon gelesen. FAZIT: Im Großen und Ganzen eine nette Geschichte mit interessantem Handlungsstrang. Doch gern hätte ich mir mehr Liebe zum Detail und Tiefe, sowie einen höheren Spannungsbogen gewünscht.

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Vita

Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.

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